Forum: Panorama
Schwarze in Amerika: Das Fanal von Ferguson
AP/dpa

Ein schwarzer Junge wird von der Polizei erschossen: Amerika erschreckt über sich selbst, Proteste erschüttern eine Kleinstadt. Was bleibt? Lernt das Land? Fergusons Bürger suchen nach Antworten - und bekommen Besuch aus Washington.

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tserclaes-graf-von-tilly 21.08.2014, 11:51
60. Der Kommentar lag richtig!!! ...

Zitat von postmaterialist2011
Die Weissen haben unter den Schwarzen gelitten ? Sie haben darunter gelitten, dass schwarze Menschen 200 Jahre wie Tiere behandelt wurden, keinerlei Menschenrechte hatten, dass 100.000ende bei der Überfahrt aus Afrika verreckt sind und dass diese Menschenrechtsverletzungen und Massenmorde anders als der Holocaust in Amerika nie aufgearbeitet wurden ? Schonmal etwas von Jim Crow gehört ? Schonmal mit einem Afroamerikaner gemeinsam im Auto gefahren und bei Kontrollen grundlos von einem Redneck Polizisten drangsaliert und schikaniert worden ? Schonmal einen Job als Weisser nicht bekommen obwohl sie besser qualifiziert waren, aber der Arbeitgeber nunmal keine Weissen mag ? Über solch unsachlichen und rassistischen Kommentare wie den Ihren kann man sich nicht genug aufregen. Ekelhaft ist dies !!
... Sie dagegen denken mit dem Bauch und ignorieren die Fakten, wenn es stimmt was Sie sagen, dann darf ich wohl heute in Berlin einen schwedischen Touristen massakrieren wegen schwedischen Landsknechte im 30jährigen Krieg oder wie?

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professorA 21.08.2014, 11:55
61. Diese Art

ideologisch blinder "Berichterstattung" ist schlicht peinlich und wäre früher auch nicht "Spiegel-würdig" gewesen.
Seit die Menschen vor vielen Jahren soziale Gemeinschaften zur gegenseitigen Unterstützung und Arbeitsteilung und zum Schutz gegen Fremde in Form von Clans oder Dörfern gründeten, haben sie als Schutzreflex Mißtrauen gegen "Fremde" entwickelt und gepflegt. Und seit der Steinzeit ist die Richtigkeit dieses Reflexes immer wieder durch die Erfahrung bestätigt worden, dass Fremde potenzielle Gefahren für das Bestehende darstellen.
So etwas lässt sich weder durch Gesetze noch durch Appelle beseitigen, höchstens in zivilisierte Bahnen lenken.
Deshalb wird es in den USA wie in allen anderen Ländern niemals dazu kommen, dass jemand die Hautfarbe eines Mitmenschen nicht wahrnimmt, und zwar in beiden (!) Richtungen. Das hat glücklicherweise in den allermeisten Fällen keine unangenehmen Konsequenzen, weil die meisten Leute Ruhe und Frieden wünschen. Aber die leicht erregbaren und soziopathisch vorbelasteten Exemplare beider Seiten werden immer wieder aneinander geraten, ob das den Spiegel-Leuten passt oder nicht.
Aber diese Art voreingenommener "Berichterstattung" wird ja auch im Inland geübt, wo die Herkunft von Straftätern verschwiegen wird, weil das ja "Rassismus" wäre.

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petrapanther 21.08.2014, 11:59
62.

Zitat von Charras Mallek
Danke, dass Du das auch so siehst wie ich. Und wenn der "Junge" dann auch noch vorher beim Ueberfall gelimt wird und nebenbei noch mit seinen Kumpels den Polizisten verdrischt, hat er in meinen Augen nciht viel besseres verdient.
Die Unschuldsvermutung gilt also nicht für schwarze Teenager? Dann können wir uns ja Gerichtsprozesse und ähnliches in Zukunft sparen!

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FeyRon 21.08.2014, 12:05
63. Warnung für uns in D

Also für uns alle, die das (noch) friedliche und sichere Leben hier schätzen und sich wünschen, dass ihre Kinder und Enkelkinder in diesem Umfeld aufwachsen und leben, haben die Vorgänge in Ferguson nur eine Botschaft: Wir dürfen keine Afrikaner hier reinlassen, und die, die hier schon eingedrungen sind, sollten wir schleunigst wieder in ihre Heimat überführen.
Nicht dass diese Menschen schlechter wären als wir, aber die Medien werden es schon schaffen, sie gegen uns Deutsche (oder generell Weiße) aufzustacheln.

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Hans Kupfer 21.08.2014, 12:06
64. An Kuac

Da sie ja bei dem Sachverhalt vor Ort anwesend waren, sollten sie sich dort als Zeuge zur Verfügung stellen. Aber aufpassen, bei Meineid gibt es Gefängisstrafen dort. Ihre Interpretationen sind ihre eigenen Fantasien. Die Ermittlungen ( meinetwegen durch objektive und nicht voreingenommene farbige FBI- Ermittler und Staatsanwälte), abwarten und dann urteilen, wie wäre es denn damit?????

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Schlumperli 21.08.2014, 12:06
65.

Zitat von Andelko
Nicht vorbestraft und unauffällig war der Junge Mann. Warum sollte er auf einmal einen Polizisten angreifen? Das passt vorne und hinten nicht. ...
Warum haben Sie meine Antwort #39 nicht gelesen ?

Also noch ein Versuch:
Brown hatte eben einen Raubüberfall begangen.
Er wusste das. Der Polizist nicht.
Brown wusste nicht, daß der Polizist nichts wusste.

