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Seenotrettung von Flüchtlingen: Er hat ihn angezeigt. Jetzt sprechen sie miteinander
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Axel Steier rettet Ertrinkende aus dem Mittelmeer, Torsten Küllig zeigte ihn als Schleuser an. Nun haben sie sich die Meinung gesagt. Ein Streitgespräch.

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CorpRaider 25.08.2018, 12:10
70. Tendenziös

Wow, nicht einmal bei so einem Format kann man beim Spiegel darauf verzichten, ein einzelnes Wort herauszupicken und belehrend zu kommentieren, um den Herrn, der sich gegen illegale Migration ausspricht, damit auch sofort irgendwie in die rechtsextreme Ecke zu schieben. Ich hoffe, dass immer mehr Leute hier den Ad-Blocker anlassen. So eine Art sollte man nicht unterstützen.

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Strichnid 25.08.2018, 12:10
71.

Zitat von divStar
... und Steier zeigt, dass sein Schiff usw. zwar Leben rettet, er aber jegliche Verantwortung von sich weist.
Da verstehen Sie wohl etwas falsch. Die Seenotretter sind ja gerade die, die Verantwortung zeigen, während Politiker hierzulande weggucken.

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ip2018 25.08.2018, 12:11
72.

Zitat von loncaros
Und wie ist die Begründung für diese Behauptung? Immerhin behaupten Sie hier, dass man von rechts wegen verpflichtet ist, einem Sterbenden die Hilfe zu verweigern. Das sollte man schon begründen.
Hier geht es nicht um Sterbende, sondern um Leute, die auf ein marodes Boot steigen, in der Gewissheit, daß sie per Taxidienst ins gelobte Land gefahren werden.

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Strichnid 25.08.2018, 12:12
73.

Zitat von khwherrsching
Menschen aus Seenot müssen gerettet werden, auch wenn sie sich mehr oder weniger vorsätzlich in eine solche Situation begeben. Allerdings begeht Steier klaren Rechtsbruch, wenn er nach der Rettung nicht den nächsten Hafen ansteuert.
Das Gegenteil ist richtig. Er beginge Rechtsbruch, wenn er sie nach Lybien brächte. Da gibt es nun mal keine sicheren Häfen, und man darf Gerettete nicht irgendwo abladen, wo ihnen Tod, Hunger und Folter droht.

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brasilpe 25.08.2018, 12:12
74. Mehr als erstaunlich

SPON erlaubt das Vorbringen sachlicher Argumente gegen die unkontrollierte Immigration - erstmals, soweit ich sehe. Was ist passiert? Weiter so! Selbst die Bundeskanzlerin ist für Gespräche und meint die sachliche Diskussion von Problemen. Nur so kann man weiterkommen und eine Spaltung der Gesellschaft verhindern. Weiter voran, SPON!

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fettdeckel 25.08.2018, 12:12
75. Extremisten

Diese Diskussion von zwei Extremisten aus gegensätzlichen Lagern, die beide naive und weltfremde Positionen vertreten, war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Oder anders gesagt: Es war nicht zu erwarten, dass zwei Idioten auf 150 Zeilen eine Lösung für ein höchst Komplexes Problem finden würden.

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alexander_tutass 25.08.2018, 12:13
76.

Zitat von MickyLaus
Das Interview zeigt leider dass Herr Steiner weder diskursfähig noch zu einer realistischen Einschätzung seiner Tätigkeit in der Lage ist.
Aha, so wie sie es schreiben, bleibt es bei Ihnen wohl dann bei einer These, der die entscheidenden Argumente fehlen. Wenn die Argumente ausgehen,werden halt Phrasen gekloppt.. ist ja auch einfacher so.

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Furchensumpf 25.08.2018, 12:13
77.

