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Royal Wedding: #IchhabejedeMinutegeliebt
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Tief steckt Großbritannien in der Brexit-Misere - da kam die bilderbuchschöne Trauung von Meghan Markle und Prinz Harry gerade recht. Presse und Hochzeitsgäste setzten glückstrunkene Kommentare ab.

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wusel8 20.05.2018, 12:28
1. Naja ...

ehrlich gesagt wundert es mich, dass auch der SPIEGEL diesen völlig idiotischen Hochzeits-Medienhype mit ganzen Artikelserien zum Thema mitmacht. Ein Artikel dazu hätte nun wirklich mehr als gereicht.

Ich kenne in meinem Bekanntenkreis niemanden, der sich für dieses Thema interessiert. Wer veranlasst aus welchem Grunde diese Gewichtung einer derartigen Belanglosigkeit?

Da stellt sich sogar ganz leise die Frage, ob das, was gewisse Kreise immer wieder kolportieren, nicht doch stimmen könnte, nämlich ob wir es hier mit einer gleichgeschalteten Presse zu tun haben ... ?

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PaulchenGB 20.05.2018, 12:49
2. Jede Medaille hat zwei Seiten

Für die Monarchie gegen die Monarchie, für BREXIT – gegen BRXIT, für Iran-Sanktionen Iran – EU dagegen, Trumpbashing und Trumpbefürworter, Regierung gegen Oppostion. Meinungen gehen auseinander und es wird diskutiert, nicht immer sachlich, Beleidigungen, Häme, Falschinformationen, mit falschen Zahlen jonglieren, sollen manchmal Standpunkte deutlicher machen. Beim britischen Königshaus gegen die Gemüter auch auseinander, wenn auch nur im Verhältnis von 80 zu 20. Niemand bestreitet den Wirtschaftsfaktor, der bei ca. 2.5 Mrd. Pfund Sterling liegt bei Kosten für den Steuerzahler von 0,53 Pfund Sterling pro Jahr und Steuerzahler. Vom Unternehmerstandpunkt doch ein gutes Geschäft. Insofern kann man die Hochzeitskosten von 36 Mio Pfund vernachlässigen, ist ja auch bei den Briten überhaupt kein Thema. Die Hochzeit selbst, über die Tausende Journalisten berichtet und ca. 3 Milliarden Menschen verfolgt haben, war perfekt inszeniert, aber eben kein Werbegag! Harry und Meghan machen einen sehr verliebten und glücklichen Eindruck, insofern alles Gute für die Ehe. Welche Veränderungen es für das Königshaus mit sich bringt, wird die Zukunft zeigen. Harry und Meghan haben sich schon vor der Hochzeit frei von jeglicher Parteipolitik für viele soziale und gesellschaftliche Projekte engagiert und werden nun gemeinsam Finger in Wunden legen und dass wird von den Briten geschätzt und hat Auswirkung auf die Politik und ist das besondere an den Royales.

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ulrich.schlagwein 20.05.2018, 13:19
3. Anfang

vom Ende des Brexit... Prinz Harry faehrt Jaguar mit Linkslenker, unerhoert...

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zeisig 20.05.2018, 13:41
4. Mir hat das Auto gefallen.

Dieser Jaguar E-Type in blaumetallic - ein Traum. Auch wenn die obere Hälfte von Harry's Kopf über die Windschutzscheibe hinausgeragt hat. Was waren die Autos und die Menschen früher klein, kaum zu glauben !
Aber hier zeigt sich wieder das Traditionsbewußtsein der Briten, das gefällt mir.

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centhurion77 20.05.2018, 14:20
5. Sorry, für mich reines Kalkül

Was war denn wirklich so feministisch an diesem Kleid? Mit Schleier verhüllt? Hat das was mit dem neuen Selbstbewusstsein einer Frau zu tun? Eher nicht, denn tatsächlich ist das sehr altmodisch. Schade, das war doch ihre Chance sich als gestandene, erfahrene und selbstbewusste Feministin zu zeigen. Insbesondere bei einer Hochzeit wie dieser. Trotz aller Vorgaben hätte sie mit Sicherheit ein kleines Detail setzen können, um davon etwas zu repräsentieren. Und das ohne viel Wirbel oder gleich für einen Skandal zu sorgen. Schade... Stattdessen typischer Mainstream. Zumal auch Spargeldünn.
Hatte die schwedische Prinzessin nicht auch so einen U-Boot-Kragen als sie heiratete?

Ganze ehrlich. Diese Frau ist 36 Jahre alt und wird allein schon aus biologischen Gründen bald schwanger sein. Zudem war sie schon verheiratet und sie ist Schauspielerin. Das heißt, sie ist sich über die mediale Wirkung usw. sehr bewusst und sie weiß ganz genau, was sie tut. Für mich ist das keine natürliche bürgernahe Feministin, die sich hier mal ganz normal und bodenständig gezeigt hat, sondern eine Frau mit berechnendem Kalkül.

Sorry, ich bin zu sehr Realist und kann mich dafür nicht so überschwänglich begeistern, sondern sehe es halt nüchtern. Nichtsdestotrotz habe ich ein Herz und zeige auch gerne mal Gefühle. Doch mir ist das zu viel Hype und ich kann das nicht allzu ernst nehmen. Die Rede vom amerikanischen Bischof und der Gospelchor waren eine Erfrischung in diesem oft negativen Schlagzeilen. Gar keine Frage. Obwohl mir ein Gospelchor schon immer gut gefallen hat und nicht erst seit diesem Auftritt. Macht einfach Laune.

