Forum: Panorama
Selbstversuch: "Weniger Geld, mehr Freiheit"
Stephan Pramme

Viele klagen über zu wenig Zeit. Auch Greta Taubert war vom Job gestresst - und verweigerte sich ein Jahr lang der Arbeit. Was hat sie dabei gelernt?

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chjuma 14.09.2016, 16:36
1. Das liest sich wunderschön

jetzt kommt das große ABER. Die Gute hat vermutlich keine Kinder am Hacken die vermutlich nur begrenztes Verständnis für solche Eskapaden hätten genau wie das Jugendamt. Wenn der eine oder andere Solist mal so eine Auszeit nimmt ist das sicher eine nette Erscheinung. Wenn das alle machen dann geht hier nichts mehr. Soviel zu meiner Einsicht hier weiter zu arbeiten und zu hoffen dass dieser Versuch nicht in die Masse getragen wird. Aber ich gönne ihr die Auszeit. Die hätte ich auch gerne mal.

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rstevens 14.09.2016, 16:38
2. Schade, dass die relevanten Fragen nicht gestellt wurden.

Der kleine Schritt in die Richtung geht vielleicht noch - Freitags mal früher Schluss machen. Ansonsten klingt es für mich eher wie wilde Träumerei, die sich lediglich dadurch realisieren lässt, dass man anderen auf der Tasche liegt.

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noethlich 14.09.2016, 16:52
3. Gute Initiative

Leider verkompliziert sich die Situation sehr stark mit Partner(in) und Kind(ern)... :-). Aber ich will gar nicht negativ sein, mir gefällt der Ansatz sehr gut und ich gebe der Autorin völlig recht. Mich würde auch interessieren, wie sie jetzt ihr weiteres Leben führen will. Wenn sie jetzt wieder voll in die Tretmühle geht, dann wäre das ein schlechtes Zeichen. Auch interessant wäre, was aus ihrem Konsumverzicht-Jahr geworden ist. Wenn da nichts dauerhaftes hängen bleibt, dann wäre die ganze Chose wohl eher eine Werbeaktion für das eigene Buch. Wie gesagt, ich hoffe es ist nicht so...

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DerZauberer 14.09.2016, 16:59
4.

Ist ja schön und gut. Ich vermisse aber die Frage, wie sie ohne Einkommen gewohnt, gegessen und auch sonst gelebt hat (Konsum, Klamotten, etc.).

Klingt für mich ein wenig nach sorgenfreiem Leben, weil ich mir um die finanzielle Basisausstattung keine Sorgen machen muss - und nicht nach Hartz4 mit Behördengang und so weiter.

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JoMi 14.09.2016, 17:14
5. Ok...

Die Autorin arbeitet ein Jahr nicht und macht neue "Erfahrungen" usw. Augenscheinlich hat hatte sie auch kein Einkommen, außer Tantiemen oder so, die eh fließen. Nach dem Jahr schreibt sie ein Buch und macht ihr Geld damit. Faktisch hatte sie keinen Verlust, die sie ihren Gewinn nur verzögert hat. Und die Erkenntnis dass Reiche ihre Zeit besser nutzen können wenn sie nicht noch reicher werden wollen und Leute mit 3- Jobs Arme Schweine sind, hätte ich ihr auch so sagen können. Ohne Geld würde sich den "Luxus" soziales Schrottfloßbauen auch keiner leisten können.

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fräulein_hildegard 14.09.2016, 17:25
6.

Klingt schön, aber wer soll denn bitte die Zeitmillionäre finanziell unterstützen? Arbeitslos und Spaß dabei, und anderen auf der Tasche liegen. Nö. Geht es nicht auch anders?

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polit 14.09.2016, 17:29
7. Egotrip

Als Kollege, der dies schon ein paar Mal mitgemacht hat, dass andere ein Sabbatjahr genommen haben, finde ich es nach diesen Erfahrungen immer wieder erstaunlich, wie Faulheit auch noch als großes und gutes Projekt verkauft wird. Alles schön und gut. Man macht ein Jahr lang die Arbeit der/des Kollegen mit und der/die kommt wieder, als ob nichts passiert wäre. Dankeschön.

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pegasus60 14.09.2016, 17:37
8. In manche Schuhegröße wird man einfach so hineingeboren

Liest sich schon beinahe wie der berühmt-berüchtigte Sonnenuntergang bei Capri, aber auch wie, man entschuldige mir diese leichte Überhöhung, wenn in Wanne-Eickel, Samstagsnachmittags alle Rasenmäher auf einmal aufhören den Rasen zu mähen. Es gibt in Deutschland Zeitmillionäre, die nennen sich einfach und zeitgemäß ganz anders. Viele von ihnen haben oft nur ein einziges Manko, sie haben von ihren Eltern nicht die passenden Schuhe auf ihren Lebensweg mitbekommen. Es ist übrigens jenes Paar Schuhe, was immer den richtigen Weg findet und somit zum echten Zeitmillionär avanciert.

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beckerher 14.09.2016, 17:38
9. Wohlstandsprobleme

Wieder einmal ein Beispiel für unser Wohlstandsdenken. Wie kann es sich eine Volkswirtschaft leisten ein bedingungsloses Grundeinkommen zu finanzieren. Wer soll der Dumme sein, der die Gelder zu erwirtschaftet, welche andere ausgeben?

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