Forum: Panorama
Strafrecht: Neues aus der Unterwelt
DPA

Das Verbrechen täuscht einen Rückzug vor. Die Regierung täuscht ein Gesetz vor. Die Polizei ist tief besorgt. Ein Bericht über Komplexität.

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dernameistprogramm 13.04.2019, 07:40
100. Irgendwie traurig, was Sie hier von sich geben.

Zitat von wiesenflitzer
Erstens: Ich verbreite überhaupt keine Panik (weiß nicht woher Sie das in Ihrer Panik nehmen), das ist die Realität, der Sie sich augenscheinlich vollständig verweigern, weil nicht sein darf, was Ihnen nicht passt. Zweitens: "Die Fakten" geben das überhaupt nicht her, Herr Fischer kann auch nur aus den Zahlen dieser PKS Daten erheben und das ist, glauben Sie es mir einfach, wie malen nach Zahlen, das erschließt sich quasi jeder will er will. Drittens. Wie kann mein Eindruck subjektiv sein, wenn ich es doch selbst persönlich mit meinen eigenen Augen sehe, die Dinge erlebe usw. Was stimmt mit Ihnen nicht, dass sie mir das so einfach unterstellen, bzw. Dinge einfach mal verdrehen oder nicht wahrhaben wollen? Viertens: Ich frage mich allen Ernstes, was das für eine Großstadt sein soll von der Sie reden. Ich bin regelmäßig in der Dortmunder Nordstadt unterwegs, in Essen-Altenessen und Duisburg, kenne Berlin und Frankfurt. Und kann dies durchaus real vergleichen mit den Zuständen in den 80 er und 90er Jahren. Was Sie schreiben ist, mit Verlaub, Unsinn. Objektiver als ich das sehe, erlebe (und das nahezu täglich) geht es nicht. Aber verschließen Sie ruhig weiter die Augen und machen einen Kniefall vor diesem Herrn Fischer. Man könnte hier im Forum bald den Eindruck gewinnen, dass der Mann bald heilig gesprochen wird und Kultstatus erhält, sehr merkwürdig finde ich das!
Sicherlich sind Ihre Ausführungen - bspw. zur Subjektivität und persönlichem Erleben - auch amüsant. Aber insgesamt ist das doch alles ziemlich traurig. Es tut mir sogar leid für Sie, dass Sie in einer solchen Wahrnehmungsblase leben. Haben Sie denn niemanden, der Sie diesbezüglich korrigieren kann? Nicht, dass das im Alter immer mehr zunimmt.

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kapuzineraeffchen 13.04.2019, 08:45
101. Danke, Herr Wiesenflitzer!

Entschuldigung: war der rechthaberische Bundesrichter, den Herr Fischer kannte, nicht er selbst?

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Margaretefan 13.04.2019, 08:49
102. @ #12 von JackGerald

Ihnen zu glauben empfiehlt sich ganz sicher nicht. Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets. So genannte "no go areas", kannte ich als Kind in den späten 60ern und in den 70ern. Da musste man als Kind genau wissen wo man lang laufen konnte. Erwachsene hat das eher selten bis gar nicht interessiert. Zwei Stunden am Baum gefesselt und mit einem Büschel Brennesseln gepiesackt zu werden, konnte einem schon mal bei Missachtung passieren. Heute wäre die Hölle los, früher - in der guten, alten, friedlichen Zeit, wo alles besser war und keine bösen, ausländischen Clans ihr Unwesen treiben - interessierte das niemanden. In jeder angeblichen no go area von heute, gehe ich gern mit Ihnen in einer kalten und dunklen Novembernacht ein Döner essen, da wo sich die bösen Clans tummeln.

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Jue.So-Jürgen_Sojka 13.04.2019, 08:50
103. Seit 1933 § 219a – seit 1910 RHBG §§ 1 bis 7

Lieber SPIEGEL-Kolumnist Thomas Fischer,
gleich im 1. Kommentar "Brilliant" und im 2. "chapeau –", da ist es angebracht an Ihre Kolumne "Fischer im Recht" in der Zeit im August 2015 zu erinnern "Ein Abgrund von Landesverrat" – Hier die Unterüberschriften: Drei Rundfunkbeiträge | Unsere Presse | Unerträgliche Eingriffe | Das Weisungsrecht | Ein erträglicher Mut… | … und eine unerträgliche Feigheit | Was bleibt

Es bleibt zu erinnern an: Gesetz über die Haftung des Reichs für seine Beamten RHBG vom 22.05.2010 Stand: Geändert durch Art. 6 G v. 28.7.1993 http://up.picr.de/27497989gy.jpg
Rechte und Pflichten … Belehrung und Erklärung zur Verfassungstreue http://up.picr.de/31201052ve.pdf

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redwed11 13.04.2019, 09:58
104.

Zitat von Jasro
würde nicht steigen eher sogar noch weiter sinken und auch sonst gäbe es nicht wirklich ein ernstzunehmendes Problem für die deutsche "Urbevölkerung". Wer anderes behauptet, der ist, siehe oben, entweder ein sensationsgieriger Journalist, rassistischer Verleumder oder ein psychiatrischer Behandlung bedürfender kleingeistiger paranoider Rechtspopulist. Das ist doch die Quintessenz von Thomas Fischers Weltanschauung, die er, in Variation, immer wieder verbreitet, oder?
Nach Ihrer Definition bin ich folgendes:
"Ein rassistischer Verleumder oder ein psychiatrischer Behandlung bedürfender kleingeistiger paranoider Rechtspopulist."

