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Royal Wedding: #IchhabejedeMinutegeliebt
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Tief steckt Großbritannien in der Brexit-Misere - da kam die bilderbuchschöne Trauung von Meghan Markle und Prinz Harry gerade recht. Presse und Hochzeitsgäste setzten glückstrunkene Kommentare ab.

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centhurion77 20.05.2018, 22:16
30. Sie verdrehen völlig die Tatsachen

Zitat von demostenes
Jedem seine Meinung. Auch Ihnen, klar. Nur: Wen interessiert's? MM präsentiert sich nach ihrem Gusto, und das ist ihr gutes Recht. Sie tun dies ja schließlich auch... Jeder nach SEINER Fasson. Oder was lässt Sie glauben, dass Sie persönlich anderen (wildfremden, in anderen Ländern lebenden!) Menschen vorzuschreiben haben, wie diese zu leben haben? Halten Sie sich für das correctivum mundi? Schon ein klein wenig ***, oder?
Es geht um ihre Rolle als Feministin und das Idealbild der Frau, welches sie somit auf zig andere junge Frauen als vermeintliches Schönheitsideal, um erfolgreich zu sein, projiziert.

Das ist ein riesen Unterschied, denn ich sage nicht, dass hübsch oder hässlich ist. Nein, ganz im Gegenteil, sie ist bildhübsch, aber darum geht's nicht!

Sorry, und der Rechtschreibung scheinen Sie auch nicht mächtig zu sein. Allein Fasson bedeutet im Deutschen (übrigens ein Substantiv) etwas ganz anderes als das französische Wort façon, welches ich aufgrund eines historischen Zitates benutzte ;)

Naja, ich habe meine Meinung und Sie ihre.

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centhurion77 20.05.2018, 22:18
31. Und ja...

Zitat von demostenes
Jedem seine Meinung. Auch Ihnen, klar. Nur: Wen interessiert's? MM präsentiert sich nach ihrem Gusto, und das ist ihr gutes Recht. Sie tun dies ja schließlich auch... Jeder nach SEINER Fasson. Oder was lässt Sie glauben, dass Sie persönlich anderen (wildfremden, in anderen Ländern lebenden!) Menschen vorzuschreiben haben, wie diese zu leben haben? Halten Sie sich für das correctivum mundi? Schon ein klein wenig ***, oder?
wen interessiert's...

Damals bei William und Kate wurde auch so viel gelabert und passiert sowie verändert hat sich gar nichts. Die Welt dreht sich weiter. Sieht man schon an SPON, heute ist von den beiden kaum noch was präsent. Dafür passiert tagtäglich in der ganzen Welt einfach zu viel. So viel zur Nachhaltigkeit solcher Events.

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centhurion77 20.05.2018, 22:27
32. Ist ja auch ok

Zitat von vera gehlkiel
Ich habe eigentlich, geb ich zu, nur eingeschaltet, um kurz mal das sauteure Kleid der Braut zu begutachten. Welches für mich in seiner schlichten, körperbetonten Schwerelosigkeit allerdings in der Tat ein grosser Wurf war. Meghan Markle war ganz klar der Mittelpunkt der ganzen Angelegenheit. Und die Art, wie sie quasi folgerichtig viel an afroamerikanischer Kultur in die Zeremonie einbauen liess, hat mich trotz der leichten Schmalzigkeit manchen Lieds ("Ave Maria" mit dem Cello musste wirklich nicht sein, dafür war die Interpretation des alten Gaye-Klassikers "Stand by Me" durch diesen Gospel-Chor genial) voll überzeugt. Und ich hab mir demzufolge sogar das ganze Teil in der Kirche bis zum Schluss gegeben. Meine erste "Fernsehhochzeit" überhaupt! Die Royals sind ein faktischer Tatbestand der britischen Gesellschaft und auch des britischen Wirtschaftslebens, und solange sie nunmal da sind, und sogar geliebt, eventuell sogar gebraucht werden, kann man ihnen und Grossbritannien nur wünschen, dass es progressive Impulse in Richtung auf Integration, Weltläufigkeit und neue Rollenbilder hin gibt. Die auf interessante Art attraktive, aber auch erkennbar selbstsichere Meghan Markle (ihre klare Stimme allein beim Ja-Wort, ganz ohne jegliches "prinzessinnnenhafte" Eingeschüchtertsein, war mehr oder weniger ein eigenes kleines "feministisches Highlight" an diesem Tag!) stellt sich hier, darauf lässt diese Hochzeit jedenfalls hoffen, ganz eindeutig und potentiell stilbildend auf! Was die angeblichen Milliarden anbetrifft, welche die Royals die Briten kosten sollen, so ist es ebenso komplett sinnfrei, darauf herumzureiten, wie es total sinnfrei wäre, isoliert auf den Instandhaltungskosten des Kölner Doms herumzureiten. Ohne dass ich dazu Zahlen parat hätte, glaube ich eher nicht, dass die Royals in der Gesamtbilanz ein Defizit produzieren. Sondern wahrscheinlicher sogar einen erheblichen Überschuss, namentlich durch die massive Ankurbelung des Tourismus. In diesem sehr labilen Spannungsfeld ist Meghan, frisch eingeheiratete Herzogin von Sussex, mit ihrem ganz persönlichen Hintergrund eine bemerkenswerte Erscheinung innerhalb des mittelständischen Unternehmens "Royals". Ich werde jedenfalls mit einigem Interesse verfolgen, ob sie was daraus macht.
Das akzeptiere ich auch und das soll Ihnen und vielen anderen auch meinetwegen gefallen und sie begeistern sowie emotional ansprechen. Ist nur nicht meine Welt und ich habe eine andere Sicht darauf.
Für mich ist das einfach ein völlig überteuertes reales Disneyland, was seinen Ursprung in der Ausbeutung, Unterdrückung und Folterung seines Volkes in der damaligen monarchischen Zeit hatte. Ich sehe hier parallelen, denn das Volk lässt sich nach wie vor vom schönen Adel blenden und ausnutzen.

