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Schäden und Sperrungen: Sturm legt Bahnverkehr in Norddeutschland lahm
Peter Steffen/ DPA

Im Norden Deutschlands geht auf vielen Zugstrecken nichts mehr, viele Reisende mussten die Nacht in Zügen verbringen. Entwarnung ist noch nicht in Sicht: Laut Bahn drohen auch am Mittwoch Verspätungen und Ausfälle.

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ein-berliner 18.09.2019, 07:55
1. Typisch

Wetter und Bahn verträgt sich nicht.
Achtung: Bald kommt der Winter, auf andere Verkehrsmittel ausweichen oder gleich keine Ortswechsel einplanen.
Wie machen es eigentlich die Russen im Winter, werden da die Züge eingemottet?

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espet3 18.09.2019, 08:11
2.

Dass Bäume bei Sturm auf den Weg fallen und den Verkehr beeinträchtigen, hat man schon in der Postkutschenzeit erkannt. Nur die Bahn hat es bis heute schein nicht mitbekommen.

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bstendig 18.09.2019, 08:25
3. Also ich kann mich noch an die Bahn-Werbung in den 70-ern erinnern:

Die Bahn fährt. Immer. Bei jedem Wetter.

Hat sich jetzt das Wetter so start verändert oder die Bahn? Es ist ein Trauerspiel. Wenn man weiß, dass ständig irgendwelche Bäume auf irgendwelche Oberleitungen fallen - haut die Dinger weg. Alles Andere ist doch bekloppt.

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räbbi 18.09.2019, 08:30
4.

Nö, nö.
Wenn, dann legt die Bahn die Bahn lahm. Der Herbststurm kann da nix für. Der kommt jedes Jahr zuverlässig...im Herbst.
...gleichzeitig rollt der Straßenverkehr einfach weiter. Vielleicht hier und da ne Umleitung, ein kleiner Stau, aber "gestrandet" wird da kaum jemand sein.

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Hans-Dampf 18.09.2019, 09:06
5.

Ich erinnere an die Werbekampagne der Deutschen Bundesbahn: Alle reden vom Wetter. Wir nicht.
Viele Schäden sind vermeidbar, wenn man präventiv arbeitet und nicht erst wartet, bis ein Lüftchen einen Baum zum Fall auf die Oberleitung bringt.

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Andreas Vogel 18.09.2019, 09:07
6. Immer wieder gerne: Bahn-Bashing

... aber ein kleiner Blick in die Statistik zeigt, dass der Straßenverkehr auch nicht so richtig gut funktioniert:
Laut ADAC-Statistik gabe 2018 im Starßenverkerh in Deutschland 745.000 Staus mit einer Gesamtlänge von ca. 1,5 Mio. km und einer gesamten Wartezeit von 459.000 Stunden.
Und dazu 2,6 Mio. Unfälle im Straßenverkehr, davon 300.000 mit Personenschäden und knapp 3.300 Toten.

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ein-berliner 18.09.2019, 09:08
7. Immer diese Stürme

Wo bleibt das schlagende Argument Klimawandel?

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Ticki 18.09.2019, 09:10
8. Öffis nein danke

Na liebe Mitbürger, da haben die Öffis euch den Morgen verhagelt. Ich hoffe, ihr seid alle bei der Arbeit angekommen.
Dem Klima zuliebe auf die Bahn umsteigen, dann gibt es kostenlose Übernachtungen im Zug, der nicht mehr fährt, irgendwo Bäume auf den Gleisen liegen, Oberleitungen zerfetzt sind.
Derweil das böse Auto ausgemustert wird, der Sündenfall des Landes.
Ich fahre weiter Auto, seit über zwanzig Jahren keine Verspätung, den Arbeitgeber hat es gefreut.
Auch gestern und heute rechtzeitig auf der Arbeit erschienen, dank dem Klimatöter. Bahn fahre ich nicht........GOTT DEI DANK!

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Bergbauernbua 18.09.2019, 09:10
9.

Zitat von bstendig
Die Bahn fährt. Immer. Bei jedem Wetter. Hat sich jetzt das Wetter so start verändert oder die Bahn? Es ist ein Trauerspiel. Wenn man weiß, dass ständig irgendwelche Bäume auf irgendwelche Oberleitungen fallen - haut die Dinger weg. Alles Andere ist doch bekloppt.
Natürlich hat sich die Bahn verändert, wenn man hier manche Antworten liest, graust es einem. Noch nicht mitbekommen, das die Bahn elektrifiziert wurde? Wer die Zeiten der Dampflokomotive noch erleben durfte, der weiß was es heißt:
Alle reden vom Wetter, die Bahn nicht.
Je komplizierter die Technik, je anfälliger.
Und selbstverständlich haben die Stürme aufgrund des Klimawandels
zugenommen. Wir hier im Thein-Main-Gebiet haben erst den letzten verheerenden Sturm erlebt (Teile des Kreises Offenbach).
Tausende Bäume wurden entwurzelt, Bundesstraßen gesperrt,
Schienenverkehr lahmgelegt, viele Verletzte und Sachschäden an Gebäuden.
Aber wer glaubt wir könnten das Klima allein retten auf der Welt, der irrt. Fabienne tobte sich so richtig aus (Danke an die vielen freiwilligen
Helfer der Feuerwehr und des THW).
Und die Stürme kommen in immer kürzeren Abständen.

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