Forum: Panorama
Schnee und Eis: Zehntausende Haushalte in Kanada und den USA ohne Strom
DPA

Mehr als eine halbe Million Haushalte im Norden der USA und in Kanada fehlte nach einem schweren Schneesturm am Wochenende der Strom. Bis wieder alle am Netz sind, könnte es noch mehrere Tage dauern.

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analyse 26.12.2013, 11:17
1. Hat das schon mal jemand nachgerechnet wieviel

preiwerter es gewesen wäre ,wenn die Stromleitungen in den nordamerikanischen und kanadischen Städten unteritdisch verlegt worden wären ? Mal abgesehen vom häßlichen Anblick des Drahtgewirrs !

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hesse 26.12.2013, 11:33
2. Genau das denke ich auch.

Zitat von analyse
preiwerter es gewesen wäre ,wenn die Stromleitungen in den nordamerikanischen und kanadischen Städten unteritdisch verlegt worden wären ? Mal abgesehen vom häßlichen Anblick des Drahtgewirrs !
Ich kann mich nur wundern über das überirdisch verlegte Stromnetz angesichts der verherenden jährlichen Eis- und Sturmschäden.

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breakthedawn 26.12.2013, 11:35
3. Das habe ich meiner kanad. Freundin

Zitat von analyse
preiwerter es gewesen wäre ,wenn die Stromleitungen in den nordamerikanischen und kanadischen Städten unteritdisch verlegt worden wären ? Mal abgesehen vom häßlichen Anblick des Drahtgewirrs !
schon oft gesagt aber die Nordamerikaner sind nicht besonders helle. Sobald der Saft wieder da ist, ist alles vergessen...bis zum nächsten Ausfall.

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MartinS. 26.12.2013, 11:43
4. ...

Zitat von analyse
preiwerter es gewesen wäre ,wenn die Stromleitungen in den nordamerikanischen und kanadischen Städten unteritdisch verlegt worden wären ? Mal abgesehen vom häßlichen Anblick des Drahtgewirrs !
Nun ja... in den Regionen sind aber auch ganz andere Entfernungen zu überbrücken, als im dichbesiedelten Deutschland. Noch dazu wird im Anschluss Wartung und Schadensbehebung auch immens aufwändiger.
Ob sich was in welcher Hinsicht "im Nachhinein" als vielleicht kostengünstiger erwiesen hätte... naja - zumindest kann man sich sicher sein, dass sich jederzeit ein Deutscher findet, der es besser weiß (was ja zumindest schonmal ein Anfang ist).

Vieles macht man halt auch einfach so, weil mans gewohnt ist, und Veränderungen scheut. Selbst wenn die Alternative sinnvoller und vielleicht sogar kostengünstiger ist. Wenn dann noch hohe Anfangsinvestitionen hinzu kommen....
In so ziemlich Gesamtdeutschland wäre es auch absolut sinnvoll und kostengünstiger, wenn die Bevölkerung Leitungswasser trinken würde. Aber hach... bei 98% der Haushalte sieht man das anscheinend anders. Allein die direkten Kosten... dann noch der zusätzliche Aufwand fürs Abfüllen und Transportieren und die sich daraus ergebende Umweltbelastung.... und wenn man dann noch mitbetrachtet, dass nicht wenige stattdessen ohnehin nur irgendwelche Limonaden und so Krempel trinken, weil sie auf den Zucker angefixt sind, dann wärs auch gesundheitlich ein ungeheurer Gewinn...
Ach Quatsch... belehren wir lieber mal den Rest der Welt - das ist einfacher.

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Benjowi 26.12.2013, 11:55
5.

Zitat von analyse
preiwerter es gewesen wäre ,wenn die Stromleitungen in den nordamerikanischen und kanadischen Städten unteritdisch verlegt worden wären ? Mal abgesehen vom häßlichen Anblick des Drahtgewirrs !
Ist wohl für Niedrespannungsnetze sinnvoll-für Hochspannungsnetze jedenfalls unbezahlbar.....

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capricorn 26.12.2013, 11:59
6. Aber wenigstens weiße Weihnacht

Ein paar Unterarmfrakturen, ein paar Autokarambolagen, ein Paar Erfrorene wen juckts Hauptsache weiße Weihnacht.
Bei uns ist jetzt das weiße Weihnachtgeschwätz vorbei und über Silvester zu reden bleibt nicht mehr viel Zeit.
Apropos Weiße Weihnacht. Weiß irgendjemand wie viele der Journalisten die von weißen Weihnachten faselten in die Karibik oder nach Thailand geflogen sind um diesem miesen Winter zu entfliehen. Weihnachten ist eines der verlogensten Feste überhaupt. Man schaue nur mal diese Weihnachtsmannstorys an. Immer soll die Welt vor dem Kommerz also vor der Kauflaune, die so sehr propagiert wird gerettet werden. Von denselben Sendern, die die Kauflaune und den Weihnachtskommerz propagieren. Und diese rührseligen Filmchen gegen den Kommerz wo ein vollkommener Menschenfreund als Weihnachtsmann verkleidet die Welt vor dem Kommerz rettet, diese Filmchen sind ja selbst teil des Kommerzes. Gehts noch bigotter und verlogener? Vielleicht toppen das nur noch die Politiker und die Journalisten das ganze Jahr über. Nichts als Weihnachtsmänner. Wer lügt eigentlich geschickter die Journalisten oder die Politiker?

