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Seenotrettung von Flüchtlingen: Er hat ihn angezeigt. Jetzt sprechen sie miteinander
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Axel Steier rettet Ertrinkende aus dem Mittelmeer, Torsten Küllig zeigte ihn als Schleuser an. Nun haben sie sich die Meinung gesagt. Ein Streitgespräch.

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thilde.fintzen 25.08.2018, 12:36
110. Zahlen sagen die Wahrheit

Die prognostizierte Bevölkerungsentwicklung Afrikas im Vergleich zu Europa kann man hier schön sehen:
http://instatis.de/diagramme/afrika_und_europa.htm
Die Bevölkerung Afrikas wird mangels Verhütung in den nächsten 30 Jahren um 1000 Millionen Menschen steigen.
Wer meint, der Westen wäre in der Lage, dieses Problem per Migration zu lösen, darf gerne mal zum Taschenrechner greifen, und mit einer theoretischen Einwandererzahl von 1 oder 2 Millionen pro Jahr (man bedenke den Aufschrei!) die Auswirkungen auf die Sozialsysteme Europas, die Bevölkerungszusammensetzung und die daraus resultierenden, leider vernachlässigbaren Verbesserungseffekte in Afrika durchspielen.

Im Grunde müsste man über Afrika Antibabypillen mit dem Flugzeug abwerfen.

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stefan taschkent 25.08.2018, 12:36
111. Anpacken

Zitat von kljkjfhh
Und schon wieder ein Rechter (Hr. Küllig), der im sächsischen Staatsapparat arbeitet. Was ist denn da los in Sachsen? Haben die 1 Billion EUR Aufbauhilfe aus dem Westen nicht gereicht. Wenn ich mich in Dresden umschauen, dann sehe ich eine teuer renovierte Innenstadt und kaum Ausländer. Wenn ich mich im Ruhrgebiet umschaue, dann ist die Infrastruktur verfallen und die Migrationsquote sehr hoch. Lieber anpacken als meckern!
Machen Sie doch mal eine Umfrage (ganz wichtig: anonymisiert) im ÖD in NRW zum Thema. Meine Vermutung ist, dass auch dort der Typ Küllig dominiert. Also, packen Sie's an!

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brux 25.08.2018, 12:36
112. Keine Ahnung

Zitat von Strichnid
Das Gegenteil ist richtig. Er beginge Rechtsbruch, wenn er sie nach Lybien brächte. Da gibt es nun mal keine sicheren Häfen, und man darf Gerettete nicht irgendwo abladen, wo ihnen Tod, Hunger und Folter droht.
Tod, Hunger und Folter. Sie scheinen ja genau Bescheid zu wissen. Warum dann nicht die näher als Europa gelegenen tunesischen Häfen?

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manicmecanic 25.08.2018, 12:37
113. Rechtsbruch

bleibt es was die NGOler tun dennoch.Mir kann keiner von ihnen verkaufen warum die sicheren Häfen in Tunis nicht solche sein sollten.Klarer Beweis daß es sichere sind ist doch der Islamist den wir von da zurück holen sollen.Er läuft dort im Moment frei rum und wartet auf juristische Aktionen.Aber das ist ja wohl schon Folter.

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maschseefest 25.08.2018, 12:39
114. Warum wollte Herr Küllig lange seinen Namen nicht nennen?

Während Herr Steier anscheinend keine Probleme damit hat, sich mit Foto als Held feiern zu lassen (zumindest hofft er das), wollte Herr Küllig lange seinen Namen nicht nennen und hat jetzt kein Foto zu dem ARtikel (außer von hinten) freigegeben. Für liegt darin die große Tragik der Debatte. Vernünftige Bürger, die sich politische in der Mitte verorten, trauen sich nicht ihren Namen zu nennen, wenn sie in dieser wichtigen Frage, eine Auffassung vertreten, die in 27 anderen Ländern Europas sogar die Regierungen vertreten. Hier wird man dafür aber von einem (kleinen aber bestimmenden) Teil des politischen Establishments und einem (kleinen aber bestimmenden) Teil der Medien in Ecke der "Rechten" gerückt. Passiert ja übrigens auch im Artikel durch die Erklärung des Vokabulars "Invasoren". Die Bürger, die also eine zumindest europäisch gesehen ganz normale Auffassung vertreten, müssen hier Repressalien fürchten, da man als "Rechter" schnell ins soziale Abseits gerät, während sich Herr Steiner im Sonnenlicht des Heldentums feiern lassen kann (ohne fürchten zu müssen, dass er ins soziale Abseits gerät, weil man ihn als "Linken" bezeichnet).

