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Royal Wedding: #IchhabejedeMinutegeliebt
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Tief steckt Großbritannien in der Brexit-Misere - da kam die bilderbuchschöne Trauung von Meghan Markle und Prinz Harry gerade recht. Presse und Hochzeitsgäste setzten glückstrunkene Kommentare ab.

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PaulchenGB 20.05.2018, 15:10
10. zu Kommentar 1 und 7 Centhurion und 6 Lontrax

zu 1 und 7: Milliarden kostet die Monarchie? Selten so viel Unsinn gelesen. Knapp 42 Millionen Pfund (47,8 Millionen Euro) an Steuergelder gaben die Royales im vergangenen Jahr für Mitarbeiter, Reisen, Empfänge und zur Erhaltung von Schlössern und Gärten aus. Auf den Privatkonten der Royales landet davon Null Komma Null. zu 6: Merkel soll sich um Deutschland und die reformbedürftige EU kümmern, die Briten sind mit der Monarchie mehr als zufrieden und schätzen ihre Queen und Familie wie auch die 53 Commonwealth-Länder mit 2,4 Mrd. Menschen. Monarchie mag für Deutschland unzeitgemäß zu sein, für Dänemark nicht, für Norwegen nicht, für Schweden nicht, für Belgien nicht usw. und für die Briten erst recht nicht bei einer Zustimmungsquote von immerhin 80%

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ichliebeeuchdochalle 20.05.2018, 15:55
11.

Zitat von wusel8
1) Ich kenne in meinem Bekanntenkreis niemanden, der sich für dieses Thema interessiert. Wer veranlasst aus welchem Grunde diese Gewichtung einer derartigen Belanglosigkeit? 2) Da stellt sich sogar ganz leise die Frage, ob das, was gewisse Kreise immer wieder kolportieren, nicht doch stimmen könnte, nämlich ob wir es hier mit einer gleichgeschalteten Presse zu tun haben ... ?
1. Zuschauer: ZDF 6 Millionen plus RTL-Zuschauer = Einschaltquote: 43%

2. Nöö, bei 1) können Sie erkennen, daß es sich wegen der Clickrate = Werbereichweite lohnt.

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alabama110 20.05.2018, 16:08
12. Leben und leben lassen...

das ist es was zählt. Und Liebe, siehe die Predigt von Erzbischof Curry

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Lektorat Berlin 20.05.2018, 16:47
13. Berufsquerulantentum...

Zitat von centhurion77
Was war denn wirklich so feministisch an diesem Kleid? Mit Schleier verhüllt? Hat das was mit dem neuen Selbstbewusstsein einer Frau zu tun? Eher nicht, denn tatsächlich ist das sehr altmodisch. Schade, das war doch ihre Chance sich als gestandene, erfahrene und selbstbewusste Feministin zu zeigen. Insbesondere bei einer Hochzeit wie dieser. Trotz aller Vorgaben hätte sie mit Sicherheit ein kleines Detail setzen können, um davon etwas zu repräsentieren. Und das ohne viel Wirbel oder gleich für einen Skandal zu sorgen. Schade... Stattdessen typischer Mainstream. Zumal auch Spargeldünn. Hatte die schwedische Prinzessin nicht auch so einen U-Boot-Kragen als sie heiratete? Ganze ehrlich. Diese Frau ist 36 Jahre alt und wird allein schon aus biologischen Gründen bald schwanger sein. Zudem war sie schon verheiratet und sie ist Schauspielerin. Das heißt, sie ist sich über die mediale Wirkung usw. sehr bewusst und sie weiß ganz genau, was sie tut. Für mich ist das keine natürliche bürgernahe Feministin, die sich hier mal ganz normal und bodenständig gezeigt hat, sondern eine Frau mit berechnendem Kalkül. Sorry, ich bin zu sehr Realist und kann mich dafür nicht so überschwänglich begeistern, sondern sehe es halt nüchtern. Nichtsdestotrotz habe ich ein Herz und zeige auch gerne mal Gefühle. Doch mir ist das zu viel Hype und ich kann das nicht allzu ernst nehmen. Die Rede vom amerikanischen Bischof und der Gospelchor waren eine Erfrischung in diesem oft negativen Schlagzeilen. Gar keine Frage. Obwohl mir ein Gospelchor schon immer gut gefallen hat und nicht erst seit diesem Auftritt. Macht einfach Laune. Übrigens, ein interessanter Podcast von zwei jungen Damen sollte sich jeder mal anhören: https://www.welt.de/podcasts/the-real-word/article176419244/Hoeren-Sie-rein-Der-Podcast-ueber-Liebe-Mode-Sex-und-Politik.html#Comments Bedenklich finde ich auch, wie diese Royals zur Macht kamen und wodurch sie überhaupt so viel Reichtum besitzen. Das kommt nicht von ungefähr (z. B. Kolonialzeit, Sklaverei, etc.). Die Finanzzentrum in London verkörpert hier die gleiche Gier und Macht, wie die damaligen Adeligen. Unterdrückung, Ausbeutung und Profitgier sind und waren beiden Lagern vorhanden. Nur so kommt zu all den prunkvollen Schlössern, Villen, Schmuck, Reichtum und Einfluss. Wenn die ganzen Milliarden, die die Steuerzahler Großbritanniens, nicht in die Royals investieren würden, sondern in die eigene Wirtschaft, soziale Projekte, Integration, Investitionen in Forschung und Bildung, usw. vornehmen würden, dann würden wirklich alle davon profitieren. Die touristischen Einnahmen liegen weit unter dem Niveau was die Royals tatsächlich kosten, wohlgemerkt fürs Nichtstun bzw. für ein Disneyland in der Realität.
Ich vermute mal ganz bescheiden, dass es den beiden herzlich gleichgültig ist, wie Sie das finden und wie nach Ihrer Ansicht dasalles natürlich sehr viel besser gestaltet hätte werden können. Und ob Ihnen die Braut nun zu dünn ist oder nicht - dem Bräutigam gefällt sie unübersehbar. Und genau den hat sie ja auch geheiratet. Aber wir nehmen gerne zur Kenntnis: Die Kirschen sind Ihnen viel zu sauer, gelle? :-)
Entspannte Pfingsten noch!

