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Staatsanwaltschaftliche Ermittlungen: Mutmaßlicher Hoeneß-Erpresser spricht über Vorw
REUTERS

Der mutmaßliche Erpresser von Uli Hoeneß sitzt in Untersuchungshaft - und hat sich dort zu den Vorwürfen gegen ihn geäußert. Laut Staatsanwaltschaft "spricht sehr viel dafür", dass der 50-Jährige angeklagt wird.

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surgeon 14.05.2014, 13:23
10. Ob das Ganze höhere Gerechtigkeit ist ???

weil die Strafe von Hoeness um 7 Jahre zu gering ausgefallen ist ???????

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schmiergelsiepen 14.05.2014, 13:26
11. optional

Es liegt auch an ihm selbst. Er war sich keiner Schuld bewusst.

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j.vantast 14.05.2014, 13:26
12. Das wird nichts mehr

Zitat von sysop
Laut der Münchner "Abendzeitung" drohte der Verdächtige damit, Hoeneß das Leben im Gefängnis zur Hölle zu machen.
Dafür müsste Hoeneß aber erstmal seine Haft antreten. So wie das momentan verschleppt wird glaube ich noch nicht daran. Das wird wohl so enden wie bei Berlusconi. Ein paar Stunden Sozialarbeit und der Drops ist gelutscht.

Und was heisst hier eigentlich immer "versuchte Erpressung"? Die Erpressung fand doch offensichtlich statt. Aber den Begriff "fehlgeschlagene Erpressung" gibt es wohl nicht.

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kwifte 14.05.2014, 13:27
13. Und Sie

Zitat von hummel1
Besser hätte es doch nicht laufen können für die Psyche von Hr. U. H.. Nun hat er wieder jemanden über den er wettern kann wie ein Rohrspatz und sich selbst parallel ein wenig aus dem Fokus befördert!
haben wieder einen Anlass, über Uli Hoeneß herzuziehen.
Somit hat doch der Erpresser auch was für Sie getan, oder?

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michlauslöneberga 14.05.2014, 13:29
14. Allerdings

Zitat von sysop
Der mutmaßliche Erpresser von Uli Hoeneß sitzt in Untersuchungshaft - und hat sich dort zu den Vorwürfen gegen ihn geäußert. Laut Staatsanwaltschaft "spricht sehr viel dafür", dass der 50-Jährige angeklagt wird.
wäre es für die StA nun äußerst peinlich, sollte dem prominenmten Häftling Uli Hoeneß in der Haft auch nur ein Haar gekrümmt werden.
Für mich ist diese Haft sowieso lediglich durch Rachbedürfnisse erklärbar, hier soll ein Exempel statuiert werden um den Volkszorn zu befriedigen. Hätte der Staat und somit wir als Bürger nicht mehr davon, so Uli Hoeness zu einer mehr als saftigen Geldstrafe verurteilt worden wäre. Die Strafe natürlich zuzüglich den gem. AO sowieso geschuldeten Beträgen. UH ist niemand vor dem die Gesellschaft geschützt werden muss und er muss auch nicht resozialisiert werden. Den von ihm eingenommenen Vollzugsplatz hätte man besser einem bereits zum x-ten mal straffällig gewordenen Intensivtäter zukommen lassen, also jemandem, vor dem die Gesellschaft geschützt werden muss.

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heinz-dietrich.saupe@mmmp 14.05.2014, 13:30
15. Einfluss auf den Haftverlauf

Zitat von sysop
Der mutmaßliche Erpresser von Uli Hoeneß sitzt in Untersuchungshaft - und hat sich dort zu den Vorwürfen gegen ihn geäußert. Laut Staatsanwaltschaft "spricht sehr viel dafür", dass der 50-Jährige angeklagt wird.
Uli Hoeneß sollte sich nichts vormachen, seine Haft wird kein Zuckerschlecken für ihn werden. Es gibt in Deutschland kein Privilegierten-Gefängnis. Das wird für ihn bedeuten, er wird den gleichen Repressalien durch Häftlinge ausgesetzt, wie andere Häftlinge auch.

