Forum: Panorama
Statistik und Gefahr: Verstümmelte Körper, verstümmelte Wahrheit
REUTERS

In Deutschland leben angeblich viele Tausend Mädchen und Frauen, deren Genitalien verstümmelt wurden - oder die in Gefahr schweben, dass ihnen diese Gewalt angetan wird. Die Zahlen sind schrecklich hoch - und dramatisch verzerrt.

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steffen.wasmund 02.09.2018, 00:44
130. Wohin die Reise gehen soll

Der wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat eine aktuelle Einschätzung der "Strafbarkeit der Beschneidung von Mädchen" verfasst (WD 7 - 3000 -075 / 18): "Auch in Schönheitsoperationen, die mit dem teilweisen Entfernen von Schamlippen, Klitoris o- der der Labien, sowie einem Umgestalten der Klitorisvorhaut einhergehen, ist die rechtfertigende Einwilligung einer erwachsenen Frau möglich. Die Einwilligung soll auch durch eine Minderjährige möglich sein, wenn diese sich über die Bedeutung, Konsequenzen und Folgen eines solchen Eingriffs im Klaren ist." Damit werden genau jene Religionen und Kulturen bedient, die ihre weiblichen Kinder in diesem Alter der Gentialverstümmelung unterziehen. Man nennt es dann nur Schönheitsoperation. Wahrheitswidrig und selbsreferenziell wird auf § 1631d BGB verwiesen, um die angeblich Harmlosigkeit der männlichen Gentialverstümmelung zu behaupten. Wobei zudem nur (ebenfalls wahrheitswidrig) "Komplikationen und Risiken" berücksichtigt werden. Die Misshandlungsqualität der Amputation selbst (Dettmeyer et al.) fällt völlig unter den Tisch. So auch Kindhäuser Strafgesetzbuch § 223 StGB Rn 3: "Eine körperliche Misshandlung ist bei verletzenden Einwirkungen auf den Körper (Beulen, Prellungen, Wunden, Einbußen von Gliedern, Organen oder Zähnen) stets zu bejahen" Mit § 1631d BGB wurde eine Kindesmisshandlung zum Kindeswohl erklärt.

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spon_4_me 02.09.2018, 07:19
131. So ganz

verstehe ich diesen Kommentar in seiner fischerschen Breite nicht. Die Aktivisten übertreiben in ihren Zahlen, in Wirklichkeit gibt es keine aktive und wenig historische Genitalverstümmelung in Deutschland bzw sie wird nicht angezeigt bzw die Ermittlungsbehörden bekommen sie nicht gerichtsfest ermittelt. Es ist aber natürlich trotzdem eine üble Sache. Was folgt daraus? Nicht nur judex non calculat? Die Abwesenheit von Beweisen ist nicht der Beweis von Abwesenheit? Wir sind uns doch weitgehend einig, dass Beschneidung von Knaben und Mädchen ein barbarischer, von primitiven sozialen Normen geprägter Akt ist (und ja: Ich schließe die Beschneidung im Judentum ausdrücklich ein). Wir wissen auch, dass barbarischen Akten, wenn sie im Gewand der Religion oder Tradition daherkommen, in unseren Breiten quasi mildernde Umstände zugebilligt werden. Aber wie soll denn auf diese Praxis aufmerksam gemacht, wie soll sie im Rahmen unserer bescheidenen Möglichkeiten verändert werden, wenn nicht mit solchen Mitteln? Ich werfe Medien oft einen aus wenig erhabenen Motiven gespeisten Alarmismus vor. Aber hier heiligt nach meinem Dafürhalten der Zweck die Mittel.