Übrigens, ein interessanter Podcast von zwei jungen Damen sollte sich jeder mal anhören:
https://www.welt.de/podcasts/the-real-word/article176419244/Hoeren-Sie-rein-Der-Podcast-ueber-Liebe-Mode-Sex-und-Politik.html#Comments

Bedenklich finde ich auch, wie diese Royals zur Macht kamen und wodurch sie überhaupt so viel Reichtum besitzen. Das kommt nicht von ungefähr (z. B. Kolonialzeit, Sklaverei, etc.). Die Finanzzentrum in London verkörpert hier die gleiche Gier und Macht, wie die damaligen Adeligen. Unterdrückung, Ausbeutung und Profitgier sind und waren beiden Lagern vorhanden. Nur so kommt zu all den prunkvollen Schlössern, Villen, Schmuck, Reichtum und Einfluss.

Wenn die ganzen Milliarden, die die Steuerzahler Großbritanniens, nicht in die Royals investieren würden, sondern in die eigene Wirtschaft, soziale Projekte, Integration, Investitionen in Forschung und Bildung, usw. vornehmen würden, dann würden wirklich alle davon profitieren. Die touristischen Einnahmen liegen weit unter dem Niveau was die Royals tatsächlich kosten, wohlgemerkt fürs Nichtstun bzw. für ein Disneyland in der Realität.

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Lontrax 20.05.2018, 14:34
6. Unzeitgemäß

Die Monarchie ist nur noch unzeitgemäß und teuer für den Steuerzahler. Wievielen Geflüchteten aus Syrien, Somalia und Eritrea hätte man mit diesem Geld nicht helfen können! Was mich wundert: Wird in Grossbritannien eigentlich diesbezüglich zensiert? Anders kann ich es mir nicht erklären, dass da nicht viel mehr kritische Töne durchkommen. Vielleicht sollte Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel im Namen von Deutschland und Europa sich mal für die Rechte der Britischen Bevölkerung stark machen und von der Britischen Regierung einen Bericht zu Meinungs- und Pressefreiheit umgehendst verlangen.

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centhurion77 20.05.2018, 14:38
7. Sorry, Augenwischerei

Übrigens, ein interessanter Podcast von zwei jungen Damen sollte sich jeder mal anhören:
https://www.welt.de/podcasts/the-real-word/article176419244/Hoeren-Sie-rein-Der-Podcast-ueber-Liebe-Mode-Sex-und-Politik.html#Comments

Bedenklich finde ich auch, wie diese Royals zur Macht kamen und wodurch sie überhaupt so viel Reichtum besitzen. Das kommt nicht von ungefähr (z. B. Kolonialzeit, Sklaverei, etc.). Die Finanzzentrum in London verkörpert hier die gleiche Gier und Macht, wie die damaligen Adeligen. Unterdrückung, Ausbeutung und Profitgier sind und waren beiden Lagern vorhanden. Nur so kommt zu all den prunkvollen Schlössern, Villen, Schmuck, Reichtum und Einfluss.

Wenn die ganzen Milliarden, die die Steuerzahler Großbritanniens, nicht in die Royals investieren würden, sondern in die eigene Wirtschaft, soziale Projekte, Integration, Investitionen in Forschung und Bildung, usw. vornehmen würden, dann würden wirklich alle davon profitieren. Die touristischen Einnahmen liegen weit unter dem Niveau was die Royals tatsächlich kosten, wohlgemerkt fürs Nichtstun bzw. für ein Disneyland in der Realität.

Hier mal Quiz zu den einzelnen Kosten. Wer lustig ist, kann ja mal schauen, ob er/sie es richtig tippt:
http://www.bento.de/gefuehle/royale-hochzeit-quiz-so-viel-kostet-die-hochzeit-von-harry-und-meghan-2407196/
Sorry, wer da noch dran glaubt, dass das über Merchandising oder durch Tourismus wieder reinkommt.

Apropos, Wien profitiert auch von seiner ehemaligen Adelsfamilie, nämlich der Habsburger. Und das noch heute, obwohl es keine Monarchie mehr gibt! Wie viele andere europäische Städte, die mal vom Adel geprägt wurden, auch München oder auch in direkter Nähe das Schloss Neuschwanstein. Dresden geprägt von den ältesten deutschen Adelsfamilie und eines der ältesten des europäischen Hochadels, nämlich den Wettinern. Auch Berlin geprägt von den Preußen.

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Jor_El 20.05.2018, 14:45
8. Glückwunsch

Royal weddings sind mir egal, und ich bin auch kein Fan der Szene. Trotzdem : Glückwunsch

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centhurion77 20.05.2018, 14:46
9. Interessante Facts

Apropos, Wien profitiert auch von seiner ehemaligen Adelsfamilie, nämlich die Habsburger. Und das noch heute, obwohl es keine Monarchie mehr gibt!
Wie viele andere europäische Städte, die mal vom Adel geprägt wurden, auch München oder auch in direkter Nähe das Schloss Neuschwanstein vom damaligen sogenannten Märchenkönig, Ludwig II. von Bayern. Dresden geprägt von der ältesten deutschen Adelsfamilie und eines der ältesten des europäischen Hochadels, nämlich den Wettinern. Auch Berlin geprägt von den Preußen. All diese Städte verdanken wir bis heute touristische Sehenswürdigkeiten und die prachtvollen Bauten, aber die Monarchie möchte keiner mehr, was auch gut so ist. Die Franzosen waren hier Vorreiter mit ihrer Revolution.

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