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Seenotrettung von Flüchtlingen: Er hat ihn angezeigt. Jetzt sprechen sie miteinander
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Axel Steier rettet Ertrinkende aus dem Mittelmeer, Torsten Küllig zeigte ihn als Schleuser an. Nun haben sie sich die Meinung gesagt. Ein Streitgespräch.

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durch blick 25.08.2018, 12:24
90. Unglaublich...

...Wie viel rechtswidriges Gedankengut hier von SPON veröffentlicht wird. Immer weiter mithelfen die Bürger zu spalten.
Dieser saubere Herr im Amt, der von meinen Steuergeldern bezahlt wird, würde ich als Arbeitgeber sofort feuern. Begründung, aktive Volksverhetzung im Amt.
Es ist wie schon einmal in der Deutschen Geschichte, der Beamtenapperat vereint mit dem C als Steigbügelhalter der völkischen Gesinnung. Pfui. Diese Kloake gehört sofort und unnachsichtig ausgemistet, es reicht. Wer ernsthaft Menschenrechte abschaffen oder zum Schlechteren ändern möchte hat wohl den Schlag nicht gehört. Solche Personen haben im Beamtenapparat absolut nichts verloren.

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nadelstich 25.08.2018, 12:25
91.

Herr Steiner hält sich und seine Leute also für Helden?

Was für ein schiefes Weltbild doch diese Linksextremisten haben!

Helden sind die Spanischen Sicherheitskräfte die Ceuta verteidigen.
Helden sind die deutschen Polizisten die trotz Medienschelte und unwilligen Staatsanwälten in Brennpunkten tagtäglich ansatzweise für Ordnung sorgen.
Helden sind die Beamten die illegale Migranten abschieben und dass obwohl ihre Kinder dafür von Extremisten bedroht und von Leerkräften (kein Schreibfehler!) bewusst schlechter Beurteilt werden...


DAS sind Helden!
Ein gewisser Steiner der mit seiner Truppe tagtäglich Öl ins Feuer gießt ist es nicht.

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thobie2 25.08.2018, 12:25
92.

Zitat von heribert11
Mein lieber Scholli, was redet dieser Herr Küllig größtenteils für einen Unsinn. Es gibt einfach zu viele dieser empathielosen kleingeistigen Menschen in Deutschland mit der Denke "Hauptsache ich hab mein Schärflein im Trockenen" Ätzend.
Menschen wie Küllig sind einfach empathielos. Es geht bei den Missionen der Lifeline geht es primär um die Rettung von in Seenot geratenen Menschen. Was ist die Alternative? Diese Menschen sehenden Auges ertrinken zu lassen. Wer so denkt, sollte niemals Anspruch auf Hilfe erheben. Denn solches Denken zerüttet unsere Gesellschaft. Das heißt dann natürlich auch, im brennenden Haus nicht zu erwarten, dass die Feuerwehr kommt und hilft.

Es gibt eine Reihe von Fluchtgründen, die durch die Flüchtlingskonvention gedeckt sind. Dazu kommt, dass es Art. 1 I GG verbietet, Jemanden dorthin ab- oder zurückzuschieben, wo im eine ernsthafte Gefahr für Leib, Leben oder Gesundheit droht. Das sind dann auch Bürgerkriegsgebiete.

Auch kann ich nachvollziehen, wenn Jemand in seiner Heimat sich nicht mehr ernähren kann, dass er weiterzieht.

Natürlich können wir nicht dauerhaft alle Armen dieser Welt aufnehmen. Allerdings bedeutet das auch, dass wir uns mit den Fluchtursachen auseinandersetzen und diese beseitigen müssen. Und dazu müssen wir alle auf einen vermutlich nur kleinen Teil unseres Wohlstands verzichten. Ändern wir die Verhältnisse in den Herkunftsländern lässt auch der Migrationsdruck nach.

Hätte die westdeutsche Bevölkerung genau so kleingeistig wie Herr Külling 1990 gedacht, würde er heute in sehr viel weniger Wohlstand leben.

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joshuaschneebaum 25.08.2018, 12:25
93. Gute Nacht, Freunde

was ich noch zu sagen hätte, dauert eine Zigarette ... und ein Feierabendbierchen.
Nett, dass da zwei Menschen an den Elbterrassen hockten ... doch sonst?