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dasfred 20.05.2018, 16:54
14. Der amerikanische Bischof

Ich hatte sofort ein deja vu, als ich die Predigt der amerikanischen Bischofs sah. Little Britain abroard. Dort spielt Matt Lucas einen schwarzen Prediger aus New York, der als Gast in einer englischen Kirche Predigt. Das erste Mal, das die Parodie der Realität zwei Jahre voraus ist. Etwas anderes merkwürdiges hat ein voriger Poster schon bemerkt. Warum hat Harrys Cabrio Linkssteuerung? Leihwagen von Jaguar?

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Lektorat Berlin 20.05.2018, 16:57
15. Nicht Ihr Ernst, oder?

Zitat von Lontrax
Die Monarchie ist nur noch unzeitgemäß und teuer für den Steuerzahler. Wievielen Geflüchteten aus Syrien, Somalia und Eritrea hätte man mit diesem Geld nicht helfen können! Was mich wundert: Wird in Grossbritannien eigentlich diesbezüglich zensiert? Anders kann ich es mir nicht erklären, dass da nicht viel mehr kritische Töne durchkommen. Vielleicht sollte Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel im Namen von Deutschland und Europa sich mal für die Rechte der Britischen Bevölkerung stark machen und von der Britischen Regierung einen Bericht zu Meinungs- und Pressefreiheit umgehendst verlangen.
Das entscheiden die Briten schon ganz allein, da werden die ganz sicher keine Merkelhilfe für brauchen. Übrigens sind 4 von 5 Briten Royalisten durch und durch. Einfach mal britische Presse lesen... :-)
PS: Die Zeit, in der Sie hier verwegene Posts verfassen, könnten auch Sie sinnvoller für Geflüchtete aus Syrien, Somalia und Eritrea verwenden, oder? Nur Mal so als konstruktiver Gegenvorschlag :-)

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rkinfo 20.05.2018, 17:43
16. Harry und Meghan hatten kein Traumleben ...

Zitat von PaulchenGB
Für die Monarchie gegen die Monarchie, für BREXIT – gegen BRXIT, für Iran-Sanktionen Iran – EU dagegen, Trumpbashing und Trumpbefürworter, Regierung gegen Oppostion. Meinungen gehen auseinander und es wird diskutiert, nicht immer sachlich, Beleidigungen, Häme, Falschinformationen, mit falschen Zahlen jonglieren, sollen manchmal Standpunkte deutlicher machen. Beim britischen Königshaus gegen die Gemüter auch auseinander, wenn auch nur im Verhältnis von 80 zu 20. Niemand bestreitet den Wirtschaftsfaktor, der bei ca. 2.5 Mrd. Pfund Sterling liegt bei Kosten für den Steuerzahler von 0,53 Pfund Sterling pro Jahr und Steuerzahler. Vom Unternehmerstandpunkt doch ein gutes Geschäft. Insofern kann man die Hochzeitskosten von 36 Mio Pfund vernachlässigen, ist ja auch bei den Briten überhaupt kein Thema. Die Hochzeit selbst, über die Tausende Journalisten berichtet und ca. 3 Milliarden Menschen verfolgt haben, war perfekt inszeniert, aber eben kein Werbegag! Harry und Meghan machen einen sehr verliebten und glücklichen Eindruck, insofern alles Gute für die Ehe. Welche Veränderungen es für das Königshaus mit sich bringt, wird die Zukunft zeigen. Harry und Meghan haben sich schon vor der Hochzeit frei von jeglicher Parteipolitik für viele soziale und gesellschaftliche Projekte engagiert und werden nun gemeinsam Finger in Wunden legen und dass wird von den Briten geschätzt und hat Auswirkung auf die Politik und ist das besondere an den Royales.
Harry hat mit 15 seine Mutter verloren, zuvor Probleme durch das Scheitern der Ehe.
Meghan hatte auch keine leichte Kindheit, dazu auch die Scheidung der Eltern und ihre eigene Scheidung.
Aber Beide haben sich gefunden, eine Traumhochzeit mit Wachrüttlern geplant und dann bei Kaiserwetter geheiratet.
Den Jublern und Milliarden Zuschauern war das bekannt und das macht die Sache auch so sehenswert, trotz vieler märchenhaften Elemente. Man beneidet die Beiden für diesen Prunk von Gestern, aber mit Ihnen das Leben tauschen zu wollen, werden wenige wollen. Damit wird das Ereignis demokratisch ehrlich und keine muss frustriert sich eigenes Leben betrachten - gut so!