Nichtsdestotrotz auch von meiner Seite, alles Gute den beiden frisch vermählten Royals!

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centhurion77 20.05.2018, 23:10
33. Als wenn die Briten solche Milliarden-Gräber nicht hätten?!

Zitat von PaulchenGB
sicherlich auch über die Elbphilharmonie auf. Typisch DEUTSCH? Wenn jeder der 2500 Besucher (die Elphi ist zu 99 % ausgebucht) mit Eintrittskarte, Restaurant, Barbesuch, Taxi, Shoppen nur 250 € ausgibt, ist das ein Wirtschaftsfaktor von ganz, ganz niedrig geschätzten 180 Mio pro Jahr. Dass die Elphi 700 Mio oder mehr gekostet hat, da kräht doch in Hamburg kein Hahn mehr hinterher. Und so ähnlich ist es mit der Monarchie, Kosten: kein Thema, weder bei den Torries noch bei Labour und schon gar nicht in der Bevölkerung.
Das kommt bei denen genauso so vor, wie bei unserer Politik:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/hinkley-point-c-neues-atomkraftwerk-wird-zum-milliardengrab/20012054.html

Sie scheinen, offensichtlich, ein Großbritannien und Royals Fan zu sein. Das respektiere ich.

Ich möchte hier niemanden meine Meinung aufzuzwingen oder irgendwie belehrend wirken. Man sollte das Ganze einfach etwas nüchterner und realistischer sehen. Mehr nicht.

Und damit all diese erträglichen bösen und schlimmen Nachrichten erträglicher sind, muss halt das teure Disneyland herhalten, um wieder Freude am Leben zu haben. Eine perfekt inszenierte Show, wo nichts dem Zufall überlassen wurde. Von vorne bis hinten und im Vorfeld wochenlang vorbereitet, um eben genau solch eine PR-Aktion zu fahren.

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Lontrax 20.05.2018, 23:34
34. Pure Love

Zitat von Lektorat Berlin
Das entscheiden die Briten schon ganz allein, da werden die ganz sicher keine Merkelhilfe für brauchen. Übrigens sind 4 von 5 Briten Royalisten durch und durch. Einfach mal britische Presse lesen... :-) PS: Die Zeit, in der Sie hier verwegene Posts verfassen, könnten auch Sie sinnvoller für Geflüchtete aus Syrien, Somalia und Eritrea verwenden, oder? Nur Mal so als konstruktiver Gegenvorschlag :-)
Das weiss ich, doch. Bless you Meghan and Harry. Pure Love you are. Stay with us, GB. We love you. For what you are.

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g_bec 22.05.2018, 17:58
35. Ach Gott.

Zitat von PaulchenGB
sicherlich auch über die Elbphilharmonie auf. Typisch DEUTSCH? Wenn jeder der 2500 Besucher (die Elphi ist zu 99 % ausgebucht) mit Eintrittskarte, Restaurant, Barbesuch, Taxi, Shoppen nur 250 € ausgibt, ist das ein Wirtschaftsfaktor von ganz, ganz niedrig geschätzten 180 Mio pro Jahr. Dass die Elphi 700 Mio oder mehr gekostet hat, da kräht doch in Hamburg kein Hahn mehr hinterher. Und so ähnlich ist es mit der Monarchie, Kosten: kein Thema, weder bei den Torries noch bei Labour und schon gar nicht in der Bevölkerung.
Ach Gott. Und das alles von jemandem, der sich ständig und überall über die EU aufregt. Ist das britischer Humor?

Zur Hochzeit: Geile Predigt des US-Bischofs. Ich habe darauf gewartet, dass der Bischof den Godfather of Soul gibt und die Zuschauer zu tanzen anfangen, inkl. FlicFlac im Kirchengang und Saltosprüngen;-) Die Verwirrung in manchen Gesichtern der Ex-Kolonialherren war einfach zu köstlich;-)

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