Forum: Panorama
Sterbehilfe für Transsexuellen in Belgien: "Ich war das Mädchen, das keiner wollte"

Ein Belgier unterzog sich einer Geschlechtsumwandlung, war mit dem Ergebnis unglücklich - und wollte nicht weiter leben. Ärzte gewährten ihm nun aktive Sterbehilfe. Begründung: Der Mann habe "unterträgliche psychische Schmerzen" erlitten.

Seite 7 von 10
Steinwald 02.10.2013, 21:54
60. ehrlich

ehrlich gesagt bin ich froh, daß es das in Deutschland nicht gibt. derartige "Ärzte" gruseln mich...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Heike111 02.10.2013, 22:01
61. ach jetzt kommen

diese Gotteshasser hier wieder an, nichts für ungut. Lasst es so ihr an ihn nicht glaubt, ich habe gefragt und Antwort bekommen, wofür ich dankbar bin. Es sind Menschen, die uns verletzen können, und das sehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Dodelik 02.10.2013, 22:03
62. Sehr geehrte Gertrud,

anscheinend war doch der ausschlaggebende Punkt eine missglückte Operation. Es gibt Millionen Menschen die entstellt sind und trotzdem nicht das Bedürfnis haben zu sterben. Die haben mit Sicherheit auch ihre guten und schlechten Zeiten. Also liegt es doch an der Gesellschaft an sich die dieses Problem ignoriert. Und das Sie sich besser fühlen das man diesen Kranken Menschen dann die billigste aller lösungen vor die Nase hällt ist total pervers. Vor allem weil Sie wirklich denken diesen armen schweinen noch geholfen zu haben. Sie machen es sich erschreckend einfach.ich würde auch mal interessieren wie sowas kontrolliert werden soll. Bei unheilbaren Krankheiten ist das ja noch möglich aber bei Psychischen Erkrankungen? Wie soll das gehen? Jeder hatte schoal eine schlechte Phase in seinem Leben und Sie wollen diesen Menschen dann sagen so nach dem Motto: "lass dich doch töten, dann geht's Dir besser". Unfassbar. Und das Depressionen unheilbar sind ist schlichtweg gelogen. Es gibt aussnahmen aber selbst diese Menschen werden nicht einfach entsorgt vor allem lässt man die nicht über Leben und tot entscheiden weil deren Verfassung es nicht zulässt. Das is ja genauso beschränkt alsob ich nen Sadisten frage ob es Ihm gefällt jemanden zu schlagen. Noch bescheuerter ist es einen schwer Depressiven Menschen zu fragen ob er sterben möchte. Krank ist das. Natürlich kann man es sich dann einfach machen und das TOTALE versagen der Gesellschaft und Medizin mit einer Spritze ais der Welt schaffen. Was ist Belgien eigentlich für ein beschissenes Land. Ich mach Gruppe X fertig. Und derjenige bekommt dann noch von mir die Spritze in die Hand gedrückt so nach dem Motto. He! Ich hab hier DIE Lösung für dich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
csmart48 02.10.2013, 22:10
63. optional

Auch in Deutschland sollte der Bürger dasrecht haben über sein Leben bestimmen zu dürfen. Sehr gut erläutert das auch psychische schmerzen als Grund genommen werden sollten. Auch diese können Höllenqualen sein. Bei Kindern sollte man noch vorsichtiger sein. Können sie doch nur eingeschränkt meistens darüber urteilen. Aber natürlich gibt es auch wieder Ausnahmen. Ich habe vor Menschen die um die Erlösung bitten allerhöchsten Respekt. Es gehört sehr viel Mut dazu.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sumerer 02.10.2013, 22:17
64.

Zitat von modman
... Nach der OP fühlte sie sich stattdessen als Monster, die Zustimmung zum OP Eingriff war somit eine der schlimmsten masochistischen Selbstzerstörungshandlungen, für die sich dillettantische Psychologen verantworten müssen. Sie haben der psychtischen Mutter der Frau den Monstersohn geschenkt, der sie ja offensichtlich gar nicht wirklich sein wollte. Die OP Ärzte haben die arme Frau in den Tod geschickt.
In diesem Fall mag das sogar stimmen.

