Forum: Panorama
Sachsen-Anhalt: Stromausfall - 117.000 Hühner verendet

Ein Stromausfall hat Zehntausende Hühner das Leben gekostet. In einem Mastbetrieb bei Haldensleben war die Lüftung ausgefallen, die Tiere erstickten. Die Polizei prüft nun, welche Schuld den Betreiber trifft: Hat er zu wenige Notstromaggregate bereitgestellt?

Seite 1 von 25
olli08 16.08.2011, 07:53
1.

Ohne Werbung machen zu wollen empfehle ich die Lektüre des Buches "Tiere essen" von Jonathan Safran Foer.

Was hier und anderswo empfindungsfähigen Geschöpfen angetan wird, nur damit wir es möglichst BILLIG haben, geht auf keine geschundene Kuhhaut.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wilde Socke 16.08.2011, 07:59
2. Seltsam

Wenn sie getötet und gegessen werden, regt sich keiner auf. Was soll die Heuchlei?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
aaaaaaaaaa 16.08.2011, 08:09
3. Die Bundeskanzlerin ist schuld für die Stromausfälle

Zitat von sysop
Ein Stromausfall hat Zehntausende Hühner das Leben gekostet. In einem Mastbetrieb bei Haldensleben war die Lüftung ausgefallen, die Tiere erstickten. Die Polizei prüft nun, welche Schuld den Betreiber trifft: Hat er zu wenige Notstromaggregate bereitgestellt?
Laut Angaben des Bundesnetzagentur, fehlen uns 3.600 km Stromnetz, um den Windstrom aus dem Norden aufzunehmen:
http://strom.idealo.de/news/6970-bun...-atomausstieg/
Nach fast zwei Amtszeiten, hat unsere Kanzlerin keinen einzigen Kilometer Stromnetz gebaut. Die Sache spricht für sich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Rodelkoenig 16.08.2011, 08:15
4. Besucht mehr Museen!

Zitat von sysop
Bereits 30 Minuten ohne Belüftung sollen ausgereicht haben, dass die Tiere in der Anlage erstickten. "Offenbar hat die Sicherheit in dem Unternehmen versagt. Mir ist unverständlich, wieso es in einem so großen Stall offenbar keinen Bereitschaftsdienst und auch keine Alarmanlage gegeben hat", sagte die Geschäftsführerin des Naturschutzbundes Nabu Sachsen-Anhalt, Annette Leipelt.
Tja, billig, billig, billig. Das ist die Ursache für sowas. Da verwundert es nicht, dass nachts nichtmal jemand auf die Hallen aufpasst ... von einem Hof kann man da schon garnicht mehr sprechen. Und selbst die, die da tagsüber arbeiten, werden wahrscheinlich nur zu Billigst-Löhnen beschäftigt.
An solchen Zuständen sind wir alle mit dran schuld, denn jedesmal wenn er einkaufen geht, gibt der Durchschnittsdeutsche mit seinem Kaufverhalten zu verstehen, wieviel Würde er solchen Nutztieren zugesteht.

Viele Grüße

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rwin 16.08.2011, 08:20
5. eben Massentierhaltung

Zitat von sysop
Ein Stromausfall hat Zehntausende Hühner das Leben gekostet. In einem Mastbetrieb bei Haldensleben war die Lüftung ausgefallen, die Tiere erstickten. Die Polizei prüft nun, welche Schuld den Betreiber trifft: Hat er zu wenige Notstromaggregate bereitgestellt?
Das Perverse ist doch, dass die Tiere ohne aufwändige Belüftungstechnik gar nicht überleben können (apropos überleben: leben?).
Überprüfen? Schuld?

Wir sollten alle überprüfen, warum wir Massentierhaltung brauchen/wollen. Die Schuld liegt bei uns allen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
propagandhi 16.08.2011, 08:21
6. Tierquäler in die Hundewurst

Zitat von sysop
Ein Stromausfall hat Zehntausende Hühner das Leben gekostet. In einem Mastbetrieb bei Haldensleben war die Lüftung ausgefallen, die Tiere erstickten. Die Polizei prüft nun, welche Schuld den Betreiber trifft: Hat er zu wenige Notstromaggregate bereitgestellt?
Man sollte einfach jeden Massentierhalter für ein paar Wochen bis Monate zu seinen Viechern sperren, damit er aus erster Hand Erfahrungen über die Zumutbarkeit dieser Bedingungen machen kann. Schneller könnte man die elenden Lebensverhältnisse dieser geschundenen Kreaturen nicht verbessern.

Die Massentierhalter betonen ja wo es geht, dass es den Tieren ja hervorragend ginge. Und genau diese hervorragende Lebensqualität würde ich diesen skrupellosen Verbrechern gerne zukommen lassen. Von denen passen sicher zwei in so einen Käfig, in dem normalerweise zehn Hühner sind.

Die hirnlosen Konsumenten, die dreimal am Tag Fleisch fressen müssen und deshalb auch immer das billigste nehmen, haben übrigens das gleiche Schicksal verdient.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Solid 16.08.2011, 08:22
7. Stromausfall

Warum gibt es keinen Bereitschaftsdienst? Weil die Konsumenten nunmal nicht den doppelten Preis für ein Hühnchen bezahlen wollen.
Wieso geht man nun den Betreiber des Stalles an? Der hatte ja eine Notstromanlage! Dass die ausgefallen ist ist ihm genausowenig anzulasten, wie dem Stromversorger, der seinen Lieferpflichten nicht nachgekommen ist. Höhere Gewalt eben.

Schließlich hat auch der Stromversorger mehr als eine halbe Stunde lang den Strom nicht wiederhergestellt.
Es ist auch eine interessante Frage, wie denn eine Alarmanlage hätte funktionieren sollen, wenn großflächig der Strom ausgefallen war. Wie man kürzlich in Hannover gesehen hat, waren dort auch die Telekommunikationssysteme großflächig beeinträchtigt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
freigeist56 16.08.2011, 08:24
8. Das ist so schlimm.....

Mindestens 350.000 Euro Verlust - Die armen Bauern...und die Arbeitsplätze im Osten....und die Investoren im Westen....Mir tun sie wirklich soooo Leid, hegen und pflegen die Natur und dann so eine bitterer Enttäuschung. Aber Kopf hoch - Die EU hat sicher ein Töpfchen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
JensGrotzsch 16.08.2011, 08:25
9. Argumente...

und wer brauchte jetzt nochmal genau Argumente gegen Massentierhaltung (... und Fleischkonsum)?! das Buch "Tiere essen" ist nur eines von vielen, und sehr zu empfehlen. Unbedingt!

und nein, auch Bio-Fleisch garantiert keine fröhlichen Tiere und "gute Schlachtung" (wenn es sowas überhaupt gibt), sondern einigermaßen gutes Futter ohne Chemikalien usw.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 25