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Solidarität für Detroits "Walking Man": Zu viel des Guten
REUTERS

James Robertson aus Detroit, der mit seinem langem Marsch zur Arbeit für Furore sorgte, erfuhr Mitgefühl und finanzielle Unterstützung. Doch durch die Aufmerksamkeit hat der 56-Jährige nun ganz andere Sorgen: Er musste unter Polizeischutz umziehen.

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Hochbeet 11.02.2015, 08:06
1. Warum kein Fahrrad?

Gibt es für ihn nur die Wahl zwischen Auto und Fußmarsch? Warum fährt er nicht Rad? Warum wird das nicht thematisiert?

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J.NoName 11.02.2015, 08:13
2. Diese Geschichte

glaube ich grundsätzlich nicht. Jeder normale Mensch wäre längst an Erschöpfung (u.a. verursacht durch regelmäßigen akuten Schlafmangel) gestorben. Der Mann ist 56, sieht ziemlich gebrechlich aus (rein optischer Eindruck) und läuft laut Medienberichten insgesamt 12-13 (!) Stunden am Tag zur Arbeit? Dann arbeitet er körperlich (!) in seinem Job, vermutlich die üblichen 8 Stunden. Zuhause schläft er "oft nicht länger als 2 Stunden". Gerade aufgrund seiner täglichen anzunehmenden körperlichen Belastung reichen auch durchgeschlafene Wochenenden sicherlich nicht aus, um seinen erhöhten Bedarf an Erholung zu decken.

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l.augenstein 11.02.2015, 08:20
3.

34 km zu Fuß und mit Bus zur Arbeit und zurück. Allerdings läßt sich der Artikel nicht darüber aus, wie viele Km im Bus zurückgelegt wurden. Statt dessen heißt es erst mal reißerisch, 34 km zu Fuß zur Arbeit! Hauptsache, die Story stimmt, oder?

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Blaumilchvor 11.02.2015, 08:28
4. Da fühl man sich benachteiligt...

...seit meinem Umzug aus dem beschaulichen Oberbayern nach Frankfurt aus arbeitstechnischen Gründen, fühl ich mich auch nicht mehr sicher. Über Spenden für einen privaten Sicherheitsdienst würde ich mich freuen.

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achje 11.02.2015, 08:42
5. @ l.augenstein

"34km zu Fuß und mit Bus" - wo haben Sie das gelesen? Ich konnte es an keiner Stelle im Artikel entdecken. Der Mann *würde* gerne mit dem Bus fahren.

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dolledern 11.02.2015, 08:49
6. @ augenstein

Es ist tatsächlich die mehrheit der zurückgelegten ohne Bus. Der ÖPV ist dort einfach schlecht bis nicht vorhanden. Der autor hat vergessen es im artikel zu erwähnen. Vermutlich, weil es ein nachtrag ist. Im ersten artikel finden sie die genaue distanz . Aberdavon ab, habe ich den menschen nicht verstanden. Ok kein geld für. Ein auto seh ich ein, aber ein fahrrad wird man doch finden....irgendwo?!

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mrotz 11.02.2015, 08:51
7.

Tagsüber kann er den Bus nehmen, aber nachts fahren keine Busse mehr und er muss heimlaufen.

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Aase 11.02.2015, 08:52
8. Fahrradfahren und Solidarität

zum Fahrradfahren müsste es ausreichend breite und gepflegte Fahrradwege geben.
Offensichtlich gibt es doch so etwas wie eine Zivilgesellschaft (jenseits der Neocons und jenseits der Kriegstreiber/innen in den usa), dass sich mit dem Mann solidarisch gezeigt wird. Das ist (meiner Meinung nach) die Hauptsache.

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KJB 11.02.2015, 09:03
9. Fahrrad? Nicht ihr ernst?

Zitat von Hochbeet
Gibt es für ihn nur die Wahl zwischen Auto und Fußmarsch? Warum fährt er nicht Rad? Warum wird das nicht thematisiert?
Waren Sie schon mal in den USA? Damit meine ich nicht die Hipsterweltstädte wie New York und San Francisco wo Fahrradfahren mittlerweile wieder in und respektiert ist. In Detroit mit dem Fahrrad zu fahren ist so gefährlich wie wenn ein Igel mitten auf einem 6 spurigem Highway unterwegs ist. Fahrradfahren auf öffentlichen Straßen in den USA kommt Selbstmord gleich, man ist für die Leute in ihren Pick up trucks ein niemand und die nehmen einen auch nicht wahr weil sie Fahrradfahrer im Straßenverkehr einfach nicht gewohnt sind. Dann lieber zu Fuß.

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