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Seenotrettung von Flüchtlingen: Er hat ihn angezeigt. Jetzt sprechen sie miteinander
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Axel Steier rettet Ertrinkende aus dem Mittelmeer, Torsten Küllig zeigte ihn als Schleuser an. Nun haben sie sich die Meinung gesagt. Ein Streitgespräch.

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descartes 25.08.2018, 22:21
400.

Tut mir leid, ist für mich zum grössten Teil überhaupt nicht nachvollziehbar. Es geht nicht um "Schudlkomplex", es geht um Humanismus, ein grosser Teil der ach so viel gescholtenen westlichen Kultur, über Jahrhunderte entwickelt und erstritten!
Jordanien hat über 5Mio Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen, Sie werden kaum behaupten können, der jordanische Staat sei inexistent und dies sei kein Zeichen von Verpflichtung!
Schweden tut es, weil es dies kann! Deutschland tut es, weil es dies kann! Ich wurde so erzogen, dass der Stärkere dem Schwächeren hilft, nicht so, dass der Stärkere noch auf dem Schwächeren herumtrampelt! Aus dem gleichen Grund sollten Sie auch mehr Verantwortung für Ihr Handeln tragen, als es ein Mensch aus der 3. Welt evtl., weil es für Ihn evtl. einzig und allein um's Überleben geht, nicht darum, ober sich jetzt Fleisch von Biorindern oder aus dem Mastbetrieb holt! Sie setzen sich mit Ihren Möglichkeiten also mit einem Bürger der 3. Welt gleich, ernsthaft? Mit einem Menschen, den Sie aus kulturellen und ethischen Differenzen heraus auf keinen Fall in Ihrer Gesellschaft haben wollen? Im Übrigen verursacht ein Afrikaner, Inder, ... nur ein Achtel des Schadens an dieser Erde, den ein Europäer verursacht!
"Wir müssen alle aufnehmen"? Wer redet denn davon?
"Meine westliche europäische Welt ist eine Minderheit auf diesem Planeten. Diese wird einfach verschwinden. Ich sehe keinerlei moralischen Wert darin."
Verschwinden wird diese westliche Welt am ehesten aus Amoral, Rücksichts- und Gedankenlosigkeit. Weil die ersten beiden zu immer mehr Flucht in diese Welt führen wird und letzteres durch Dummheit in Zerstörung der eigenen Umwelt endet! Aber sicher nicht durch die momentan vor dem Ertrinken Geretteten!

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peeka(neu) 25.08.2018, 22:21
401.

Zitat von ocelot99
Ohne historischen Schuldkomplex wäre die aktuelle Migrationsdebatte völlig undenkbar. Das erkennt man schon daran, dass Gesellschaften die sich historisch völlig schuldlos fühlen, keinerlei Interesse haben Migranten aufzunehmen oder gar zu versorgen. Das ist einzig ein westliches Phänomen. Man redet zwar immer davon die meisten Flüchtlinge würde die dritte Welt aufnehmen, aber das liegt daran dass dort der Staat weitgehend inexistent ist. Die Völker leben grenzüberschreitend etwa zwischen Afghanistan und Pakistan. Der Libanon empfindet keinerlei Verpflichtung syrische Migranten, arabische Brüder, zu versorgen. Hingegen Schweden tut das. Was haben die mit allem zu tun? Ich versteh auch nicht warum ich mehr Verantwortung für mein Handeln tragen soll als irgendjemand sonst auf diesem Planeten? Sie würden einem Afrikaner niemals diese Verantwortung übertragen, auch nicht Länder zu boykottieren deren Poltik nicht gefällt. Mir gefällt Saudiarabien nicht. Trotzdem find ich es besser Saudiarabien ist von westlichen Waffen abhängig. Man stelle sich vor die Welt wäre nicht von den USA sondern von den Saudis dominiert. Das ist nicht nur eine Frage der Moral. Auch die Frage der Flüchtlinge kann man nicht mit reiner Moral beantworten. Ich bin nicht bereit für Moral, wenn die dann lauten sollte, wir müssen alle aufnehmen, meine Welt zu opfern. Deshalb bin ich auch kein Christ. Dieser Hang zur Selbstzerstörung gefällt mir nicht. In einer perfekten Welt wäre ich für offene Grenzen. Nur Gesellschaften die ihre Grenzen nicht schützen verschwinden. Meine westliche europäische Welt ist eine Minderheit auf diesem Planeten. Diese wird einfach verschwinden. Ich sehe keinerlei moralischen Wert darin. Afrika oder die islamische Welt können leben wie die Europäer. Es hindert sie niemand daran. Sie brauchen dafür nicht nach Europa zu kommen. Es gibt nichts was Europa hat, was Afrika nicht hat.
Ich halte das nicht nur für ziemlichen Quatsch, sondern auch für eine typische rechte Propaganda. Denn es sind eben nicht in erster Linie "Gesellschaften", sondern einzelne Personen, die die Debatte in der Richtung führen. Und der Unterschied liegt eher in der vorhanden Information und daraus resultierend einer Moral, als von einer deutlich rechtsradikalen Gruppe mit der Vokabel "Schuldkult" belegten angeblichen psychologisch belegten Störung.