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alterknacker54 02.09.2018, 07:58
132. Sehr geehrter Herr Fischer,

vielen Dank für die deutlichen Worte auch und v.A. zur männlichen Genitalverstümmelung in Ihrer Kolumne: "Die Sonderform der Genitalverstümmelung an männlichen Personen - das Abschneiden der Penisvorhaut - ist seit 28.12.2012 nicht nur nicht verboten, sondern ganz ausdrücklich erlaubt. § 1631d Abs. 1 Satz 1 BGB ("Beschneidung des männlichen Kindes") lautet:

"Die Personensorge umfasst auch das Recht, in eine medizinisch nicht erforderliche Beschneidung des nicht einsichts- und urteilsfähigen männlichen Kindes einzuwilligen, wenn diese nach den Regeln der ärztlichen Kunst durchgeführt werden soll.""
Ich würde gerne von Ihnen wissen, welche Aussicht auf Erfolg eine Verfassungsbeschwerde gegen diesen § haben würde, die sich auf Artikel 2 Abs 2 GG bezieht "das Recht auf körperliche Unversehrtheit", welches m.E. nämlich nicht so einfach durch ein "weiterführendes Gesetz" ausgehebelt werden darf,
da es sich hierbei um ein ganz essentielles Grundrecht handelt.
"Absatz 2:
Das Leben ist eine notwendige Bedingung für die Menschenwürde. Somit ergänzt Art. 2 Abs. 2 GG die unverletzlichen Vorschriften des Art. 1 GG. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit schützt vor Eingriffen, welche die Gesundheit beeinträchtigen. Umstritten ist aber wie weit diese körperliche Unversehrtheit garantiert ist. ..... Einschränkungen können durch Gesetzesvorbehalt gegeben sein. "
Dass § 1631d Abs. 1 Satz 1 BGB so ohne Weiteres das essentielle Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit aushebeln kann, verstößt bei mir persönlich gegen jedes Rechtsempfinden. Ich empfinde es geradezu als widerlich! Für Ihre Einschätzung der Aussicht einer Verfassungsbeschwerde in diesem Sinn wäre ich Ihnen sehr dankbar!

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miklerk 02.09.2018, 08:59
133. Dichtung und Wahrheit, oder die Kunst der Freihandzeichnung

Ein ehemaliger Student der Rechtswissenchaften, ein berühmter dazu, verfasste eine Autobiographie mit dem Titel: Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit.
Der Zusatz "Dichtung und Wahrheit" sollte vermutlich - obligatorisch - wenn nicht schon im Titel,, so doch im Untertitel, gut sichtbar und unmissverständlich stehen.
Warum?. DAs könne die Gehirnforscher besser bantworten als ich, Es gibt aber Menschen - und dieser Rechtsissenschaftler aus Frankfurt am Main, hat Weltruhm damit erlangt, dass er wahre Begebenheiten und Falkten, durch Übertreibungen, Weglasungen und fiktiven Elementen ausgeschmückt hat.
Er hat sozusagen Erlebtes freihand nachgezeichnet.
Was dieser aussergewöhnliche Künstler im Großen und - viele sagen - auf allerhöchstem Niveau
durch Vermengung und Vermischung von Wahrem und Unwahren geschaffen hat, machen weniger begabte Menschen tagein tagaus. Sie malen ein Bild der Wirklichkeit mit ehrenhaften oder weniger enrlichen Absichten.

Falls es nun zum Äussersten kommt und die Sache vor Gericht landet ist es die Augabe der GERICHTE diese
jeweiligen Freihandzeichnungen des "Wahrhaftigen" mit dem Lineal der Gesetze zu Vermessen, zu bewerten und zu beurteilen.

Die Gesetze sind das Lineal in unserer Gesellschaft, Die Gerichte und die Richter legen das Lineal millimetergenaui an und ziehen den Strich. Nicht an die Dichtung, sondern an de Wahrheit.
Ich entschuldige mich für die Wackler und perspektivischen Ungereimtheiten.

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chrima 02.09.2018, 12:34
134.

