Forum: Panorama
Spektakulärer Fund: Leipziger Polizei schnappt Online-Drogenhändler
DPA

Er verkaufte alles außer Heroin: Die Leipziger Polizei hat einen Dealer verhaftet, der über das Internet in großem Stil mit Drogen gehandelt haben soll. Die Beamten beschlagnahmten Ware im Wert von mehr als vier Millionen Euro.

Seite 1 von 2
KJB 12.03.2015, 13:59
1. Legalisierung

Legalisierung des Konsums aller Drogen, Verkaufsmonopol beim Staat, 100% der Gewinne in Drogenprävention stecken plus das eingesparte Geld bei der Strafverfolgung. Drogenkonsumenten wird es immer geben, dann doch lieber legal und unter staatlicher Aufsicht. Es ist doch irrsinnig, der Kampf gegen illegale Drogen ist doch längst verloren, diese Dealer sind wie eine Hydra, schlägt man einen Kopf ab kommen 3 neue.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bons23453 12.03.2015, 14:22
2.

Kann mich meinem vorredner nur anschliessen, dieser fund ist ebenso ein witz wie so ziemlich alle funde über die sich polizei und justiz freuen. Während die sich über ein paar 100kg freuen merken sie garnich wie die tonnen durchs land gehen, aber macht mal weiter so, gibt ja nichts wichtigeres als mal ein wenig marihuana und dergleichen zu beschlagnahmen, danke für nichts.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Zeckenzange 12.03.2015, 15:09
3. Sehe es ähnlich wie meine Vorschreiber.

Legalisierung und selbst den Markt kontrollieren. Durch die Kontrolle des Marktes und mit den ernormen Einnahmen könnte man mehrere Fliegen mit einer Klapp€ schlagen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ali92 12.03.2015, 16:06
4.

Mal wieder eine völlig sinnlose aktion man sollte das Geld lieber in eine vernünftige Prävention investieren.
Es gibt übrigens schon eine alternative (siehe google) dort kann jedes Kind Drogen ohne Altersnachweis bestellen (auch Heroin).
Eine kontrollierte Abgabe erscheint mir hier sinnvoller.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
derwahredemokrat 12.03.2015, 16:27
5. Das Monopol dem Staat?

Klar, wenn der Staat mit Drogen Geld machen kann, nutzt er das für Prävention.

Hätte der Staat das Monopol, wäre die Ware noch teurer, als beim Dealer (siehe Alkohol und Zigaretten). Und der Staat würde Geld niemals für prävention ausgeben, sondern es, wie alles andere auch, an Wirtschaft und Politik weiter reichen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mueller23 12.03.2015, 16:39
6. Sinnlos war die Aktion nicht.

Wenn man sich die Umsätze anschaut, kann man schon erahnen,
wieviel Steuern hier hinterzogen wurden.
Anstatt eine nicht geringe Einnahmequelle zu erschließen
fährt der Staat lieber fort mit seiner "Hexenjagd",
der Bürger braucht wohl Feindbilder.
Man muss ja nicht gleich alle Drogen legalisieren, aber allein durch den
staatlich kontrollierten Verkauf von Cannabisprodukten ließen sich
mehrere Milliarden pro Jahr einnehmen.
Weitere Vorteile:
- Qualitätsstandard
- Konsumenten harter Drogen, die vom Cannabisverkauf leben, können keinen mehr anfixen
- Austrocknung von Mafia-ähnlichen Strukturen
- Justiz wird entlastet

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wiejederanderenuranders 12.03.2015, 16:42
7. Keine Ahnung ist auch ne Ahnung

Da sieht man mal, wer keine Ahnung hat und trotzdem mitreden will.Der Konsum ist nicht verboten, aber da weiß es anscheinend mal Jemand besser,wie man an den Vorrednern sehen kann..Immer nur dieses blöde Legalisieren von Allem..Wir reden bei diesem Artikel nicht von ner geringen Menge Marihuana,sondern von mehreren 100kg BtM. Btw, ich bin für die Legalisierung von gM Marihuana. Aber das synthetische Zeug...?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kram 12.03.2015, 20:49
8. 360.000 Gramm

360 Kilo sind 360.000 Gramm. Das mag die Menge sein, die in Deutschland täglich verbraucht wird. Ungefähr.
Ich wünsche der Polizei und der Justiz und den Gesetzgebern weiterhin viel Spaß und Erfolg bei ihrem Kampf gegen Windmühlen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
practicus 12.03.2015, 21:51
9.

Am sinnlosen "Krieg gegen die Drogen" verdienen viel zu viele Leute einen Haufen Geld - die kriminellen Hersteller und Großhändler, steuerfrei mit riesigen Gewinnmargen, staatlich garantiert mit minimalem Risiko, die Korrupten in Justiz und Polizei, dann natürlich ein riesiges "Arbeitsbeschaffungsprogramm" für Polizei und Justiz, 2/3 aller Inhaftierten sitzen im Zusammenhang mit illegalem Handel, Besitz, Erwerb oder Beschaffung von Drogen, während Gewalttäter, Kinderschänder und Großbetrüger mit lächerlichen Geldstrafen davonkommen, wenn denn die Polizei vor lauter "Drogenarbeit" solche Fälle überhaupt verfolgt...

Legaler, regulierter Zugang zu sauberen Drogen für Erwachsene - Konsumentenschutz, Jugendschutz und zusätzlich noch Steuern und legale Arbeitsplätze wären die Folge. Bei entsprechender Regelung mit weniger Suchtkranken und verbesserter Gesundheit.

Interessantes Buch: Nach dem Krieg gegen die Drogen - Modelle für einen regulierten Umgang (Hrsg. Akzept e.V.)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2