Die sexuelle Orientierung eines Menschen, so habe zumindest ich das verinnerlicht, soll durch die hormonell bestimmte Gehirnentwicklung festgelegt werden, die durch Ungeborenes und Mutter kombiniert zu Stande kommt. Das setzt etwa in der 8-10 Schwangerschaftswoche so ein. Tatsächliche Gehirnentwicklung und Geschlecht passen also nicht unbedingt zusammen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
eerleser 02.10.2013, 22:40
65. so oder so

Zitat von al2510
Ein Rückschritt in die Barbarei. .... folgen müssen, oder einem lebensbejahenden Menschen. Schon wäre das Leben lebenswert.
Ach ja, vielleicht so wie die kleinen Jungs in der kath. Kirche, die ihrem Herrn Pastor gefolgt sind - in eine dunkle Ecke in der Sakristei!
Wenn sich davon welche selbst richten, dann GERADE weil sie einem "lebensbejahenden" Christen "gefolgt" sind!! Deren Leben war auf alle Fälle lebenswert, stimmt?

Es geht hier doch um verschiedene Dinge:

1. Wie stehe ich zu Sterbehilfe
2. Wie stehe ich zu Transsexualität
3. Wie stehe ich zum Ärzte Eid
4. Wie stehe ich zu Deppression

usw. usf.

DAs hat doch nur begrenzt was miteinander zu tun. Wenn ein Mensch nicht mehr leben will, dann soll er sterben - freie Entscheidung. Problematisch wird es, wenn er andere mit in den Tod nimmt. Dann ist es Mord.

Wer aber einen dazu dräng zu sterben, egal ob er auf Opas Mercedes aus ist oder als Arzt etwas verdienen will, dass ist dann hoch kriminell und absolut verweflich. Niemand hat das Recht, über das Leben von anderen zu bestimmen. Und genauso wenig über den Tod. Auch wenn jemand einen dazu drängt zu leben, egal ob er gerne noch ein paar Jahre Kirchensteuer bekommen oder als Pharmakonzern Millionen verdienen will, egal auch ob er seine Seele retten will - das ist genauso kriminell und absolut verwerflich.

Könnt ich christlichen Moralprediger nicht einfach mal die anderen Menschen in Ruhe lassen? Im Moment ist es doch so, dass jeder zu leben gezwungen wird. Aber nach so einem Gesetz würde niemand zu sterben gezwungen. Und wer sich im Vertrauen an Gott gerne zu tode quälen möchte darf das doch dann gerne noch tun!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
diedickesophie 02.10.2013, 22:44
66.

Zitat von andreu66
Wenn jemand nicht mehr leben will, sei es aus Schmerzen oder auch aus tiefsten Depressionen, sollte eine zivilisierte Gesellschaft einen würdigen Weg aus diesem Leiden ermöglichen.
Es steht doch jedem frei, sich die Pulsadern aufzuschneiden, sich aufzuhängen oder aus dem Fenster zu springen. Warum sollte das "die Gesellschaft" übernehmen? Wer die Schnauze von wegen "selbstbestimmt" so weit aufreisst, der sollte es doch im Kreuz haben, sich selbstbestimmt zu verabschieden?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
brotherandrew 02.10.2013, 22:50
67. Gut ...

Zitat von jüttemann
Sondern die Frage ist, wer diese Ärzte und diese Sterbehelfer kontrolliert. Und wer feststellt, ob der Sterbewillige tatsächlich auch sterben will. Soll man das wirklich allein denen überlassen, die von dem Tod direkt oder indirekt profitieren?
... erkannt.

Es ist unfassbar, wie leicht man es sich mit dieser Form von "aktiver Sterbehilfe" macht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
brotherandrew 02.10.2013, 22:54
68. Grundsätzlich sind ...

Zitat von frechwieoskar
... was muss das für ein sadist sein, der einen erstmal höllenquallen aufbürdet, um dann sich als retter, erlöser feiern zu lassen. krank ist das, unendlich krank ist das!
... solche Beiträge off topic.

Und so viel ich mitbekommen habe, geht es hier eigentlich um MENSCHLICHE Handlungen, Entscheidungen und Rechte. Wieso selbige jetzt plötzlich einem Gott (welchem eigentlich?) zugeschrieben werden, kann ich jetzt nicht nachvollziehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fragel 02.10.2013, 22:54
69. Sterbehilfe muss auch in Deutschland legalisiert werden

Wie oft kommt es in Deutschland zu Selbstmorden?
Das dumme daran ist nur, die Selbstmörder ziehen fremde unbeteiligte in ihren Selbstmord mit hinein. Lokführer ,Kraftfahrer und Mitbewohner werden zum Teil Opfer der Selbstmörder. Sterbehilfe in einer Klinik wäre meiner Meinung nach der richtige Weg, Menschen einen Tod in Würde und auf eigenen Wunsch zu ermöglichen. Die anzahl der Geisterfahrer würde stark abnehmen und dadurch gäbe es auch weniger Verletzte. Sollte ich einmal Opfer eines Selbstmörders werden und es überleben, werde ich Stafantrag stellen, wegen Beihilfe zur vorsätzlichen Körperverletzung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 7 von 10