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friedberta 26.12.2013, 12:11
7. kein Mitleid

Zitat von MartinS.
Ach Quatsch... belehren wir lieber mal den Rest der Welt - das ist einfacher.
Mich erfüllt es tatsächlich mit Schadenfreude, wenn JEDES JAHR dieselben Meldungen aus Amiland kommen. Das ist einer zivilisierten Gesellschaft unwürdig.
Es mag politisch nicht korrekt sein, aber wer Milliarden für Waffen ausgibt, kann mich mit diesen primitiven Überlandleitungen an schiefen Holzpfählen nicht beeindrucken.

Genausowenig wie die verheerenden Wirbelstürme jedes Jahr einen Haufen Holzbretter in Florida hinterlassen. Anscheinend entsprechen die dortigen Häuser dem Niveau unserer deutschen Schrebergartenhütten. So sieht das jedenfalls im Ergebnis aus.

Da hätte ich schon längst entsprechende Maßnahmen getroffen.

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Hermes75 26.12.2013, 12:14
8.

Zitat von analyse
preiwerter es gewesen wäre ,wenn die Stromleitungen in den nordamerikanischen und kanadischen Städten unteritdisch verlegt worden wären ? Mal abgesehen vom häßlichen Anblick des Drahtgewirrs !
Kann man so pauschal nicht sagen. Nicht überall sind die innerstädtischen Leitungen oberirdisch verlegt. Das ist ganz offensichtlich eine Kostenfrage. Ich kenne dort beide Varianten.
Die oberirdische Variante ist schlicht billiger und läßt sich schnell reparieren.
Die Stromversorgung in Nordamerika ist schon lange privatisiert und daher bauen die Stromversorger dort sehr viel sparsamer als sie es in Deutschland getan haben (oft auch zu sparsam).
Ich persönlich finde die Leitungen in den Staßen auch ziemlich häßlich, aber dafür ist der Strom dort auch deutlich billiger.

Die großen Überlandleitungen unterirdisch zu verlegen ist wirtschaftlich nicht möglich. Soweit ich mich erinnere würde eine unterirdische Verlegung gegenüber Freileitungen rund 6-mal teurer.

Überlandleitungen arbeiten mit sehr hohen Spannungen (bei uns z.B. 220 odre 380 KV. Die sich extrem schwer zu isolieren.

Glücklicherweise sind solche Eisstürme auch dort eher selten. Ich kenne noch Berichte von Leuten die den letzten großen Eissturm erlebt haben. Ich hätte nicht dort sein wollen.

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Hermes75 26.12.2013, 12:22
9.

Zitat von friedberta
Mich erfüllt es tatsächlich mit Schadenfreude, wenn JEDES JAHR dieselben Meldungen aus Amiland kommen. Das ist einer zivilisierten Gesellschaft unwürdig. Es mag politisch nicht korrekt sein, aber wer Milliarden für Waffen ausgibt, kann mich mit diesen primitiven Überlandleitungen an schiefen Holzpfählen nicht beeindrucken. Genausowenig wie die verheerenden Wirbelstürme jedes Jahr einen Haufen Holzbretter in Florida hinterlassen. Anscheinend entsprechen die dortigen Häuser dem Niveau unserer deutschen Schrebergartenhütten. So sieht das jedenfalls im Ergebnis aus. Da hätte ich schon längst entsprechende Maßnahmen getroffen.
Und daran sieht man leider, dass sie die Amerikaner nicht verstehen.
Auch die Amerikaner sind nicht doof und wissen über die Risiken.
Sie haben aber eine andere Einstellung dazu.

Wir Deutschen sind inzwischen die totalen Sicherheits- und Kontrollfreaks und versuchen uns vor jeder möglichen Gefahr abzusichern - koste es was es wolle.

Die Amerikaner gehen da pragmatischer ran. Die bauen ihre Häuser eher leichter und günstiger und hoffen das beste.
Wenn dann wirklich mal was passiert, dann baut man die Häuser eben wieder auf. Das Risiko für den einzelnen Amerikaner ist auch nicht wesentlich größer als hierzulande. Das Land ist einfach nur sehr viel größer.

Sie können natürlich in Florida ihr massiv gemauertes deutsches Einfamilienhaus bauen, aber gehen sie davon aus, dass ein Hurrican davon auch nur die Grundmauern überläßt.

Was die Amerikaner nicht wollen, ist ein Staat der sich ständig in ihre privaten Belange einmischt.

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