Im übrigen sind die Grenzen längst offen, eben nur nicht für Menschen, bei denen weiterhin versucht wird, über eine herkunftsbezogene Charakterisierung den früheren Rassismus noch ins 21. Jahrhundert hinein zu retten. Waren, Dienstleistungen und Folgen der Produktion können nicht an Grenzen gestoppt werden, auch wenn die Blaulackierten zur Grenze laufen. Und auch Ideologien können aufgrund von facebook, twitter und co. nicht mehr begrenzt werden.

Der Physiker und Philosoph Hans-Peter Dürr hat in einer Fernsehsendung mit dem Titel "1000 Tage bis zum Jahr 2000" (man kann sich ausrechnen, wann diese Sendung lief) den Satz gesagt:
"Wir leben geistig im 19. Jahrhundert mit der Technik des 21. Jahrhunderts."
Dieser Satz stimmt zumindest für die Grenzfetischisten heute immer noch.

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descartes 25.08.2018, 22:23
402.

Tut mir leid, ist für mich zum grössten Teil überhaupt nicht nachvollziehbar bis unverständlich. Es geht nicht um "Schudlkomplex", es geht um Humanismus, ein grosser Teil der ach so viel gescholtenen westlichen Kultur, über Jahrhunderte entwickelt und erstritten!
Jordanien hat über 5Mio Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen, Sie werden kaum behaupten können, der jordanische Staat sei inexistent und dies sei kein Zeichen von Verpflichtung!
Schweden tut es, weil es dies kann! Deutschland tut es, weil es dies kann! Ich wurde so erzogen, dass der Stärkere dem Schwächeren hilft, nicht so, dass der Stärkere noch auf dem Schwächeren herumtrampelt! Aus dem gleichen Grund sollten Sie auch mehr Verantwortung für Ihr Handeln tragen, als es ein Mensch aus der 3. Welt evtl., weil es für Ihn evtl. einzig und allein um's Überleben geht, nicht darum, ober sich jetzt Fleisch von Biorindern oder aus dem Mastbetrieb holt! Sie setzen sich mit Ihren Möglichkeiten also mit einem Bürger der 3. Welt gleich, ernsthaft? Mit einem Menschen, den Sie aus kulturellen und ethischen Differenzen heraus auf keinen Fall in Ihrer Gesellschaft haben wollen? Im Übrigen verursacht ein Afrikaner, Inder, ... nur ein Achtel des Schadens an dieser Erde, den ein Europäer verursacht!
"Wir müssen alle aufnehmen"? Wer redet denn davon?
"Meine westliche europäische Welt ist eine Minderheit auf diesem Planeten. Diese wird einfach verschwinden. Ich sehe keinerlei moralischen Wert darin."
Verschwinden wird diese westliche Welt am ehesten aus Amoral, Rücksichts- und Gedankenlosigkeit. Weil die ersten beiden zu immer mehr Flucht in diese Welt führen wird und letzteres durch Dummheit in Zerstörung der eigenen Umwelt endet! Aber sicher nicht durch die momentan vor dem Ertrinken Geretteten!