Ich hätte Herrn Steier klüger erhofft, der sein Handeln auch kritisch in den Kontext des globalen Irrsinn eingebettet sieht, doch der arme Mann kommt uns mit der Bibel unterm Arm. Auweia.

Herrn Küllig hätte ich dumpfer vermutet, doch er weist wenigstens auf so einige Widersprüche in der Flüchtlings-, Asyl- und Migrationsdebatte hin, auch auf die Interessen der Wirtschaft, die billige Arbeitskräfte (junge Männer) schnell integrieren möchte - also alles andere als Kriegsflüchtlingen (alte Frauen, Mütter und Kinder) vorübergehend Schutz zu gewähren.

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pressefreiheit? 25.08.2018, 12:27
94. Pressefreiheit?

Und die im Zuge der Fake News Debatte formulierte Pressefreiheit wird in diesem Artikel wieder mit Dreck beworfen. Lieber Spiegel Reporter - Ihre Wertung das der Begriff Invasoren gleich wieder dem rechten Spektrum zugeordnet wird und damit dem Leser der Eindruck vermittelt wird, dass Herr Küllig automatisch mit Pegida, AfD und dem rechten Spektrum zugeordnet wird. In Deutschland gibt es Dank der ach so freien Presse nur schwarz und weiß - Rassisten oder Gutmenschen. Wer besorgt ist, ist de facto schon ein Nazi. Und das ist keine Face News Produktion?

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Furchensumpf 25.08.2018, 12:27
95.

Zitat von seine-et-marnais
...die Eltern haben da offenbar weniger Probleme als die Retter im Mittelmeer.
Vielleicht einfach mal nachdenken? Was würde passieren, wenn sie in ihrer Heimamt bleiben? Sterben? So haben sie wenigstens eine Chance.

Aber aus Ihrer warmen Stube heraus haben Sie natürlich leichtes Reden, nicht war?

Warum versuchen uns immer die Blinden etwas von Farben zu erzählen?

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hamburger.jung 25.08.2018, 12:28
96.

Man hätte gar nicht schreiben müssen, dass der Eine ein "besorgter Bürger"aus Sachsen ist. Natürlich im öffentlichen Dienst, wo er feist seine Ansprüche aussitzt und auf Schwächere ohne Empathie mit Worten losgeht. Typisch!

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touri 25.08.2018, 12:28
97.

Zitat von cannelloni
Auch dieser Artikel wurde leider wieder in einem rechten Forum angekündigt, dass man ihn beeinflussen solle. Und schon trollt es sich hier wieder. Schade um die Debattenkultur, aber das ist ja das Ziel der Rechten.
Welches Rechte Forum? Meinen Sie den Spiegel? Ich bin der Ansicht, dass die Linken hier stärker vertreten sind als die Rechten. Die Mehrzahl sind aber Leute mit gesundem Menschenverstand die sich alleine deswegen schon nicht auf das Links/Rechts Schema festnageln lassen. Ich wurde übrigens auch schon sowohl als Linker wie auch als Rechter bezeichnet, kommt ganz auf das Thema an.

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Pollowitzer 25.08.2018, 12:28
98. Ich finde es ist...

...Schlepperei von Wirtschaftsflüchtlingen die doch auch direkt wieder in Afrika angelandet werden können - dann hätte dieser Spuk der für Europa eine schwere Last ist sehr schnell vorbei.
Wer bereit ist sein Leben ggf durch Ertrinken wegzuwerfen der sollte diese Energie in seiner Heimat nutzen um etwas zu verändern und aufzubauen.

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ichwarsnicht 25.08.2018, 12:28
99.

Das Gespräch fand ich eher unbefriedigend. V. A. Herr Steier fällt durch ständiges Ausweichen und Flucht in Allgemeinplätze (z.B. die viel strapazierte Humanität ) bei konkreten Fragen auf. Sämtliche seiner Antworten hinsichtlich Machbarkeit oder Belastbarkeit (ob Sozialsystem oder Kommunen ) kann man in einem Satz zusammenfassen: "Geht mich nichts an." Der Herr macht's sich leicht und verweigert einfach systemisches Denken. Soviel zu Humanität und Heldentum.
Apropos: ich nehme an, Herr Steier verfügt über ein Smartphone. Enthält u.a. Lithium und Coltan. Über die Abbaumethoden und Situation der Arbeiter dürfte er informiert sein. Geht ihn aber auch nichts an, da er auf See arbeitet..

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