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Skiunfall des Formel-1-Weltmeisters: Wie konnte das nur passieren?
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Französische Ermittler versuchen, den Hergang des Skiunfalls von Michael Schumacher aufzuklären. Der ehemalige Rennfahrer stürzte zwischen zwei Pisten, Neuschnee hatte sich offenbar auf Felsen gelegt. Dennoch bleibt der Sturz ein Rätsel, denn der deutsche Weltstar kennt die Gegend gut.

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superfake2012 03.01.2014, 06:04
110. Es passiert Hunderten jeden Tag...

... und die Frage, die sich ein "SPIEGEL" stellen sollte, ist vielmehr, was mit der Medienlandschaft passiert ist.

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ayabuka 03.01.2014, 06:17
111. Langsam ist mal genug

Es ist echt genug gesagt und sich gesorgt worden. Es gibt 1000 interessantere Themen. Wenn ein Hintz und Kunz wie ich bei sowas sterben würde interessiert es auch keinen. Aber so ein Katastrophen Journalismus ist ja mittlerweile normal. Es würde mich auch nicht wundern wenn ein Spiegel Reporter der verkleidete Priester war.

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SabineHäberle 03.01.2014, 07:46
112.

Zitat von sysop
Französische Ermittler versuchen, den Hergang des Skiunfalls von Michael Schumacher aufzuklären. Der ehemalige Rennfahrer stürzte zwischen zwei Pisten, Neuschnee hatte sich offenbar auf Felsen gelegt. Dennoch bleibt der Sturz ein Rätsel, denn der deutsche Weltstar kennt die Gegend gut.
Der Mann war auf einer blauen Piste unterwegs, er kann gar nicht übermäßig schnell gewesen sein. Blaue Pisten sind die einfachen, relativ flachen Pisten. Wo bitte soll er da den Schwung hergehabt haben, um eine hohe Geschwindigkeit zu erreichen?

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oldievs 03.01.2014, 08:10
113. Das erinnert mich

Zitat von Michi2010
bin ich in der falschen Welt. Es tut mir sicher leid, was Michael Schumacher wiederfahren ist. Allerdings tuten mir die ausgebeuteten Kinder in Fernost wesentlich mehr leid, die kennen nicht mal den Begriff Luxusrisiko. Der Tod vom Nelson Mandela, der sicher mehr für diese Welt getan hat, als alle Schumis und Becker dieser Welt, hatte wohl nicht soviel Medienrummel.
an den Tod von Lady Di. Als kurz danach Mutter Theresa starb ging das vollkommen unter. Bei den Jahrestagen genau das Gleiche.
Aber scheinbar ist es wichtiger wenn man für die Medien mit einem Minensuchgerät gefilmt wird als jahrelange aufopfernde Pflege derer die wirklich ganz unten waren.

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Jan B. 03.01.2014, 08:15
114.

Das Wesen eines Unfalls ist, dass er zufällig und unvorhersehbar passiert. Sonst wäre es ja kein Unfall.

Ich hoffe für Herrn Schumacher und seine Familie, dass er wieder gesund wird. Mehr gibt es eigentlich zu dem Thema nicht zu sagen.

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ThieryMZ 03.01.2014, 08:47
115. Ein Helm,

wie Schumacher einen getragen haben dürfte, wird sicher nicht aus dem Regal einer Kaufhauskette stammen und mit 20.-€ ausgepreist sein. Sein Helmmodell dürfte nach allen Regeln der Werkstoffprüfung getestet worden sein. Normalerweise drückt sich bei diesen Tests eine kugelförmige Fläche in den Prüfling. Felsen haben typischerweise nicht diese idealisierte Flächenform, hat man hier spitze oder kantenförmige Formen, ist die Belastung der Kontaktfläche des Helms deutlich höher als geprüft und dann geht er eben kaputt. Die Bilder vom Unfallort wurden bei völlig anderen Lichtverhältnissen aufgenommen als die beim Unfall herrschenden. Bei diffuser Beleuchtung sieht man eben nicht jede Schneehaube über einem Stein. Letztlich bleibt es einfach nur persönliches Pech, da kann man mit noch so viel juristischem Aufwand keine Schuld einer Drittperson konstruieren. Die Welt dreht sich weiter...