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descartes 25.08.2018, 22:24
403.

Tut mir leid, ist für mich zum grössten Teil überhaupt nicht nachvollziehbar. Es geht nicht um "Schudlkomplex", es geht um Humanismus, ein grosser Teil der ach so viel gescholtenen westlichen Kultur, über Jahrhunderte entwickelt und erstritten!
Jordanien hat über 5Mio Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen, Sie werden kaum behaupten können, der jordanische Staat sei inexistent und dies sei kein Zeichen von Verpflichtung!
Schweden tut es, weil es dies kann! Deutschland tut es, weil es dies kann! Ich wurde so erzogen, dass der Stärkere dem Schwächeren hilft, nicht so, dass der Stärkere noch auf dem Schwächeren herumtrampelt! Aus dem gleichen Grund sollten Sie auch mehr Verantwortung für Ihr Handeln tragen, als es ein Mensch aus der 3. Welt evtl., weil es für Ihn evtl. einzig und allein um's Überleben geht, nicht darum, ober sich jetzt Fleisch von Biorindern oder aus dem Mastbetrieb holt! Sie setzen sich mit Ihren Möglichkeiten also mit einem Bürger der 3. Welt gleich, ernsthaft? Mit einem Menschen, den Sie aus kulturellen und ethischen Differenzen heraus auf keinen Fall in Ihrer Gesellschaft haben wollen? Im Übrigen verursacht ein Afrikaner, Inder, ... nur ein Achtel des Schadens an dieser Erde, den ein Europäer verursacht!
"Wir müssen alle aufnehmen"? Wer redet denn davon?
"Meine westliche europäische Welt ist eine Minderheit auf diesem Planeten. Diese wird einfach verschwinden. Ich sehe keinerlei moralischen Wert darin."
Verschwinden wird diese westliche Welt am ehesten aus Amoral, Rücksichts- und Gedankenlosigkeit. Weil die ersten beiden zu immer mehr Flucht in diese Welt führen wird und letzteres durch Dummheit in Zerstörung der eigenen Umwelt endet! Aber sicher nicht durch die momentan vor dem Ertrinken Geretteten!

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descartes 25.08.2018, 22:24
404.

Zitat von ocelot99
Ohne historischen Schuldkomplex wäre die aktuelle Migrationsdebatte völlig undenkbar. Das erkennt man schon daran, dass Gesellschaften die sich historisch völlig schuldlos fühlen, keinerlei Interesse haben Migranten aufzunehmen oder gar zu versorgen. Das ist einzig ein westliches Phänomen. Man redet zwar immer davon die meisten Flüchtlinge würde die dritte Welt aufnehmen, aber das liegt daran dass dort der Staat weitgehend inexistent ist. Die Völker leben grenzüberschreitend etwa zwischen Afghanistan und Pakistan. Der Libanon empfindet keinerlei Verpflichtung syrische Migranten, arabische Brüder, zu versorgen. Hingegen Schweden tut das. Was haben die mit allem zu tun? Ich versteh auch nicht warum ich mehr Verantwortung für mein Handeln tragen soll als irgendjemand sonst auf diesem Planeten? Sie würden einem Afrikaner niemals diese Verantwortung übertragen, auch nicht Länder zu boykottieren deren Poltik nicht gefällt. Mir gefällt Saudiarabien nicht. Trotzdem find ich es besser Saudiarabien ist von westlichen Waffen abhängig. Man stelle sich vor die Welt wäre nicht von den USA sondern von den Saudis dominiert. Das ist nicht nur eine Frage der Moral. [...]
Tut mir leid, ist für mich zum grössten Teil überhaupt nicht nachvollziehbar. Es geht nicht um "Schudlkomplex", es geht um Humanismus, ein grosser Teil der ach so viel gescholtenen westlichen Kultur, über Jahrhunderte entwickelt und erstritten!
Jordanien hat über 5Mio Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen, Sie werden kaum behaupten können, der jordanische Staat sei inexistent und dies sei kein Zeichen von Verpflichtung!
Schweden tut es, weil es dies kann! Deutschland tut es, weil es dies kann! Ich wurde so erzogen, dass der Stärkere dem Schwächeren hilft, nicht so, dass der Stärkere noch auf dem Schwächeren herumtrampelt! Aus dem gleichen Grund sollten Sie auch mehr Verantwortung für Ihr Handeln tragen, als es ein Mensch aus der 3. Welt evtl., weil es für Ihn evtl. einzig und allein um's Überleben geht, nicht darum, ober sich jetzt Fleisch von Biorindern oder aus dem Mastbetrieb holt! Sie setzen sich mit Ihren Möglichkeiten also mit einem Bürger der 3. Welt gleich, ernsthaft? Mit einem Menschen, den Sie aus kulturellen und ethischen Differenzen heraus auf keinen Fall in Ihrer Gesellschaft haben wollen? Im Übrigen verursacht ein Afrikaner, Inder, ... nur ein Achtel des Schadens an dieser Erde, den ein Europäer verursacht!
"Wir müssen alle aufnehmen"? Wer redet denn davon?
"Meine westliche europäische Welt ist eine Minderheit auf diesem Planeten. Diese wird einfach verschwinden. Ich sehe keinerlei moralischen Wert darin."
Verschwinden wird diese westliche Welt am ehesten aus Amoral, Rücksichts- und Gedankenlosigkeit. Weil die ersten beiden zu immer mehr Flucht in diese Welt führen wird und letzteres durch Dummheit in Zerstörung der eigenen Umwelt endet! Aber sicher nicht durch die momentan vor dem Ertrinken Geretteten!

