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Saufgelage in Köln: "Was ist aus unserem Karneval geworden?"
DPA

Zum Kölner Karneval fürchten Anwohner neue Exzesse. Viele Besucher wollen nur saufen, manche gaben sich zuletzt öffentlich ihren Trieben hin. Traditionalisten sorgen sich um das Erbe der Jecken.

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realitätssprecher 08.02.2018, 10:43
10.

Schon witzig, ich als Kölner würde sagen an Karneval nehmen die Leute die Maske ab und zeigen ihr wahres Gesicht.

Karneval hat sich in der Hinsicht verändert das früher ab 11 Uhr gesoffen wurde, heute beginnen viele beim aufstehen...

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forumgehts? 08.02.2018, 10:43
11. Wenn

wir Deutschen etwas sind oder tun, dann sind oder tun wir das gründlich - und ausserdem noch aus Prinzip. Das betrifft auch die Dekadenz, die Demenz eines Volkes. Prognose ungünstig!

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ahloui 08.02.2018, 10:45
12. Das der Sittenverfall

in unserer Gesellschaft ein Problem ist, dürfte wohl unbestritten sein.
Erschreckend ist, wie schnell das vonstatten geht.
Mir bereitet das zunehmend Sorgen.

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specialsymbol 08.02.2018, 10:49
13. Was reinkommt muß auch wieder raus

Das ist der Lauf der Dinge. Daran lässt sich nichts ändern: es ist alternativlos.

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santoku03 08.02.2018, 10:54
14.

Na und? Der Karneval kehrt offenbar zu seinen Wurzeln zurück. Wer sich hier so aufregt, hätte das Spektakel mal im Mittelalter erleben sollen...Nur mal ein Zitat: "„Im Jahr 1296 hat man Unwesen der Fastnacht etwas zeitig angefangen / darinn etliche Burger in einer Schlegerey mit der Clerisey Gesind das ärgst davon getragen / hernach die Sach beschwerlich dem Rhat angebracht / und umb der Frevler Bestrafung gebetten.“"

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unhappy_truth 08.02.2018, 10:54
15. Welch Glück Köln hat...

...das diese Expansion des Exzess nur 1x im Jahr stattfindet! Auf St.Pauli, insbesondere der Reeperbahn ist der Trend ebenfalls seit Jahren zu beobachten, dass Zugereiste einen imaginären Kleiderhaken beim Betreten der „Meile“ finden, an dem sie für ein Wochenende ihre gute Erziehung aufhängen können! Nur in Hamburg gilt das für 52 Wochenenden! Sie legen dann oft ein Verhalten an den Tag, welches auch in ihren Heimatorten als nicht akzeptabel gelten würde! Denn in beiden Städten gibt es Menschen, welche dort leben. Die anderen sind GÄSTE und sollten sich auch so verhalten! Alternative: Eine Sommertour nach z.B. Oehr-Erkenschwick zum Feiern, in den Vorgarten pinkeln...am Besten Dienstag-Nacht. (Sarkasmus OFF)
Und richtig, es ist ein Abziehbild unserer Gesellschaft; Spießigkeit und Promiskuität. Letzteres da, wo einen keiner kennt, in Köln noch unterstützt durch die karnevalsbedingte Verkleidung.

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keksen 08.02.2018, 10:57
16. Da stellt sich die Frage

Zitat von ReinhardZiegler
Kann man Dtld. noch als Kulturnation bezeichnen ?
wie der Begriff überhaupt zu definieren ist. Bspw. Kultur vs. Zivilisation. Oder beziehen Sie sich damit auf Goethe, Schiller und der Gleichen? Dann kann ich Sie beruhigen, die Mehrheit der im deutschsprachigen Raum lebenden Bevölkerung konnte damit noch nie etwas anfangen.

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horstu 08.02.2018, 10:59
17. Willkommen in der grenzenlosen Gesellschaft

Die Liberalisierung lebt von ihrer Maßlosigkeit - Grenzen (geographisch, wie auch im persönlichen Verhalten) sind passé. Doch Werteliberalisierung und -relativierung bleiben halt nicht ewig ohne Folgen. Die neue Vielfalt der Gesellschaft ohne Normen zeigt sich jetzt auf der Straße.

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HerrPeterlein 08.02.2018, 11:00
18. Nirgendswo kann man sich mal gehen lassen

Karneval, Reeperbahn, Oktoberfest, Mallorca, Berlin, es ist überall ein ähnliches Bild. Alles wird gesitteter, die Veranstalter/Medien suchen jedes Jahr erneut nach Rekorden bei den wenigen "gebliebenen" Veranstaltungen, die wegen der hohen Kosten ausbleiben. Ein Bier für 12 €, Essen 15 €, dafür muss man trotzdem schon morgens um 6 Uhr in der Schlange stehen, wer hat dazu noch Lust?
Ein Festival war früher etwas für Jugendliche, heute kosten die Karten 200 €, es gibt Bierleitungen, Luxuszelte,...

Auf der Reeperbahn eröffnet ein Hotel nach dem anderen, Kneipen werden immer weniger, dafür steigt die Anzahl der Kioske.

Für mich muss ein Mensch mal die Sau raus lassen, wenn er dazu immer weniger Möglichkeiten hat, konzentriert sich das auf immer weniger Ereignisse.

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paulvernica 08.02.2018, 11:00
19. Ballermann

Zitat von bayernistdasmallerding
geschieht Köln recht: der Karneval legt es doch gerade dazu an sich vollkommen volllaufen zu lassen und jeglichen Anstand zu verlieren. Ich selbst habe schon morgens um 10.00 Uhr volltrunkene und kotzende Jugendliche vorgefunden. Haben die keine Eltern?
Köln kann da nichts dafür. Wie Berlin ist Köln halt ein Anziehungspunkt für alle möglichen Leute die jede Gelegenheit suchen sich zu besaufen. Die meisten können weder Kölsch singen, noch fühlen sondern nur Kölsch saufen.
Und an den Bayern hier, das Oktoberfest soll auch nicht besser sein.

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