Forum: Panorama
Skandal um Stadion-Trauerfeier für Neonazi: Offene Flanke
DPA

Erst verteidigte der Chemnitzer FC das Gedenken für einen verstorbenen Neonazi in seinem Stadion, nun bemüht sich der Verein um Schadensbegrenzung. Der Fall offenbart ein grundsätzliches Problem.

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locust 11.03.2019, 19:48
10. @whitewisent #4

Mir kommen auch gleich die Tränen bei so viel Pathos. Nein. Nazis und Hooligans haben den 'Respekt im Tode' auf diese Weise nicht verdient. Gedenken und Trauer ist etwas, dass in der Stille stattfindet. Etwas persönliches. Keine Selbstinszenierung, keine Machtdemonstration der Stärke und keine politische Provokation. Vor Kameras. Und mit dem Wissen über die Wirkung.

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shardan 11.03.2019, 19:49
11. Beste Lösung

Beste Lösung für den CFC: Lasst den Verein in die Pleite gehen.Die Sponsoren gehen, die nicht radikalen Vereinsmitglieder auch, dann ist das finanzielle Ende besiegelt. Das grundsätzliche Problem der Leute, die lieber wegschauen...besser: wegducken, wird damit leider nicht gelöst. Sogar ein SPD-Mitglied duckt sich mit einer bezeichnenden Erklärung weg! So hört man nur diese braune Masse blöken, die sich immer weiter ausbreitet, bis es in der letzten Amtsstube danach stinkt.

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draco2007 11.03.2019, 19:50
12.

Zitat von remalu
Auf dem Transparent heisst es nicht Tommy, Sonden Tommn. Der letzte Buchstaben ist kein y. Bitte nachprüfen.
Vielleicht einfach mal kurz nach Fraktur-Schrift bei Wikipedia suchen:

https://en.wikipedia.org/wiki/Fraktur

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schlimmo 11.03.2019, 19:52
13.

Zitat von whitewisent
Hooligans und Neonazis haben im Augenblick des Todes den Respekt verdient, das man die Trauer um sie den Menschen zugesteht, welche trauern möchten. Für die politische Auseinandersetzung war zu seinen Lebzeiten Gelegenheit genug.
Hooligans und Nazis wie Thomas Haller "diskutieren" gerne so, dass andere totgeprügelt werden (oder man wünscht auch einfach nur gerne anderen den Tod, z.B. durch das Skandieren von Parolen wie "Absaufen"). Wird in Chemnitz auch für jemanden wie Patrick Thürmer gedacht? Denn so "diskutieren" Nazi-Hooligans halt: https://www.endstation-rechts.de/news/chemnitz-stadionshow-fuer-neonazi-hooligan.html oder hier https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-09/todesopfer-rechte-gewalt/seite-11

Wirklich, so ein Lebenswerk rechtfertigt einfach niemals das Ermöglichen einer öffentlichen Gedenkveranstaltung. Erschütternd, was Sie dazu für eine Meinung an den Tag legen.

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charlybird 11.03.2019, 19:56
14. Falsch !

Zitat von remalu
Auf dem Transparent heisst es nicht Tommy, Sonden Tommn. Der letzte Buchstaben ist kein y. Bitte nachprüfen.
Das ist der Frakturschriftbuchstabe für das y.
Bitte nachprüfen.
Im übrigen ist das Pille Palle.
Oder gab es einen Neonazi namens Tommn, der gerade verschieden ist ?
Dann wären es ja schon, Verzeihung, zwei weniger. :-)

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swandue 11.03.2019, 19:59
15.

Zitat von remalu
Auf dem Transparent heisst es nicht Tommy, Sonden Tommn. Der letzte Buchstaben ist kein y. Bitte nachprüfen.
Das kann jeder machen bei Wikipedia. Das ist das Fraktur-y.

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bürgerundwähler 11.03.2019, 20:01
16. @whitewisent: Respekt? Nein...

Nichts für ungut, aber Ihrer verqueren Logik vermag ich nicht zu nicht folgen. Nur weil er im Verein tätig war, was bei seinem Hintergrund erschreckend genug ist, soll man alles andere ausblenden?! So kann man natürlich alles relativieren und schönreden...
Ich persönlich bin froh, dass es einen weniger von der Sorte gibt. Respekt habe ich, aber nicht für diesen Typen...auch nicht im Angesicht seines Ablebens.

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claus7447 11.03.2019, 20:05
17. Das verstörende ist,

Dass sich die rechtsnationalen Aktivitäten in Sachsen komzentrieren. Politik blind, Kommunen offensichtlich ähnlich. Die Polizei AfD nah. Pegida....

Der Fisch stinkt meist vom Kopf, im Land, in der Stadt im Verein.

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rloose 11.03.2019, 20:05
18.

Zitat von cerberus66
Zitat: "Es liegt nun an der demokratischen Stadtgesellschaft und den nicht-rechten Fans, sich für freiheitliche Werte offensiv einzusetzen" In einer Stadt, in der Kommunisten mitregieren, sich für freiheitliche Werte einsetzen? Das kann ich nicht mehr ernst nehmen.
Sie können gerne sagen, dass Sie lieber rechtsradikale Schlägertrupps den freiheitlichen Werten vorziehen, aber kommen Sie mir hier nicht mit alter McCarthy- Rhetorik, die schon zu ihrer Anwendungszeit vor 70 Jahren veraltet war.

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steve_burnside 11.03.2019, 20:08
19. @remalu,

ein n ist es aber auch nicht. Dieses sehen Sie bei "in" und bei Frieden".

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