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licht_und_schatten 25.08.2018, 22:33
405.

Zitat von descartes
Sie würden es also vorteilhaft finden, ein Flüchtlingsheim in ein Nobelviertel zu setzen, um damit den Geflüchteten gleich hautnah vor Augen zu führen, welcher Wohlstand ihnen wohl nie vergönnt sein wird? Und dann beschweren Sie sich wahrscheinlich auch noch über die unzufriedenen und undankbaren Flüchtlinge? Was für ein sinnlos populistisches Beispiel.
Wenn Rabe schwarz ist, dann ist der Wald grün.
Wie Sie dieses Fazit gezogen Haben bleibt Ihr Geheimnis. Ich habe lediglich meine Erkenntnis zum Ausdruck gebracht, dass viele, die Ihren Humanismus öffentlich zelebrieren, die Bewältigung der damit verbundenen Probleme gerne anderen überlassen und im Falle, dass Sie damit behelligt werden, ziemlich ungestüm reagieren.

Wenn es nach mir ginge, würde ich die Flüchtlinge / Migranten soweit wie möglich über das ganze Land verteilen und nicht in zusammenhängenden Wohnanlagen unterbringen. Dadurch würde man die Voraussetzungen für deren Integration deutlich verbessern und die Ghettobildung vermeiden.

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ocelot99 25.08.2018, 22:42
406. Humanismus

Zitat von descartes
Tut mir leid, ist für mich zum grössten Teil überhaupt nicht nachvollziehbar. Es geht nicht um "Schudlkomplex", es geht um Humanismus, ein grosser Teil der ach so viel gescholtenen westlichen Kultur, über Jahrhunderte entwickelt und erstritten! Jordanien hat über 5Mio Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen, Sie werden kaum behaupten können, der jordanische Staat sei inexistent und dies sei kein Zeichen von Verpflichtung!
Und wer finanziert diese Flüchtlinge? Jordanien oder das UNHCR? Ich hab ja nichts gegen Jordanien. Im Gegenteil. Das scheint mir das einzige Land in der Region, das kein Kriegstreiber ist und sich tatsächlich humanitären Werten verpflichtet fühlt. Beim Humanismus muss man einfach nicht von den eigenen Leuten fordern, was man anderen Kulturen niemals zumuten würde, weil sonst ist die Motivation wohl eher eine andere.

Der Dalei Lama sagte Deutschland kann kein arabisches Land werden.

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-06/dalai-lama-deutschland-arabisch-fluechtlinge

Es gibt bereits 20 arabische Länder. Denen kann man gerne helfen Flüchtlinge aufzunehmen. Das wäre Humanität. Aber nicht alle aus ihrer Kultur, Sprache und Religion entreissen und zu "integrieren".

