Forum: Panorama
Silvester-Angriffe auf Frauen: Im Schutz des Getümmels
DPA

Wer sind die Täter, die in der Silvesternacht Dutzende Frauen angegriffen haben? Die Ermittlungen sind schwierig. Doch die Attacken erinnern an das Vorgehen von Trickdieben, die seit längerem in Köln ihr Unwesen treiben.

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ugroeschel 05.01.2016, 14:54
20.

Die Täter werden wohl wissen dass sie von der Polizei gesucht werden und sind aus ihrer Unterkunft verschwunden. Bei diesen Personenkreis, die ja mit Foto erfasst wurden, sollte die Polizei mit der Suche beginnen.

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angste 05.01.2016, 14:54
21. Nix wird passieren

Selbst wenn eine Frau genau sagen könnte, wer aus der großen Gruppe was getan hat, steht die Gruppe da und bestreitet das.
Eine Aussage gegen die Aussage von 40 Männern.

Und wie will man das in Zukunft verhindern? Für jede Frau einen Polizisten als Begleiter?

Wir haben nicht genug Polizisten, um zu verhindern, dass sich aus einer mehrere hundert Mann starken Gruppe kleine Gruppen abseilen, um Verbrechen zu begehen.

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bernhard_s2 05.01.2016, 14:54
22. sexuell belästigt und bestohlen

Da gab es sicher die verschiedensten Vorfälle.
Aber mich würde mal interessieren, ob es in erster Linie um den Diebstahl ging und die sexuelle Belästigung nur als Ablenkungsmanöver gedient hat oder umgekehrt. Also sexuelle Belästigung im Vordergrund und in einigen Fällen halt noch was geklaut.
Ob da die Vorgangsbeschreibungen bei den Anzeigen soviel hergeben, dass man das rausforschen kann?

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michael1971 05.01.2016, 14:55
23. Die Tanzdiebe sind auch in Karlsruhe unterwegs..

wenn man spät abends unterwegs ist, laufen die plötzlich neben einem her und belästigen einen unangenehm, greifen ans Gesäß, dass man erstmal froh ist, wenn die wieder verschwunden sind. Das ist dann aber meistens nicht alles was verschwunden ist..

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vinodissimo 05.01.2016, 15:02
24. Rechtsrheinische Köln

Im rechtsrheinischen Köln gibt es bereits jetzt Straßenzüge, die denen der französischen Banleus ähneln. So würde ich mich beispielsweise in die Gerresheimer Str. nachts nicht hineintrauen. Am Wiener Platz in K-Mülheim könnte ein nichtsahnender Besucher sich auf die Suche nach einem K&K Kaffeehaus machen, um eine Sachatorte zu genießen, wird aber stattdessen nur Handy- oder sonstige Billigläden finden. Die Einzelhändler sind nahezu verschwunden. Die von den Grünen geforderte Multi-Kulti-Welt findet man hier bereits insofern, dass der Anteil der ursprünglich deutschen Bevölkerung immer kleiner wird. Das Eigenlob von uns Kölnern ist Sarkasmus pur. Köln hat mit die höchste Kriminalitätsrate (z.B. Wohnungseinbrüche in D). Überfälle auf Rentner sind an der Tagesordnung und die lokale Politik folgt seit den 70er-Jahren dem Motto "Cliquen, Klüngel und Karrieren" (Quelle: 1993: Erwin/Ute Scheuch). Trotz dieser Untergangsstimmung grölen wir aber jetzt wieder im Gürzenich oder Satory: "Dät Hätz ov der Welt, ja dät is Kölle, dät Hätz of der Welt dät steht am Ring (...).

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schani.hrubesch 05.01.2016, 15:03
25. Zuständigkeiten, Organisation?