Zitat von xilraf
Jedoch ist der Normalfall der männlichen Beschneidung mit dem Normalfall der weiblichen Beschneidung nicht zu vergleichen. Der überwiegende Großteil der an Mädchen durchgeführten Beschneidungen hat extreme körperliche Folgen bis hin zum Tod.
Wissen Sie wieviele junge Männer jährlich allein in Südafrika an den Folgen einer Genitalverstümmelung sterben?
Im Schnitt ca. 200-300. Und das im im Vergleich zu Restafrika (wo die männliche Genitalverstümmelung eher die Regel als die Ausnahme ist) gut entwickelten Südafrika!
Mit den unseriösen Berechnungsmethoden von Organisationen wie Terre des Femmes käme man auf eine gewaltige Anzahl von Männern die in Afrika jedes Jahr aufgrund von Genitalverstümmelung sterben, aber auch mit realistischen Einschätzungen kommt man auf einige Tausend Todesopfer jährlich.

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135. Zu Nr. 131 (spon_4_me)

Zitat von spon_4_me
verstehe ich diesen Kommentar in seiner fischerschen Breite nicht. Die Aktivisten übertreiben in ihren Zahlen, in Wirklichkeit gibt es keine aktive und wenig historische Genitalverstümmelung in Deutschland bzw sie wird nicht angezeigt bzw die Ermittlungsbehörden bekommen sie nicht gerichtsfest ermittelt. Es ist aber natürlich trotzdem eine üble Sache. Was folgt daraus? Nicht nur judex non calculat? Die Abwesenheit von Beweisen ist nicht der Beweis von Abwesenheit? Wir sind uns doch weitgehend einig, dass Beschneidung von Knaben und Mädchen ein barbarischer, von primitiven sozialen Normen geprägter Akt ist (und ja: Ich schließe die Beschneidung im Judentum ausdrücklich ein). Wir wissen auch, dass barbarischen Akten, wenn sie im Gewand der Religion oder Tradition daherkommen, in unseren Breiten quasi mildernde Umstände zugebilligt werden. Aber wie soll denn auf diese Praxis aufmerksam gemacht, wie soll sie im Rahmen unserer bescheidenen Möglichkeiten verändert werden, wenn nicht mit solchen Mitteln? Ich werfe Medien oft einen aus wenig erhabenen Motiven gespeisten Alarmismus vor. Aber hier heiligt nach meinem Dafürhalten der Zweck die Mittel.
Das sehe ich gleich zweifach anders.
Zum einen könnte man Ihre Theorie des "guten Zwecks" nur erwägen, wenn das Ergebnis gut wäre. Das ist es aber offenkundig nicht, denn "mit unseren bescheidenen Mitteln" wird ja, wie die "Statistik" jährlich berichtet, überhaupt nichts "verändert". . Denn es werden ja nicht nur keine Fälle "beweisfest" ermittelt (was vermutlich nicht sonderlich schwer wäre), sondern sie werden erst gar nicht "ermittelt", weil sie gar nicht festgestellt werden. Dabei steht - selbstverständlich - außer Frage, dass es Fälle gibt. Sie werden aber nicht bekannt und zur Anzeige gebracht. Es wäre auch schwer vermittelbar, etwa die gesamte Population der aus Ländern mit Beschneidungs-Tradition stammenden Menschen ständig einer (wiederholten, engmaschigen) staatlichen "Genitalkontrolle" auszusetzen.
Zweitens ist eine ins monströse gesteigerte Bedrohungs-"Statistik" nicht nur nicht erfolgreich, sondern im Gegenteil kontraproduktiv.
Nehmen wir ein dieser Tage nahe liegendes Beispiel: Wenn in Chemnitz ein Mann von einem Migranten erstochen wird, wäre es wenig sinnvoll, eine Überschrift "Zwei Millionen Sachsen vom Abschlachten bedroht" zu formulieren. Das mögen verwirrte Fahnenschwenker mit bunten Hütchen anders sehen, es ist aber trotzdem wahr. Vor allem nutzt es auch keinem "guten Zweck".