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wintergreen 03.01.2014, 09:08
116. Kollisionsunfälle

Zitat von Teoem
Meine Freundin wurde im letzten Skiurlaub von jemanden umgefahren...
Eine Bekannte verunfallte wegen eines kleinen Jungen, der mit hoher Geschwindigkeit quer in eine stark befahrene Piste raste (vermutlich ebenfalls ein "Pistenwechsler"), dem Mädchen vorne über die Ski fuhr und sie so zu Fall brachte. Sie hatte etliche schwere Schrammen und Prellungen. Der Junge raste ohne anzuhalten weiter, möglicherweise hatte er den Unfall nicht bemerkt, viele Skifahrer befinden sich ja in einer Art Rauschzustand risikobehafteter Selbstüberschätzung. Erwachsene Begleiter des Jungen waren nicht auszumachen oder gaben sich zumindest nicht zu erkennen. Wir fragten uns damals, ob der Tatbestand der Fahrerflucht bei Skiunfällen auch gilt.

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Ingmar E. 03.01.2014, 09:28
117.

Zitat von spiegelleserxy
Zum Unfall: Der Helm wird nicht der billigste gewesen sein. Ich habe viele Jahre auf einer Intensivstation gearbeitet... der war NICHT langsam unterwegs!
Ich hab nen Vordiplom in Energietechnik, einem Maschbau-Ableger und kann Ihnen sagen, dass Sie Helme massiv überschätzen. Ich wüsste nur nicht, wann man jemals auf einer Intensivstation lernen könnte, die Stabilität eines Helmes zu berechnen, bzw. zu errechnen, wieviel Energie er in welchem Fall schluckt.
Man kann eins sagen: ein Helm der bricht, schluckt viel weniger Energie, als ein Helm der verformt wird, z.B. eingedellt. Das Problem war wohl die Scharfkantigkeit des Steins in Verbindung mit einer zu spröden Helmoberfläche (vermutlich teurer CFK-Helm). Dadurch zerbrach er dummerweise und wurde nicht verformt.

Ich arbeite aktuell noch auf einer Intensivstation und mach das schon seit etlichen Jahren, aber da hab ich gar nichts gelernt, was mir hilft Materialeigenschaften und Zerstörungsprozesse zu verstehen. Kann ich nicht verstehen, warum Sie Sich darauf berufen. Kennt man ja zur Genüge von Ärzten, die auch allesamt anscheinend durchs Staatsexamen zu geprüften Unfallsachverständigen werden ;) und bei jedem Fahrradunfall präzise Einschätzungen abgeben, ob ein Helm geholfen hat oder hätte.

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peddersen 03.01.2014, 09:50
118.

Was man alles aus einem gewöhnlichen Skiunfall so an Meldungen herauspressen kann, wenn man nur lang genug drückt.

Wie konnte das passieren?

Wie konnte es passieren, daß ich letztes Jahr die Treppe runtergefallen bin, die ich schon 20 Jahre unfallfrei täglich begangen habe? Ganz einfach: Aus Ungeschick, Verknüpfung blöder Umstände. Und Doofheit.

So wie Schumi.

Gute Besserung.

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veritaski 03.01.2014, 10:00
119. Für mich zu gefährlich

Aus eigener jahrelanger Erfahrung kann ich sagen, dass man als leidenschaftlicher Skifahrer gerne mal das Hirn ausschaltet, wenn der Tiefschnee lockt. Mir ist es selbst schon passiert, dass ich in einen lawinengefährdeten Hang hinein gefahren bin und erst im nachhinein realisierte, dass ich einfach Glück hatte, dass Keine ausgelöst wurde.
Aber in einen solches felsenübersätes Minitiefschneestück hinein zu fahren wäre für mich nicht in Frage gekommen. Dies geht übrigens auch nicht mit langsamer Geschwindigkeit, denn bei dieser Hangneigung würde man einfach stecken bleiben.
Wie dem auch sei....ich wünsche Schumi Glück im Unglück und hoffe, dass er mit dem Leben davon kommt.

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