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licht_und_schatten 25.08.2018, 22:55
407.

Zitat von peeka(neu)
Ich halte das nicht nur für ziemlichen Quatsch, sondern auch für eine typische rechte Propaganda.
Den Beitrag des Foristen als rechte Propaganda einzustufen, ist symptomatisch und zeigt, dass ein Dialog fast unmöglich ist.
Alles was nicht links ist, ist rechtsextrem.
Meine einzige Hoffnung ist, dass es noch genug Menschen gibt, die eine unheilvolle Gesinnungsethik ablehnen und dafür eine Verantowrtungsethik bevorzugen.

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ocelot99 25.08.2018, 22:59
408. Im 19. Jahrhundert

Zitat von peeka(neu)
Im übrigen sind die Grenzen längst offen, eben nur nicht für Menschen, bei denen weiterhin versucht wird, über eine herkunftsbezogene Charakterisierung den früheren Rassismus noch ins 21. Jahrhundert hinein zu retten. Waren, Dienstleistungen und Folgen der Produktion können nicht an Grenzen gestoppt werden, auch wenn die Blaulackierten zur Grenze laufen. Und auch Ideologien können aufgrund von facebook, twitter und co. nicht mehr begrenzt werden.
Sind 45 Aussenminister islamischer Staaten auch noch im 19.Jh oder vielleicht im 7 Jh. die in der Kairoer Erklärung Scharia als Grundlage der Menschenrechte definiert haben? Es bringt ja nichts wenn ich im 21. Jh angekommen bin, aber andere nicht.

http://www.pewforum.org/2013/04/30/the-worlds-muslims-religion-politics-society-overview/

Und selbst wenn das nicht der Fall ist, wie sollen Sozialstaat und offene Grenzen für mehrere Milliarden funktionieren? Da verkennt man ja wohl alle mathematischen Realitäten. Kennen Sie das Kaugummi/Migrationsvideo? Ein Europäer kann keineswegs einfach in die USA oder nach Australien einwandern, liegt sicher daran dass diese Länder rassistisch oder immer noch im 19Jh. sind.

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descartes 25.08.2018, 23:17
409.

Zitat von ocelot99
Und wer finanziert diese Flüchtlinge? Jordanien oder das UNHCR? Ich hab ja nichts gegen Jordanien. Im Gegenteil. Das scheint mir das einzige Land in der Region, das kein Kriegstreiber ist und sich tatsächlich humanitären Werten verpflichtet fühlt. Beim Humanismus muss man einfach nicht von den eigenen Leuten fordern, was man anderen Kulturen niemals zumuten würde, weil sonst ist die Motivation wohl eher eine andere. Der Dalei Lama sagte Deutschland kann kein arabisches Land werden. https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-06/dalai-lama-deutschland-arabisch-fluechtlinge Es gibt bereits 20 arabische Länder. Denen kann man gerne helfen Flüchtlinge aufzunehmen. Das wäre Humanität. Aber nicht alle aus ihrer Kultur, Sprache und Religion entreissen und zu "integrieren".
Wenn die eigene Kultur doch angeblich so überlegen ist, dann darf man ihr auch etwas mehr zumuten, allein schon um die Überlegenheit zu demonstrieren, finden Sie nicht? Einerseits können Flüchtlinge aus Arabien und Afrika angeblich aufgrund kultureller und ideologischer Differenzen (die es zweifellos gibt) nicht bei uns integriert werden, aber wenn es darum geht sich damit zu vergleichen, sind sie plötzlich auf einer Ebene? Bemerken Sie nicht die Inkonsistenz in Ihrer Argumentation?
Und schon wieder sprechen Sie von "alle integrieren".
Nochmal, wer behauptet das und warum bleiben Sie nicht bei den tatsächlichen Zahlen?

Noch etwas ot: Warum wird hier jeder Beitrag zensiert, der auch nur an der Etikette kratzt, wenn aber aufgrund eines technischen Fehlers ein posting mehrmals veröffentlicht wird, stört das keinen?

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