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spon_4_me 02.09.2018, 14:17
136. @ Thomas Fischer (# 135):

Bei allem Respekt: Ob sich etwas ändert, wäre am sinnvollsten in den Ländern zu überprüfen, in denen insbesondere die weibliche Genitalverstümmelung praktiziert und als soziale Kontrolle hehrer und reiner Feminitöt gesehen wird. Ich kann nur in Ansätzen über Äthiopien mitreden, aber dort wird die Verurteilung dieser Praxis durch westliche Gesellschaften durchaus bei einigen aufgeklärten Menschen gesehen und als zu reformierende mittelalterliche Tradition ihres Landes betrachtet. Inwiefern diese Leute das mir zu liebe sagen und gar nicht ehrlich meinen oder es ehrlich meinen, aber nur ein Tropfen auf einen sehr heißen patriarchalichen Stein sind, kann ich freilich nicht beurteilen. Sicher ist, dass in unserer medialen Kakophonie das Thema keine Chance auf Wahrnehmung hätte, wenn man ihm nicht durch Übertreibung nachhälfe. Insofern ist es eher ein Mittel der Werbung: Nach dem gleichen Prinzip wissen wir, dass Ihnen übrigens auch nicht Scharen junger Frauen nachlaufen werden, wenn Sie ein bestimmtes Duschgel zu verwenden beginnen - das kann man stochastisch unseriös nennen oder wie ich als notwendiges Übel auf dem Weg zu einem höheren Gut sehen. Und Ihr Vorschlag, auf die Betroffenen human und pädagogisch vermittelnd zuzugehen, um sie von der Unangemessenheit ihrer eigentlich menschenverachtenden Tradition abzubringen, stellt Sie in die Tradition des magischen Denkens a la Diez oder Stokowski (und das meine ich nicht als Kompliment). Wenn die Einsichtsfähigkeit von Gesellschaften so ausgeprägt wäre, wie Sie das offenbar erhoffen, hätten wir leichtes Spiel mit vielen ideologisch oder religiös motivierten Konflikten. Leider ist es - zumal vor Ort, also da, wo es drauf ankommt - nicht ganz so einfach.

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mgro 02.09.2018, 14:35
137. Ist § 1631d Abs. 1 Satz 1 BGB überhaupt anwendbar?

[Hinweis: Ich bin weder Arzt noch Anwalt.]
Nicht nur dass § 1631d Abs. 1 Satz 1 BGB meiner Meinung nach offensichtlich gegen das Grundgesetz verstößt: Ist er überhaupt anwendbar? Meine Argumentation ist:

a. Jeder Eingriff ist ein Risiko *). Nichtstun jedoch auch.

b. Risiko wird definiert als Höhe eines möglichen Schadens multipliziert mit der Wahrscheinlichkeit dass dieser Schaden eintritt

c. § 1631d Abs. 1 Satz 1 BGB verlangt "...wenn diese nach den Regeln der ärztlichen Kunst durchgeführt werden soll."

Daraus folgt, dass ein Arzt immer die Risiken des Nichtstuns gegen die Risiken des Eingriffes abwägen muss um dann diejenige Möglichkeit zu wählen welche das geringere Risiko hat. Das Risiko des Eingriffes wird immer deutlich größer als null sein *). Bei einem gesunden Jungen ist das Risiko des Nichtstuns aber null! Also erfordern die Regeln der "Regeln der ärztlichen Kunst" den Eingriff zu unterlassen und nichts zu tun.

Damit kann § 1631d Abs. 1 Satz 1 BGB meiner Meinung nach niemals angewandt werden.

*) Es gibt Krankheitserreger die gegen eines oder mehrere Antibiotika resistent sind. Diese sind für Krankenhäuser und Arztpraxen ein ernstes Problem (sog. "Klinikkeime"). Soweit ich gelesen habe, soll in Deutschland ein kleiner Junge nach der Entfernung seiner Vorhaut an den folgenden Komplikationen gestorben sein. Solche Fälle sind zum Glück sehr selten aber sie können nie ausgeschlossen werden.