Zitat von twister13
Danke für dieses Gespräch. Sehr hilfreich und sehr entlarvend. Herr Steiner hat keine Antworten auf konkrete Fragen, konkrete Problemstellungen. Er flüchtet sich in Allgemeinplätze, Bibelsprüche und wolkige Ausflüchte. So kann man mit diesem Thema nicht ernsthaft umgehen. Das ist kein Wasser auf die Mühlen der AfD das sind ganze Sturzbäche. Das ist doch gruselig! Wenn es Herrn Steiner um humanitäre Hilfe geht, dass muss man nicht ins Mittelmeer reisen sondern kann sich z. B. um die Millionen Kinder kümmern die in D in Armut aufwachsen. Hert Steiner hat mit diesem Interview den Besonnenen unter den Flüchtlingsbefürwortern keinen Gefallen getan. Und der Satz wir sind Helden, den hätte er sich besser mal verkniffen.
Für die Antworten ist die Politik zuständig. Scheinen Menschen wie Sie aber nicht zu verstehen.

Mal davob abgesehen, dass die AfD auch keine Antworten auf die von Ihnen gestellten Fragen hat. Aber das übersehen die AfD-Fans gerne...

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kahabe 25.08.2018, 12:14
78. Man könnte es auch anders sehen!

Wo hier explizit der Kongo angesprochen wird. Da möge sich bitte die belgische Krone drum kümmern. Wegen der bekannten unsäglichen Untaten eines der ihren. Und Herr Kulig bräuchte sich keine Gedanken mehr darüber machen, dass das aus den Nähten platzende Dresden (oder Sachsen) von schwarzen Männern überschwemmt wird. Oder den Alldeutschen Verband des Justizrates Heinrich Claß wiedergründen. Zu dessen Zielen gehörten eh die militärische Eroberung des Kongo, auch zur Ausbeutung der Leute dort. Mensch, der ich bin, bin ich froh das derartige Zeiten vorbei sind, vermutlich.

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Aquifex 25.08.2018, 12:14
79.

Jörg Hennemann
2 mins ·
"Steier: Natürlich, aber Integration ist eine staatliche Aufgabe. Man kann doch nicht eine Gruppe aus Freiwilligen, die Ertrinkende aus dem Mittelmeer zieht, für die Fehler und Versäumnisse europäischer Regierungen verantwortlich machen."

Es ärgert das maßlos, daß man hier keine geregelte Diskussion vorschalten kann. Was der gute Mann hier sagt ist: "Kümmern wollen wir uns um Flüchtlinge auch nicht. Das sollen andere machen. Wir sind Helden, weil wir sie hier anlanden".

Steier: Man kann es auch als Strategie auffassen, anderen zu helfen. So steht es schon in der Bibel und das bringt unsere Gesellschaft auch heute noch voran.

Lieber Herr Steiner, das ist keine Strategie, das ist Ideologie. Irgendjemand muß sich um die Frage kümmern, wie das ganze gehen soll. Es müssen Fragen nach Finanzierbarkeit, innerem Frieden, Zukunftsperspektiven und Akzeptanz beantwortet werden. Das tun Sie nicht, das tut ProAsyl nicht, das tut niemand, der sich im Bereich Seenotrettung engagiert. Ich habe genau das mehrfach in entsprechenden Foren nachgefragt. Ich wurde als Troll bezeichnet und gelöscht. Die Frage nach der Machbarkeit zu ignorieren ist schlicht verantwortungslos. Kein Feuerwehrmann geht ohne Schutzkleidung in ein brennendes Haus, kein Rettungssanitäter arbeitet ohne Sicherheitsschuhe und kein Arzt ohne Kittel und Handschuhe. Die Idee dahinter ist der Selbstschutz, ohne den sich mögliche Hilfestellung bald in nichts auflöst, weil die Helfer selbst der zu bekämpfenden Gefahr zum Opfer fallen.

Also bitte kommt von der "Wir sind die einzigen, die richtig handeln und alle anderen sind rechte Menschenverachter"-Schiene runter und seid für etwas Realismus zugänglich. Asylrecht ist ein hohes Gut, Seenotrettung ebenso. Beides verwässert gerade im wahrsten Sinne des Wortes. Daß alles Grenzen hat, ist keine Menschenverachtung, sondern schlicht Natzurgesetz und Logik.

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