Forum: Panorama
Sachsen: "Hutbürger" fordert Entschädigung vom ZDF
Robert Michael/ DPA

Maik G. wurde am Rande einer Pegida-Demonstration gefilmt - und als "Hutbürger" bekannt. Nun fordert der ehemalige Mitarbeiter des sächsischen Landeskriminalamts eine Entschädigung "nicht unter 20.000 Euro".

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bebau 14.06.2019, 12:14
1. Meinen ist nicht wissen

Er hielt das Kamerateam also irrtümlich für Antifa? Wenn ich Leuten Ärger machen will, dann sollte ich mir da aber ganz sicher sein und nicht auf unsicheren Vermutungen handeln.

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Joachim Kr. 14.06.2019, 12:20
2. Konsequenzen ertragen

Als Beamter / Mitarbeiter im öffentlichen Dienst hätte er sich möglicher Konsequenzen bewusst sein müssen.
Jetzt muss er das hinnehmen, das öffentliche Interesse wiegt schwerer.

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der_roester 14.06.2019, 12:33
3. The meme that keeps on giving

Ein dummer Mann macht in der Öffentlichkeit eine dumme Aussage und will anschließend Dritte dafür zur Verantwortung ziehen, dass die Öffentlichkeit sich über seine Dummheit lustig macht. Naja , zumindest ist er auch im nachhinein konsequent in seiner Dummheit, lenkt der dumme Mann doch durch diese Schlagzeile zweifellos erneut die Aufmerksamkeit auf sich, wodurch ihm weitere Häme gewiss sein wird. Nur dieses Mal kann er - in einer schnellebigen Welt, in der er zweifelsohne für die Meisten bereits in Vergessenheit geraten ist- die Schuld dafür allerdings nur bei sich selbst suchen. Ich warte also gespannt auf die Schlagzeile, die verkündet, er würde sich selbst wegen Verunglimpfung anzeigen.

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der Pöter 14.06.2019, 12:33
4. Hut und Brille,

um nicht erkannt zu werden? Verstieß er damit nicht gegen das Vermummungsverbot? Außerdem ist so etwas feige, wenn man nicht öffentlich zu seiner Meinung steht!

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selbst_denkend 14.06.2019, 12:47
5. Lächerlich!

Womit sich unsere Gerichtsbarkeit so beschäftigen muss...
Wenn ich mich in der Öffentlichkeit so verhalte und ‚argumentiere‘ wie der Kläger, muss ich mir der möglichen Konsequenzen wohl bewusst sein.
Nur um das klarzustellen: Ich stelle nicht das verbriefte Recht des Klägers in Frage an genehmigten Demonstrationen, gleich welcher Art, teilzunehmen.
Allerdings war er sich, wie er durch seine ‚Tarnung‘ klar zu erkennen gibt, durchaus möglicher beruflicher Konsequenzen bewusst. Hätte er sich ‚ruhig‘ verhalten und wäre das Kamerateam nicht in der Art und Weise angegangen, hätte seine Teilnahme an der Demo wohl auch keinerlei berufliche Konsequenzen gehabt....
‚Trenne einen Menschen niemals von den Konsequenzen seines Handelns‘ ist ein Statement das heute leider viel zu selten gilt. Hier gab es diese. Nicht wegen seiner Teilnahme an der Demo, sondern wegen seines Verhaltens.
Ich kann nur hoffen, dass das Gericht die Klage umgehend abweist!

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skeptikerjörg 14.06.2019, 13:08
6. Warum nur

Warum nur muss ich bei der Erklärung/Begründung des AfD-Anwaltes nur lachen? Dass Ganze ist so verschrubelt, dass bloßes Kopfschütteln nicht mehr ausreicht. Leider müssen sich deutsche Gerichte von so einem Quatsch zumüllen lassen. Ja, ich weiß, wir sind ein Rechtsstaat und selbst Pegida-Jünger dürfen die Justiz vorführen. Ich hoffe, dass seine Klage abgewiesen wird und er die Prozesskosten tragen muss. Da er ja weiter beim Freistaat Sachsen beschäftigt ist, wird ja wohl mit Prozesskostenhilfe nichts laufen, da er nicht mittellos ist.

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blue_surfer77 14.06.2019, 13:08
7. Der Kläger hat in dem Fall Recht.

Ganz egal wie unsympathisch dieser Mann sein mag: Jeder hat das Recht an seinem eigenen Bild; jemanden gegen seinen Willen zu filmen oder Fotografieren geht nicht (wenn er nicht gerade in flagranti eine Straftat begeht). Der Sender muss das respektieren und zahlen.

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Tiaitsch 14.06.2019, 13:10
8.

Konsquenzen muss er tragen? Verunglimpft wurde er? Mimimi, der Arme! Hätte er sich ja in seiner Position etwas genauer überlegen können! Und was ist das für eine Entschuldigung, er gehe nur selten zu Pegida-Demos??

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g_bec 14.06.2019, 13:13
9. Verunglimpft?

Verunglimpft? Wohl kaum, eher ausgelacht.
Und arbeitsrechtliche Konsequenzen? Ja gut, vielleicht versetzt, aber "Konsequenzen"? Degradiert wurde er ja wohl kaum.
Warum versucht Maik G. nicht, Tantiemen beim ZDF einzuklagen? Das wäre durchaus verständlich;-)

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