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Schaulustige bei G20-Krawallen: Gewalt gucken, wie geil!
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Schaulustige bestaunen und beklatschen die Krawalle in Hamburg. Für sie ist die Gewalt ein unterhaltsames Spektakel, manche lassen sich gar zu Straftaten verleiten. Courage beweisen nur wenige.

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so-oder-so 08.07.2017, 15:00
1.

Was soll man denn machen? Sich dem besoffenem, schwarzen Block entgegenstellen, dann als Nazi beschimpfen und totschlagen lassen?

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Mach999 08.07.2017, 15:11
2.

Die Polizei hat alle in einen Topf geschmissen und kräftig umgerührt. Camp geräumt, ohne dass davon Gewalt ausging, weil es hätte ja können. Demo blockiert und angegriffen, ohne dass davon Gewalt ausging, weil es hätte ja können. Kein Wunder dass das zu einer Solidarisierung von friedlichen Demonstranten mit den Gewalttätern führt. Wenn man sowieso von der Polizei in einen Topf geworfen wird, dann fühlt man sich irgendwann auch so.
Es hätte so oder so Krawalle gegeben. Aber sie wären nicht so verheerend gewesen, und es wäre nicht zu einer breiten Solidarisierung gekommen. Diese Entwicklung hat sich die Polizeiführung selbstzuzuschreiben.

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bamesjond0070 08.07.2017, 15:12
3. Wer da war

Weiß das die Berichterstattung leider die Situation nicht voll trifft. Ich sah eine N24 live Berichterstattung und konnte meine Augen nicht trauen, die Ausschreitungen war keine 100 Meter von mir weg, aber obwohl alles voller friedlicher Demonstranten war, war nur von Gewalttätern und Schaulustigen die Rede. Darf man jetzt nicht mehr friedlich präsenz bei einer Demo zeigen? Muss man jetzt Steine werfen um als Demonstrant anerkannt zu werden?

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gepide 08.07.2017, 15:19
4. Ich hätte . . .

. . . - vor allem als Mann - mehr Angst vor den vermummten Ordnungshütern, die sich ohne Sorgen vor Konsequenzen jeden Übergriff erlauben können. Sie sind ja nicht zu identifizieren und wenn doch schützen Dienstherr, Staatanwalt und Richter sie schon vor Konsequenzen. Das gilt um so mehr, wenn man berücksichtigt, was für Charaktere sich da tummeln: siehe Berliner Polizisten die voriger Woche nach Exzessen wieder zurück geschickt wurden. Ich glaube nicht, dass die Hamburger Polizei (oder die anderer Städte) frei von solchen Figuren ist. Und die werden dann nicht nur auf Gewalttäter losgelassen, sondern auch auf friedliche Demonstranten oder Unbeteiligte!

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Björn L 08.07.2017, 15:20
5. Was Hamburg zu ertragen hat ist weder verwunderlich noch entschuldbar

Alsbald die Polit-Elite zusammenkommt, sind die Links-Extremisten in hochform und rotten sich zusammen. Wie üblich brennen Autos (besonders schäbig bei Kleinwagen und alte Fahrzeuge, die keinesfalls Teilkasko versichert sind), es fliegen Steine samt Cocktailparties nach molotowschen Rezept. Ladenbesitzer verbarikarieren sich und bringen Anti-G20 Plakate an ihren Fenstern an, in der Hoffung somit dem Mob nicht ausgeliefert zu sein. Ein Supermarkt wurde geplündert und Linke haben sich in einem PC-Geschäft Apple-Geräte bedient - wow, authentischer "Links" kann man nicht sein, wenn Kommerzprodukte der Luxusklasse geklaut anstatt zerstört werden sowie überwiegend dem kleinen Mann sein Hab und Gut vernichtet wird. Alles was passiert und noch passieren wird, hat die Politik zu verantworten. Einen Gipfel in einer Großstadt auszurichten bei solch Erfahrungswerten ist vorsätzlich und bewußt (konjunkturfördernd ?)einkalkuliert. Aber keiner derer wird dafür zu zahlen haben, der Steuerzahler und ggf. Versicherungen werden dies ausbaden. Glückwunsch. Wenn man sich im Digital-Zeitalter schon persönlich treffen muß, dann ohne Entertainmentprogramm für die Elite und abgelegen auf einer Insel. Sie werden dann feststellen wie friedlich alles sein kann, da der Pöpel keine Yachten chartert, um seine gewaltbereiten Vollzeit-Prolls zu versammeln. Schade für Hamburg, aber scheinbar nötig, um Lehren zu ziehen, zumindest der Wähler kann dies tun.

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meinemeinun 08.07.2017, 15:21
6. es gibt zu viele Wahnsinnige-überall...

wegbleiben wäre zum Beispiel eine sinnvolle Alternative. Und damit den Rechtsstaat arbeiten lassen, statt ihn zu boykottieren

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Grummelchen321 08.07.2017, 15:21
7. Das es

Menschen gibt die Plünderungen und Brandstiftungen als Happening für Facebook und Co sehen,sagt viel über unsere Gesellschaft aus.Selbst auf Phönix läuft dem Reporter bei den Worten schwarzer Block der Sabber aus den Mundwinkeln.Kann man dort die Krawalle nicht erwarten.So nach dem Motto die kommen gleich und dann geht es los.

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zappa99 08.07.2017, 15:23
8. Klarer Fall

Mit einem Produkt von Apple, Google, Huawei oder Samsung kommunizieren sie via Facebook, Google, Apple oder Microsoft ihre tiefe Abneigung gegen die Globalisierung.

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Illdre 08.07.2017, 15:27
9. So nicht

Polizei sollte, nach Aufforderung, jede bei so einer Situation auf der Straße im Weg befindliche Person als Störer festhalten und Personalien feststellen. 2 Wochen später gibt's dann Post und die Wohlstandsrandalinskis dürfen blechen.

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