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pmeierspiegel 25.08.2018, 12:39
115.

was herr steier der "seenotretter" von sich gibt , "wir sind helden " und viele floskeln , sorry das bestärkt meinen skepsis massiv

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Anna156464641156 25.08.2018, 12:40
116. Menschenrechte

Küllig:" ... Warum bringt die deutsche Marine die Schiffbrüchigen nicht auch dorthin zurück, wo sie herkommen?"
Steier:" Weil das gegen geltendes Recht verstieße."
Küllig:" Das stimmt nach meiner Rechtsauffassung so nicht, und selbst wenn: Gesetze kann man ändern."
Steier:" Menschenrechte nicht."
Ich verstehe die, nicht nur hier vorgetragene, Logik der Retter einfach beim besten Willen nicht. Seit wann ist es denn bitte ein Menschenrecht an einem gewünschten Ort anzukommen? Zynisch und überspitzt gesagt, kann ich in Den Haag einklagen, daß mich noch Niemand nach Saint-Tropez gebracht hat? Man kann doch ruhig darüber Diskutieren wo man aus dem Mittelmeer geretteten Menschen hin bringt. Gerne auch ob ein libyscher Hafen für diese Menschen sicher ist oder nicht. Aber die Diskussion mit den Menschenrechten abzuwürgen, kann ich nicht nachvollziehen.

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Palmstroem 25.08.2018, 12:40
117. Die Angst vorm schwarzen Mann

Was viele hier übersehen, die Migration aus Afrika macht nur 15% der Asylanträge aus. Von den bisher rund 96.000 Asylanträgen in 2018 kamen nur 14.000 von afrikanischen Migranten. Was auch übersehen wird, der Großteil dieser Afrikaner ist christlich. Auch stimmt es nicht, dass nur junge Männer kämen. 57% der 96.000 Asylanträge stammten von Männern, 43% von Frauen. Mit 43% machten auch Kinder zwischen 0 und 15 Jahren die größte Altersgruppe aus. Junge Männer zwischen 15 und 24 Jahren stellten nur 16%. Die Fakten sprechen also klar gegen die rechten Schlagwörter von der Invasion der jungen Männer aus Afrika, die unsere Gesellschaft verändern wollen. Aber was zählen schon Fakten!

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Yoroshii 25.08.2018, 12:40
118. Eine empathiegeladene Rettergestalt

Zitat von Palmstroem
Solche Diskussionen sind immer nur Schwarz/Weiss, weil die Klomplexität der Realität außer Acht bleibt. Es gibt nicht den Flüchtling oder den Migranten! Und es ist schon interessant, dass für Leute wie Herrn Küllig der "Migrant" aus Afrika kommt. Dabei kommen aber viele auch aus dem Iran, aus Afghanistan oder aus dem Kaukasus. Nur sind die nicht schwarz und müssen nicht übers Mittelmeer. So waren im Juli 2018 von rund 15.000 Asylanträgen insgesamt mit etwa 1.400 keine 10% von Migranten aus Nigeris und Somalia. Das waren sogar weniger als MIgranten aus der Türkei und dem Iran mit 2.300 Asylanträgen. Da von einer Invasion durch Schwarzafrikaner zu reden grenzt da schon an Rassismus. Hoffen wir, dass es bei Herrn Küllig nur Unwissenheit ist.
Der Forist irrt in der Begriffewelt umher und will den Debattanten Küllig zum Rassisten stempeln. Und er hat die Frechheit zu hoffen, dass dem nicht so ist. Aber dann wäre Küllig ja ein Ignorant. Ob rabenschwarz oder Arier aus dem Iran oder Kaukasier oder Afghanen aus dem Land in dem weder Alexander der Große noch die Kolonialisten oder die Sowjets oder jetzt gerade WIR irgendeinen regulativen Einfluss haben, sie alle stammen aus Gebieten in denen ein Wertekanon herrscht, der mit unserem Grundgesetz nicht kompatibel ist. Der Menschenfischer trägt dazu bei, dass selbiges zunehmend ausgehöhlt wird. Man muss es ständig und dringlich wiederholen: 8 MRD Erdlinge sind zu viel für den Planeten und 80 MIO zu viel für unser Land. Und WIR produzieren Nahrungsmittel auf Teufel komm raus und das Zeug wird auch noch nach Afrika geschickt, damit sich dort keine vernünftige Landwirtschaft entwickeln kann. Unsere Böden und das Grundwasser danken es uns. Dafür ist dort die Geburtenrate auf einem bedrohlichen Level. Es gibt für den Menschenfischer weiterhin zu tun. Darum verteidigen wir unsere Freiheit am Kaukasus, in Mali oder auch in Afghanistan. Es geht um den Kanon und nicht um die Farbe oder den Rassismus, der dem Küllig vom Empathiegeladenen (Selbsteinschätzung) angeheftet wird. Und der Kanon? Ist größtenteils islamisch/islamistischer Herkunft - egal welcher Rasse oder Ethnie.

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nickleby 25.08.2018, 12:41
119. Steier und die Realität

Ideologie versus Realitästsinn. Herr Steier ist ein ideologe, der nur seine Meinung gelten lässt, wie auch in der Duiskussion deutlich wird. Es ist bedauerlich, dass diese Art Mensch, so ungehemmt wirken kann. Der Rechtssaat sollte heier aufklärend wirken und diesen Menschen das Handeln erschweren, wenn nciht gar unterbinden

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