In Elmau waren etwa 20000 Polizisten. Nichts war passiert. In München waren ca. 550 Polizisten an Sylvester. Man wusste gar nicht, ob es die Namen der 'Täter' gab. In Köln waren 200 Polizisten, die sich gegen 1000 Täter nicht durchsetzen wollten. Gegen die Asylbewerberheimanzünder gibt es immer gar keinen Polizisten und niemand wird festgenommen. Bei den Rechtsradikalen will 'man' immer gar nicht so gerne und bei den 90 Frauen, die Anzeige erstattet haben, weiß 'man' ja nicht so genau, ob die nicht ...
Vielleicht gibt es noch Optimierungsmöglichkeiten ?

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sfk15021958 05.01.2016, 15:08
26. Manchmal glaube ich, die Polizei...

sei hoffnungslos überfordert wg. der großen Zahl der Vorfälle - wie bei mir nach einem Einbruch! Zuerst die Frage: "Sind Sie versichert?" Nach Bejahung trampelt man durch alle Spuren hindurch und irgendwann bekommt man einen Einstellungsbescheid mit dem man zu Versicherung gehen kann. Es besteht m.E. gar kein Wille zur Aufklärung! Das würde ja Arbeit machen, lieber verwaltet man die Anzeigen und versendet Einstellungen. So läuft es auch dort, denn es könnten ja Leute mit Migrationshintergrund sein und man will ja nicht sich Fremdenfeindlichkeit nachsagen lassen. Wir werden noch große Probleme bekommen! Ich sage nur Berlin, Hamburg, Duisburg, Gelsenkirchen - überall Parallelgesellschaften, die die Polizei nicht mehr in den Griff bekommt!

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grift 05.01.2016, 15:09
27.

Die Polizei soll nicht nur ein Gefühl der Sicherheit geben, sondern für Sicherheit sorgen. Aber in manchen Bundesländern scheint die Polizei bereits kapituliert zu haben.

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CobCom 05.01.2016, 15:10
28.

Zitat von competa1
..eben kam auf WDR ein Bericht über Frauen,die in Leverkusen HBF aus dem Zug geflohen sind weil sie von einer grossen Zahl Männern sexuell angegangen wurden.Was hat das mit Trickbetrügereien zu tun?
Weil die Grabscherei offenbar zu Masche gehört. Das Opfer wird in Panik versetzt und merkt nicht oder erst spät, dass es beraubt wurde.
Eigentlich nichts weiter als eine eklige neue Spielart des klassischen Anrempelns, mit dem Taschendiebe schon immer gerne die Aufmerksamkeit abgelenkt haben.

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thunderstorm305 05.01.2016, 15:10
29. Es muss sich etwas Grundlegendes ändern.

Der SPON hat recht. Diese Straftaten erinnern an Vorkommnisse die es in Köln schon seit langer Zeit gibt. Und man muss leider sagen dass es anscheinend die gleichen Tätergruppen sind die nun an Silvester geballt zugeschlagen haben. So habe ich das zumindest bei SWR3 im Radio heute gehört. Die Politik ist in einem richtigen Dilemma. Das Problem ist bekannt, die Tätergruppen auch, aber da viele einfach ihre Papiere vernichtet haben, kann man sie nicht einmal in ihr Herkunftsland abschieben. Und sie erst einmal zu ermitteln ist äußerst schwierig.
Ich sehe übrigens wieder die typischen Reaktionen in den sozialen Medien und in der Presse. Diejenigen die sich über die Vorkommnisse aufregen und nach Antworten verlangen, der rechte Mob der sich genüßlich auf die Nachrichten stürzt und die vor allem linken Gutmenschen, die sich darüber aufregen, dass man die Nachrichten überhaupt verbreitet.
Wie soll das aber in Zukunft weitergehen? Bei allem Verständnis für die einzelnen Gruppen frage ich mich, wie man Frauen und anderen Minderheiten wie Schwule und Lesben in unseren Städten schützen möchte? Die sexuell belästigten Frauen in Köln, Hamburg und Stuttgart fragen nicht danach ob es opportun ist sich über etwas aufzuregen, sondern wie man es schaffen kann dass sich so etwas nicht wiederholt.
Über die Straftaten nicht zu berichten, so wie es die Heute-Nachrichten getan haben, löst nichts, sondern verschlimmert nur noch alles.

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