Als Brown kontrolliert wurde, musste er befürchten, wegen des Überfalls verhaftet zu werden.
Dagegen hat er sich gewehrt und den Polizisten angegriffen.

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Miniwahr 21.08.2014, 12:09
66.

Zitat von professorA
ideologisch blinder "Berichterstattung" ist schlicht peinlich und wäre früher auch nicht "Spiegel-würdig" gewesen. Seit die Menschen vor vielen Jahren soziale Gemeinschaften zur gegenseitigen Unterstützung und Arbeitsteilung und zum Schutz gegen Fremde in Form von Clans oder Dörfern gründeten, haben sie als Schutzreflex Mißtrauen gegen "Fremde" entwickelt und gepflegt. Und seit der Steinzeit ist die Richtigkeit dieses Reflexes immer wieder durch die Erfahrung bestätigt worden, dass Fremde potenzielle Gefahren für das Bestehende darstellen. So etwas lässt sich weder durch Gesetze noch durch Appelle beseitigen, höchstens in zivilisierte Bahnen lenken. Deshalb wird es in den USA wie in allen anderen Ländern niemals dazu kommen, dass jemand die Hautfarbe eines Mitmenschen nicht wahrnimmt, und zwar in beiden (!) Richtungen. Das hat glücklicherweise in den allermeisten Fällen keine unangenehmen Konsequenzen, weil die meisten Leute Ruhe und Frieden wünschen. Aber die leicht erregbaren und soziopathisch vorbelasteten Exemplare beider Seiten werden immer wieder aneinander geraten, ob das den Spiegel-Leuten passt oder nicht. Aber diese Art voreingenommener "Berichterstattung" wird ja auch im Inland geübt, wo die Herkunft von Straftätern verschwiegen wird, weil das ja "Rassismus" wäre.
Also bei mir im Handballverein spielen weiße Mädchen und schwarze Mädchen miteinander ohne das sie die Hautfarbe wahrnehmen. Es ist ihnen schlichtweg egal. Gleicht gilt für die Jungens in der C-Jugend. 4 schwarze Jungens spielen bei mir.

Ich glaube eher sie wollen ihren Rassismus wissenschaftlich Untermauern. Im Übrigen die Eltern sehen auch nicht die Hautfarbe der Kinder, und zwar von beiden Seiten, vielleicht weil sie als Kinder gelernt haben damit zu leben, dass es „andere“ Menschen gibt, vielleicht weil alle wirklich die gleichen Chancen hatten, schwarz und weiß, vielleicht weil es generell keine Unterschiede gemacht wurden.

Vergleichen wir nun die USA. Ach lassen wir das doch lieber, da müsste ich ihnen ja den Zusammenhang von permanenter Armut mit Bildung und Aufstiegschancen in den USA erklären. Und das würde ihre Philosophie zerstören.

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global player 21.08.2014, 12:10
67. Motiv

Zitat von Andelko
War der Junge Mann. Warum sollte er auf einmal einen Polizisten angreifen? Das passt vorne und hinten nicht. Und nochmal: Der versuchte Diebstahl ( wo noch nicht mal fest steht das die Person wirklich Michael Brown ist) tut nichts zur Sache da der Polizist der schoss nichts davon wusste.
Als Michael Brown erschossen wurde, trug er die gestohlene Zigarrenkiste doch bei sich. Der Polizist Wilson hatte die beiden Jugendlichen zunächst nur gestoppt, weil sie mitten auf der Straße liefen. Als er dann an ihnen vorbeifuhr, soll er nach Aussagen des Polizeichefs die Zigarrekiste bemerkt und Brown als den gesuchten Täter des Ladenüberfalls identifiziert haben. Das ist ein plausibles Motiv, warum Brown den Polizisten angegriffen hatte, er glaubte, wegen des Überfalls jetzt festgenommen zu werden.

http://www.usatoday.com/story/news/usanow/2014/08/15/ferguson-missouri-police-michael-brown-shooting/14098369/

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petrapanther 21.08.2014, 12:19
68.

Zitat von Schlumperli
Warum haben Sie meine Antwort #39 nicht gelesen ? Also noch ein Versuch: Brown hatte eben einen Raubüberfall begangen. Er wusste das. Der Polizist nicht. Brown wusste nicht, daß der Polizist nichts wusste. Als Brown kontrolliert wurde, musste er befürchten, wegen des Überfalls verhaftet zu werden. Dagegen hat er sich gewehrt und den Polizisten angegriffen.
[sarcasm on]
Na, dann ist ja alles klar! Wir können uns alle weiteren Untersuchungen sparen, denn Mitforist "Schlumperli" kennt den Tathergang ganz genau!
[sarcasm off]

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kuac 21.08.2014, 12:19
69.

Zitat von Hans Kupfer
Da sie ja bei dem Sachverhalt vor Ort anwesend waren, sollten sie sich dort als Zeuge zur Verfügung stellen. Aber aufpassen, bei Meineid gibt es Gefängisstrafen dort. Ihre Interpretationen sind ihre eigenen Fantasien. Die Ermittlungen ( meinetwegen durch objektive und nicht voreingenommene farbige FBI- Ermittler und Staatsanwälte), abwarten und dann urteilen, wie wäre es denn damit?????
Ich bin kein Richter und deshalb kann gar nicht urteilen. Sondern habe ich nur meine Interpretationen geäußert. Sie sind ja auf meine Argumentation, dass ein Polizist in der Lage sein muss, einen unbewaffneten man mit einem (meinenwegen auch 2) gezielten Schuß in den Bein zum Fall zu bringen hat, gar nicht eingegangen. Daher, meine Interpretation: es ist eine Hinrichtung. Was denn sonst?

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