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spon-facebook-10000047842 14.05.2014, 13:31
16. ...

Zitat von jujo
Gestern konnte man lesen, das der Fall Hoeneß zu einer beispiellosen Neid- und Hetzdebatte geführt hat. Im Gegensatz zu Zumwinckel und Schöckemöhle. Mitschuldig daran sind zum größten Anteil die Boulevardmedien, so auch SPON! Über die beiden letztgenannten war wenig zu lesen! Über Hoeneß ist keine Nichtmeldung zu blöd um nicht durchgekaut zu werden. Zudem lebten und leben die beiden auch zurückgezogen, gaben und geben sie auch dem Boulevard, im Gegensatz zu Hoeneß, keinen Anlass zur Nabelschau!
Mit dem letzten Satz geben sie allem was Sie davor kritisieren eine gute Begründung, oder?

Die Headline über diesem Artikel ist aber schon ein Witz... das würde ja nicht mal BILD machen... »DER ERPRESSER SPRICHT!!!!! (Wir wissen leider nicht, was.)«

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Senf-Dazugeberin 14.05.2014, 13:32
17. Privatsphäre

Inwiefern wird denn Hr. Hoeneß Privatsphäre verletzt, wenn ein Journalist im Gefängnis rumläuft und vielleicht noch ein Bild von einer Gefängniszelle veröffentlicht (die wahrscheinlich a) ziemlich genauso aussieht wie hunderte andere Gefängniszellen in Deutschland auch und b) wahrscheinlich sowieso nicht die Zelle ist, in der Hr. Hoeneß untergebracht wird)?

Oder bekommt Hr. Hoeneß eine Luxus-Zellen-Suite und das hätte niemand erfahren dürfen?

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fidelix 14.05.2014, 13:32
18. Schwierige Lage

fest steht, dass es für die bayerische Justiz nun sehr schwer werden wird, für die Sicherheit ihres prominenten Gastes zu sorgen. Hoeneß ist so eine illustre Persönlichkeit, dass jeder Mitgefangener in Deutschland bestrebt sein würde, seine Bekanntschaft im Gefängnis zu machen, um auf irgendeine Art und Weise Kapital daraus zu schlagen. Hoeneß hätte kaum eine Möglichkeit im Gefängnis diesen "Annäherungsversuchen" zu entgehen. Wie unter diesen Umständen ein für Hoeneß gerechter Vollzug der Haftstrafe gestaltet werden kann, darüber hat sich noch niemand Gedanken gemacht.

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Art Vandelay 14.05.2014, 13:33
19.

Zitat von hanoh
Dann lieber 30 Millionen unterschlagen, als über eine so fiese Erpressung dann an Geld kommen. Uli du bist und bleibst der Größte! (Sarkasmus) was hier wirklich nicht zum lachen ist :-(
Uli Hoeneß wurde wegen Steuerhinterziehung in einem besonders schweren Fall verurteilt. Nach § 370(3)AO ist dafür ein Strafmaß von sechs Monaten bis zehn Jahren vorgesehen. Gegen Uli Hoeneß sprach die exorbitante Höhe von rund 30 Millionen Euro, zu seinen Gunsten nicht nur ein überschießendes Geständnis, sondern auch seine Selbstanzeige, die zwar keine Straffreiheit gebracht hat, mit der er sich jedoch selbst der Strafverfolgung ausgeliefert hat. Eine Aufdeckung der Tat stand nicht unmittelbar bevor, die Staatsanwaltschaft hat auch nicht versucht, diesen Beweis zu führen. Weiterhin sprach für ihn, daß er nicht einschlägig vorbestraft ist, daß er überhaupt nicht vorbestraft ist.

Der Straftatbestand der Erpressung ist in § 253 StGB geregelt. Die Erpressung wird mit Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe geahndet. Bei einem mehrfach (einschlägig?) vorbestraften Täter, der auf frischer Tat ertappt wird, liegen erhebliche Strafmilderungsgründe, die es bei Uli Hoeneß gab, nicht vor.

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