Aber ein Blick in die neuste Kriminalstatistik sagt etwas völlig anderes aus. Dort zeigt die Statistik bei Mord und Totschlag folgendes:

Tatverdächtige insgesamt : 2823

davon Deutsche TV: 1609

davon Nichtdeutsche TV: 1214

davon Zuwanderer: 524

Damit sind von den Tatverdächtigen die nichtdeutscher Herkunft oder Zuwanderer sind 1738 gegenüber 1609 Tatverdächtigen Deutschen.
Wenn man die Anteile der Tatverdächtigen im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung sieht ist der Anteil der Nichtdeutschen an den Tatverdächtigen extrem hoch.
Aber wer diese Feststellung aufgrund der PKK für Sie ein rassistischer Verleumder oder ein psychiatrischer Behandlung bedürfender kleingeistiger paranoider Rechtspopulist.
So kann man sich die Welt auch aus ideologischen Gründen zurechtbiegen und Andere verleumden.

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dernameistprogramm 13.04.2019, 10:14
105. Wenn nicht rassistisch, so aber doch auf einem Auge blind

Zitat von redwed11
Nach Ihrer Definition bin ich folgendes: "Ein rassistischer Verleumder oder ein psychiatrischer Behandlung bedürfender kleingeistiger paranoider Rechtspopulist." Aber ein Blick in die neuste Kriminalstatistik sagt etwas völlig anderes aus. Dort zeigt die Statistik bei Mord und Totschlag folgendes: Tatverdächtige insgesamt : 2823 davon Deutsche TV: 1609 davon Nichtdeutsche TV: 1214 davon Zuwanderer: 524 Damit sind von den Tatverdächtigen die nichtdeutscher Herkunft oder Zuwanderer sind 1738 gegenüber 1609 Tatverdächtigen Deutschen. Wenn man die Anteile der Tatverdächtigen im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung sieht ist der Anteil der Nichtdeutschen an den Tatverdächtigen extrem hoch. Aber wer diese Feststellung aufgrund der PKK für Sie ein rassistischer Verleumder oder ein psychiatrischer Behandlung bedürfender kleingeistiger paranoider Rechtspopulist. So kann man sich die Welt auch aus ideologischen Gründen zurechtbiegen und Andere verleumden.
Wenn Sie schon die KKK (sic!) heranziehen, dann kennen Sie doch sicherlich auch deren Nachteile. Glauben Sie wirklich, dass die PKS etwas über die Ursachen von Kriminalität oder allgemeiner: abweichendem Sozialverhalten aussagt? Dann brauchen wir hier gar nicht weiter zu diskutieren. Aber vor dem Hintergrund Ihrer bisherigen Spon-beitrage vermute ich da ohnehin auch etwas ganz Anderes.

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gwl-13112201 13.04.2019, 10:42
106. Judex non calculat

„... Eigenlob zu Sorge ... satzungsgemäß 40 zu 50 ...“. Wenn dann aber die „Beruhigung“ entfällt, was sind dann die restlichen 1O? Oder geht es hier nur bis 90, beim Minister aber bis 100 (40, 40, 20)?

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spon_4_me 13.04.2019, 10:43
107. @ Jasro (# 99):

Natürlich kann keiner ausser Fischer für Fischer sprechen, aber wenn ich auf Ihre etwas überspitzte Zusammenfassung seiner Position etwas erwidern darf: Man muss für meine Begriffe das messbare Level an Kriminalität von dem subjektiven Gefühl des Nicht-sicher-Seins oder gar der Bedrohung trennen. Herr Fischer redet nach meiner Lesart über die absichtliche oder zumindest fahrlässige Instrumentalisierung von Statistiken, um quasi wissenschaftlich beweisen zu können, weshalb das, was man selbst zu glauben nützlich findet, auch erwiesenermaßen richtig sein muss. Davon unabhängig kann es ein - nennen wir es: Unbehagen im eigenen Umfeld geben, wenn sich beispielsweise die Demographie oder das soziale Niveau Ihrer Nachbarschaft ändert. Fremdes und Veränderung als verunsichernd einzustufen mag nicht die edelste Regung der menschlichen Seele sein; sie ist dennoch psychologisch völlig erwartbar. Es kann also sein, dass jemand sich in seiner Stadt oder seinem Viertel plötzlich unsicher und nicht mehr zu Hause fühlt, ohne dass diese Person Opfer oder Zeuge einer Straftat geworden ist. Dieses Gefühl ist es ja, das populistische law & order Politiker so erfolgreich ansprechen. Ich weiß nicht, ob man den Medien vorwerfen kann, auf der gleichen Tastatur aufmerksamkeitsheischender Warnsignale zu spielen. Auf jeden Fall scheinen sie wenig kommerzielles Interesse an einer derart leicht verfügbaren Emotionen entgegenwirkenden Analyse zu haben.

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werner.garbers 13.04.2019, 10:44
108. https://www.spiegel.de/panorama/justiz/kriminalitaet-neues-aus-der-unt

"Straßburg und das Anti-Richter-Delemma"
ist auch sehr lesenswert

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behemoth 13.04.2019, 10:47
109. Interessant,

wie viele Foristen (ich vermute mal, der Teddybärwurffraktion zugehörig) hier glücklich und zufrieden ob der bunten Umgebung in den von bösen Rechtspopulisten als No-Go-Areas bezeichneten Quartieren leben und in einschlägigen Etablissements ihr Bierchen konsumieren. Sie sollten nur aufpassen, dass die so schmackhaft gemachten Wohnbereiche nicht sogleich der Gentrifizierung anheimfallen.

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