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steffen.mueller 02.09.2018, 14:54
138.

Zitat von xilraf
Jedoch ist der Normalfall der männlichen Beschneidung mit dem Normalfall der weiblichen Beschneidung nicht zu vergleichen. Der überwiegende Großteil der an Mädchen durchgeführten Beschneidungen hat extreme körperliche Folgen bis hin zum Tod. Dessen unbenommen sollte Religion niemals Begründung genug sein für irgendwelche Beschneidungen, egal an wem. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit gilt auch und gerade für Kinder. Und es wiegt definitiv schwerer als die Religionsfreiheit der Eltern (! Kinder werden religionslos geboren).
Der Normalfall beider Eingriffe ist vergleichbar. In deinen Fällen werden Teile des Geschlechtsorgans entfernt. Auch die Vorstellung, dass nur bei Mädchen/Frauen die Folgen bis hin zum Tod reiche, ist irrig. Auch bei Jungen kommen zu schwerwiegenden Komplikationen bis hin zum Tod. Deshalb gehören beide Rituale verboten.

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fotobiene 02.09.2018, 16:56
139. @ spon_4_me #136.

Zitat von spon_4_me
(...) Sicher ist, dass in unserer medialen Kakophonie das Thema keine Chance auf Wahrnehmung hätte, wenn man ihm nicht durch Übertreibung nachhälfe. Insofern ist es eher ein Mittel der Werbung: Nach dem gleichen Prinzip wissen wir, dass Ihnen übrigens auch nicht Scharen junger Frauen nachlaufen werden, wenn Sie ein bestimmtes Duschgel zu verwenden beginnen - das kann man stochastisch unseriös nennen oder wie ich als notwendiges Übel auf dem Weg zu einem höheren Gut sehen. Und Ihr Vorschlag, auf die Betroffenen human und pädagogisch vermittelnd zuzugehen, um sie von der Unangemessenheit ihrer eigentlich menschenverachtenden Tradition abzubringen, stellt Sie in die Tradition des magischen Denkens a la Diez oder Stokowski (und das meine ich nicht als Kompliment). Wenn die Einsichtsfähigkeit von Gesellschaften so ausgeprägt wäre, wie Sie das offenbar erhoffen, hätten wir leichtes Spiel mit vielen ideologisch oder religiös motivierten Konflikten. Leider ist es - zumal vor Ort, also da, wo es drauf ankommt - nicht ganz so einfach.
Was Sie hier in der Sache konstatieren, ist leider richtig.
Daß Sie es jedoch als "notwendiges Übel" gutheißen, halte ich für grundfalsch.
Sie reden damit "Fake News" positiv das Wort, wenn es denn nur einem "guten Zweck" diene. Aber genau darin besteht ja die "mediale Kakophonie", die Sie hiermit noch weiter befördern wollen!
Wie man weiß, sind Menschen ganz unterschiedlicher Meinung, was denn gerade der total gute und überragende Zweck sei, bei dem auch "Fake Science" (hier: Fake Statistik) eingesetzt werden dürfe wie Deo-Werbung.
Kann man machen. Dies möge dann bitte auch entsprechend als "Werbung" oder "Anzeige" kenntlich gemacht werden.

Viel schlimmer: Wenn diese Werbung gar dazu führt, daß "Werbe-Paragraphen" ins StGB eingeführt werden, spätestens dann ist der Rechtsstaat in Gefahr.
Mit "Dieser Pragraph wurde Ihnen präsentiert von Terre des Femmes!" hätte ich jedenfalls ernsthafte rechtsstaatliche Bedenken.

Im Übrigen: Weder Fake Statistik noch Werbe-Paragraphen haben eine Wirkung "vor Ort, also da, wo es darauf ankommt" - aber das nur am Rande.

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