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centhurion77 20.05.2018, 17:57
17. Nicht ganz korrekt

Zitat von PaulchenGB
zu 1 und 7: Milliarden kostet die Monarchie? Selten so viel Unsinn gelesen. Knapp 42 Millionen Pfund (47,8 Millionen Euro) an Steuergelder gaben die Royales im vergangenen Jahr für Mitarbeiter, Reisen, Empfänge und zur Erhaltung von Schlössern und Gärten aus. Auf den Privatkonten der Royales landet davon Null Komma Null. zu 6: Merkel soll sich um Deutschland und die reformbedürftige EU kümmern, die Briten sind mit der Monarchie mehr als zufrieden und schätzen ihre Queen und Familie wie auch die 53 Commonwealth-Länder mit 2,4 Mrd. Menschen. Monarchie mag für Deutschland unzeitgemäß zu sein, für Dänemark nicht, für Norwegen nicht, für Schweden nicht, für Belgien nicht usw. und für die Briten erst recht nicht bei einer Zustimmungsquote von immerhin 80%
Siehe:
http://www.manager-magazin.de/koepfe/royal-wedding-die-finanzen-der-windsors-im-ueberblick-a-1207063-2.html

http://www.manager-magazin.de/politik/artikel/queen-elizabeth-ausgaben-fuer-koenigshaus-verdoppeln-sich-a-1154652.html

http://www.handelsblatt.com/panorama/aus-aller-welt/finanzen-der-monarchen-so-viel-kosten-die-koenigshaeuser-in-europa/9994854.html

Und warum sind die so beliebt? Genau, weil sie eben keine wichtigen politischen Entscheidungen treffen oder überhaupt zu etwas Stellung nehmen, wie z. B. Brexit! Soll heißen: Der Prestige und der schöne Schein reicht. Mehr nicht.

Aber ja, soll jeder nach seiner facon glücklich werden, auch wenn die Bürger es sich dieses Gefühl teuer "erkaufen", um von eigentlichen Problemen abzulenken ;)

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glasperlenspieler 20.05.2018, 18:03
18. Farce

Als geschiedene Frau eines anderen Glaubens hätten die beiden gar nicht kirchlich heiraten dürfen. Die gesamte Hochzeit ist eine Riesen-Farce, um sich selbst wieder einmal hochjubeln zu können. Der Ehe selbst gebe ich nicht mehr als einige wenige Jahre. Zu unterschiedlich sind die beiden, was sozialer Background, Bildung und Wertvorstellungen anbelangt.

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centhurion77 20.05.2018, 18:05
19. Darum geht's gar nicht

Zitat von Lektorat Berlin
Ich vermute mal ganz bescheiden, dass es den beiden herzlich gleichgültig ist, wie Sie das finden und wie nach Ihrer Ansicht dasalles natürlich sehr viel besser gestaltet hätte werden können. Und ob Ihnen die Braut nun zu dünn ist oder nicht - dem Bräutigam gefällt sie unübersehbar. Und genau den hat sie ja auch geheiratet. Aber wir nehmen gerne zur Kenntnis: Die Kirschen sind Ihnen viel zu sauer, gelle? :-) Entspannte Pfingsten noch!
Sie ist Feministin und repräsentiert somit selbst ein Leitbild, wie eine Frau oder wie eine junge Frau sein soll, sprich auszusehen hat. Dadurch wird ein Idealbild der Frau in die Gesellschaft übertragen, was ich nicht für gut heiße. Das ist genau das, was eben Feministen schon immer gegenüber z. B. der Modelbranche kritisieren! Meiner Meinung nach wurde sie damit nicht ihrer Rolle als Feministin gerecht. Nicht mehr und nicht weniger.

Logo, die wird ihren Harry schon gut um den Finger gewickelt und natürlich den Kopf verdreht haben. Wie gesagt, die Frau weiß was sie tut ;)

Mein persönlicher Geschmack ist hierbei irrelevant, aber interessant, dass Sie das hinein interpretieren ;)

Job, ebenso!

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