Forum: Panorama
Schweres Unwetter in Wuppertal: "Offensichtlich der Ausnahmezustand"
FRIEDEMANN VOGEL/EPA-EFE/REX/Shutterstock

In Wuppertal sind an der Universität und einer Tankstelle die Dächer eingestürzt, Gebäude sind überflutet. Der Bahnverkehr musste eingestellt werden - und die Feuerwehr um Unterstützung bitten.

vaikl 30.05.2018, 08:55
1. Es ist jetzt fast exakt 10 Jahre her,...

...dass im Dortmunder Westen innerhalb weniger Stunden zwischen 120 und über 200 Liter/qm in einer Sturzflut enorme Schäden anrichteten. Es sind also fast exakt 10 Jahre, in denen in den allermeisten Kommunen *nichts* aus dieser Katastrophe gelernt und umgesetzt wurde.

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espet3 30.05.2018, 11:06
2. #1.

Regenschirme für ganze Städte soll es noch nicht geben.

Was hätten Sie denn gesagt, wenn die Behörden die Standsicherheit Ihres Hauses, in dem Sie wohnen, noch einmal kostenpflichtig untersucht oder größere Abflussrohre in den Straßen verlegt hätten .

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AufzweiNeue 30.05.2018, 11:09
3. @ #1

Gestern Chaosregen, heute praktisch normale Verhältnisse beim ÖPNV.

Klar muß das Wasser noch aus den Kellern gepumpt werden, und es gibt gewaltige Aufgaben beim Aufräumen, aber von Toten habe ich trotz erheblicher Schäden bisher nix gelesen, und es funktioniert, als sei alles seit 10 Jahren generalstabsmäßig vorbereitet. Vergessen Sie nicht: Wuppertal heißt nicht umsonst so.

Das war (und ist noch) eine phantastische Leistung, die auf Klasse-Organisation und totaler Professionalität aufbaut.

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querulant_99 30.05.2018, 12:46
4. Schwebebahn

Die Stadtväter von Barmen und Elberfeld bewiesen schon immer Weitblick, was den Schutz vor Hochwasser betrifft. Schon im Jahre 1901 wurde eine Schwebebahn in Betrieb genommen, damit sich die BürgerInnen sogar nach einem Wolkenbruch trockenen Fußes durch die Stadt bewegen konnten. ;-)

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