Forum: Panorama
Schwerte: Flüchtlinge sollen in ehemalige KZ-Außenstelle ziehen
Bodo Brauer

Die Stadt Schwerte will Asylbewerber in einer Baracke unterbringen, die einst zu einem Außenlager des KZ Buchenwald gehörte. Asyl-Initiativen finden das geschmacklos.

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leser008 12.01.2015, 18:59
1. Überall ist Geschichte

Wenn Kindergärten, Pfadfinder usw dort schon zurechtkamen, wird es den Asybewerbern vor allem -- egal sein. Ansonsten gehts hier um Steuergeld.
Im übrigen: Fast jedes ältere Gebäude hat "Geschichte", die sie evtl lieber gar nicht wissen wollen. In der Ausbildung habe ich mal festgestellt, dass das Arbeitsgericht früher Gestapo Zentrale war; im Keller hingen noch die rostigen Ketten von der Decke. Da sind auch keine Gutmenschen gekommen und haben mich da rasugeholt, wozu auch.

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pb-sonntag 12.01.2015, 19:23
2.

Wenn da Platz ist und nichts extra neu gebaut werden muss.

Reichte es letztendlich auch für einen Kindergarten.
Nur, da regte sich scheinbar keiner auf.

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kayhawai 12.01.2015, 19:34
3. Man glaubt es kaum!

Das ist der Gipfel der Geschmacklosigkeit! Es zeigt, welches Bild manche Entscheider offenbar von den verfolgten Menschen haben, die da in größter Not zu uns kommen. Es ist eine Schande, dass einer der reichsten Staaten dieses Planeten nicht das Geld aufbringt, diese Menschen würdig unterzubringen!

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ein_stein 12.01.2015, 19:49
4. Das Gegenteil von Geschmacklos

In einer Zeit, in der so viele Menschen in Deutschland Schutz suchen haben Kommunen nunmal Schwierigkeiten, die Leute unterbringen.
Jede Möglichkeit zu nutzen ist zunächst ein Zeichen des guten Willens.
Flüchtlinge, Ausländer, denen diese Nation helfen möchte, ein Zuhause in einem KZ zu geben, werte ich eher als Stinkefinger an alle alt und neu Nazis. Nach dem Motto: "Ihr habt es genutzt um zu vernichten, wir nutzen es um zu erschaffen". Nämlich eine bessere Welt für verfolgte Menschen.

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hapeme 13.01.2015, 09:50
5. Aufreger der Woche?

Also erstmal: Ich wohne dort ganz in der Nähe. Der Kindergarten ist dort ausgezogen, weil die Räumlichkeiten zu klein waren und nicht weil das Gebäude "historisch" belastet waren. Die Flüchtlinge sollen ja nur vorübergehend dort hin.
Sollen statt dessen Turnhallen oder andere Gebäude für die Bürger gesperrt werden? Fördert so etwas dann eine "Willkommenskultur"?

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Takapuna 13.01.2015, 10:57
6. Lächerliche Aufregung

Man muss sich nun ernsthaft fragen, welche aufgeblähte Motivation hinter diesen Artikel stecken soll. Wieso wurden diese Räumlichkeiten nach dem Krieg von Kindern und Pfadfindern genutzt ohne hier unnötige Artikel zu schreiben. Wenn diese schon diese Räume ohne Schaden nutzen konnten, werden es Flüchtlinge wohl auch schaffen können.
Wenn es den Journalisten stören sollte, so steht es ih frei auf eigene Kosten dieses oberflächliche Problem zu lösen.
Worin eigentlich sieht der Autor das Problem das er unbedingt was dazu schreiben muss?

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Gesetzt 13.01.2015, 13:05
7. Weniger als der historische Hintergrund …

… sollte die infrastrukturelle Anbindung entscheidend sein. Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Ämter und unterstützende Einrichtungen sollten erreichbar sein. Viele Unterkünfte bieten das zur Zeit nicht.

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spontiki 13.01.2015, 16:19
8. Entsetzlich!

Hat man denn in Deutschland immer noch nicht die richtige Sensibilität diesem leidigen Thema gegenüber entwickelt? Wir im Ausland schauen mit Schaudern und Ensetzen auf ein solch' verwerfliches Verhalten.

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achje 13.01.2015, 21:01
9. Ist doch prima!

Schwerter zu Pflugscharen, Altlast-Baracken zu Willkommensheimen. Wenn die Ausstattung und die Infrastruktur stimmt, ist doch nichts dagegen einzuwenden. Die üblichen Bedenkenträger sollen sich lieber um aktuelle Probleme kümern, statt künstlich aus der Mottenkiste zu schöpfen.

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