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Streit in Frankreich: Eine Ortschaft namens "Tod-den-Juden"
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In Frankreich hat der Name einer Ortschaft Streit ausgelöst. "Tod-den-Juden" müsse umbenannt werden, fordert das Simon-Wiesenthal-Zentrum. Die stelltvertretende Bürgermeister bezeichnet den Vorstoß als lächerlich.

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marlisehofmann 15.08.2014, 20:57
10.

Das Kreuz am Feldweg muss nicht weg: es erinnert an den, der nicht müde wird zu sagen "für Dich hab ich das auf mich genommen, damit Du von Gott angenommen bist; Du, Mensch, der du zu allem fähig bist.
Das Strassenschild muss weg: "Tod den Juden" ist nicht nur Geschichte..."Tod den Juden" hat keine Erlösung gebracht - aber grenzenlose Schuld gegenüber Gott und den Menschen. Das Strassenschuld muss weg.

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Tiananmen 16.08.2014, 23:03
11.

Zitat von marlisehofmann
Das Kreuz am Feldweg muss nicht weg: es erinnert an den, der nicht müde wird zu sagen "für Dich hab ich das auf mich genommen, damit Du von Gott angenommen bist; Du, Mensch, der du zu allem fähig bist. Das Strassenschild muss weg: "Tod den Juden" ist nicht nur Geschichte..."Tod den Juden" hat keine Erlösung gebracht - aber grenzenlose Schuld gegenüber Gott und den Menschen. Das muss weg.
Entschuldigung: nicht alles wo das Wort "Jude" drin vorkommt muss gleich Erlösung (wem auch immer) bringen. Dieser Ortsnamen kann genau so gut als Mahnung verstanden werden für ein gewaltsames Ereignis im Mittelalter. Das Simon Wiesenthal Center sollte vermeiden sich der Lächerlichkeit auszusetzen.

Auch die quasi professionelle Betroffenheit, sobald das Wort "Jude" auftaucht, ist peinlich wie der Freud´sche Versprecher "Straßenschuld".

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Newspeak 16.08.2014, 23:20
12. ...

Zitat von marlisehofmann
Das Kreuz am Feldweg muss nicht weg: es erinnert an den, der nicht müde wird zu sagen "für Dich hab ich das auf mich genommen, damit Du von Gott angenommen bist; Du, Mensch, der du zu allem fähig bist.
Das ist ihre Interpretation. Man kann es aber auch als Gewaltverherrlichung, Todeskult und religiöse Indoktrination im öffentlichen Raum ansehen und sich schon fragen, warum Religion nicht Privatsache sein kann.

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lamirabelle 16.08.2014, 00:10
13. Übersetzungsfehler

La mort aux juifs bedeutet: der Tod der Juden und nicht Tod den Juden.
Der Name kann auf einen Ort hinweisen, an dem Juden starben und ist an sich nicht antisemitisch.

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jeanremy 16.08.2014, 00:10
14. Tötensen...

...wird dann auch umbenannt? Sorry für die unqualifizierte Bemerkung ;-) Zurück nach Frankreich: Da der Ursprung des Dorfnamens nichts mit der Nazizeit und damit mit einem Völkermord zu tun hat, sondern eine längere Historie aufweist, gibt es m.E. genauso gute Argumente für die Umbenennung wie dagegen. Ich denke jedoch, es wäre von den sich betroffen Fühlenden schlauer, den Dialog zu suchen, anstatt Forderungen aufzustellen.

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one-voice 16.08.2014, 00:19
15. INRI @ cirkular

INRI - Jesus von Nazareth, König der Juden - heißt das übersetzt. Das Schild haben die Römer damals ans Kreuz geschlagen. Viele Namen gab man Jesus Christus. Und viele hat er bestätigt. Sohn Gottes, König, Friedefürst, der Gesalbte, Erlöser usw. Auch ich kann diese Namen bestätigen. Denn auch ich kenne Ihn. Er ist auch mein Herr und Erlöser. Aber was hat das jetzt mit dem Artikel zu tun. Warum muss das Kreuz weg? Wollen Sie provozieren? Oder gar Christen verfolgen? Ich bitte Sie, cirkular, um Stellungnahme. Seien Sie mutig! Antworten Sie!

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klarafall 16.08.2014, 00:40
16. sicher doch

@marlisehofmann:
"Das Kreuz am Feldweg muss nicht weg: es erinnert an den, der nicht müde wird zu sagen "für Dich hab ich das auf mich genommen, damit Du von Gott angenommen bist; Du, Mensch, der du zu allem fähig bist."

ach, ersparen Sie uns doch dieses Gesülze; das Kreuz am Feldweg ist eine Erinnerung daran, in wessen Namen über Jahrhunderte gefoltert und getötet wurde. Übrigens waren es sicher "gute Christen", die dem französischen Ort damals seinen Namen gegeben haben. Religion muß privatisiert werden - sie hat ihr Recht verwirkt, in der Öffentlichkeit präsentiert zu werden. Jeder darf glauben was er will, aber er hat die anderen damit in Ruhe zu lassen!

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chefdieter 16.08.2014, 00:50
17. @ cirkular....

...heisst in Ihrer Sprache INRI tötet die Christen?
Wie wärs mit einem Psychiater?
Falls es ihnen entgangen ist, Europa hat eine Jahrhunderte alte christlich jüdische Tration und man sollte, speziell in Anbetracht der Islamistischen Gefahr für Europa, keine blöden Witze über einen überaus verständlichen Wunsch der Jüdischen Gemeinden machen.
Selbst wenn sie Atheist sind, berechtigt es sie nicht eine derartige "Forderung" gegenüber den Christen zu äussern.
Sie sollten sich schämen!!

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Loddarithmus 16.08.2014, 00:56
18. Der Nimmermüde ...

Zitat von marlisehofmann
Das Kreuz am Feldweg muss nicht weg: es erinnert an den, der nicht müde wird zu sagen "für Dich hab ich das auf mich genommen, damit Du von Gott angenommen bist; Du, Mensch, der du zu allem fähig bist. Das Strassenschild muss weg: "Tod den Juden" ist nicht nur Geschichte..."Tod den Juden" hat keine Erlösung gebracht - aber grenzenlose Schuld gegenüber Gott und den Menschen. Das Strassenschuld muss weg.
... sagt schon lange nichts mehr, dem haben die Menschen wohl die Sprache verschlagen, vorneweg die, die seiner Partei angehören und an Erlösung glauben.

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Mertrager 16.08.2014, 00:57
19. Mit der selben Logik

... findet man heute noch Strassen mit dem Namen "Calle General Franco" auf den Canaren. Nicht nur die Calle GF auf Tenerife. Es gibt da auf anderen Inseln noch ein paar Gassen mehr.

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