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Streitschrift von Beyoncé: Gleichberechtigung? Mythos!
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Beyoncé verdient Millionen - und macht sich doch um das Gehalt anderer Frauen Sorgen. Die verdienen im Schnitt immer noch deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen, kritisiert die Sängerin nun in einem Essay und befindet: Künftige Generationen sollten das richten.

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spon-facebook-10000523851 14.01.2014, 21:15
20. Na ja,

Als gefeierte Multimillionairin muss man sich schon fuer was einsetzen. Regenwald, Kinderarbeit, Luftverschmutzung, Tierschutz; jeder hat sein publikumswirksames und oft gewinnbringendes Spezialgebiet. Hoch lebe das Marketing und die Imageberater. Aber egal wenn was Gutes dabei rauskommt.

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querulant1892 14.01.2014, 21:25
21.

Zitat von tomymind
Die soll weiter für Diktatoren singen und mit einem Mann verheiratet sein, der Frauen wahlweise als Nutten, Huren, Schlampen und F..kobjekte bezeichnet. Peinlicher geht es wohl nicht. Andererseits vielleicht ist er schwul & sie lesbisch was in der Black community noch weniger geht als bei den Rednecks.
Warum gibt es hier in den Foren von SPON eigentlich keine Like-Buttons?


Naja...
Falls manche nicht wissen, worum es geht:

DER SPIEGEL*10/2011 - Gaddafis Musikantenstadl

Beyonce behauptete später, das Geld gespendet zu haben. Aber musste Das denn sein?
Gemeinsam mit ihrem Mann verdiente sie jährlich 62 Mio. Euro. Musste sie sich dann extra dafür an diesen Typen ranschmeißen?

Auch merkwürdig, warum dieser Auftritt geheim war und der Vorfall erst 1 Jahr später (und nicht durch sie) öffentlich wurde ....




Im Übrigen finde ich es so lustig, wenn sich irgendwelche Frauen in Macho-A******h-Typen verlieben und später dann über die Männer schimpfen, weil ihr Super-Lover sie betrogen und ausgenutzt hat...

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Ijob 14.01.2014, 21:45
22. optional

Das klingt wie der Kanzlerkanditat Peer Steinbrück, der sich darüber ärgerte, dass die Bundeskanzlerin so wenig verdient. Beim Bundesamt für Statistik kann man schon lange nachlesen, dass Männer und Frauen so ziemlich das gleiche verdienen bei gleicher Arbeit.

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Ijob 14.01.2014, 21:46
23. optional

Das klingt wie der Kanzlerkanditat Peer Steinbrück, der sich darüber ärgerte, dass die Bundeskanzlerin so wenig verdient. Beim Bundesamt für Statistik kann man schon lange nachlesen, dass Männer und Frauen so ziemlich das gleiche verdienen bei gleicher Arbeit.

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FocusTurnier 14.01.2014, 21:48
24. Vielleicht hätte die Gute mal Zeitung lesen sollen....

"The Gender Pay Gap is a Complete Myth

The Gender Pay Gap is a Complete MythAccording to all the media headlines about a new White House report, there's still a big pay gap between men and women in America. The report found that women earn 75 cents for every dollar men make. Sounds pretty conclusive, doesn't it? Well, it's not. It's misleading."

http://www.cbsnews.com/news/the-gend...complete-myth/

Die "Streitschrift" ist einfach nur ein weiterer Auswuchs der Durchdringung von Gender-Studies in allen Gesellschaftsbereichen.

Sich aus dem samtenen Eilfenbeinturm herauszulehnen, und mal ganz frech ein Essay zu schreiben, hilft den Frauen am unteren Ende der Gesellschaft auch nicht mehr.
Darüber, daß Männer im amerikiansichen Bildungssystem massiv diskriminiert werden, läßt sie unerwähnt:

"The Face of Misandry in Academia: A Collection of Banners, Posters and Other Visual Aids"

http://www.avoiceformalestudents.com...s-of-misandry/

Und auch Helen Smith's Buch "Men on Strike" scheint ihr komplett unbekannt zu sein:


""Wenn Sie ein Waschlappen sind, ist dieses Buch nichts für Sie." Mit diesen Worten beginnt "Men on Strike", der aktuelle Instant-Bestseller der renommierten US-amerikanischen Psychologin Dr. Helen Smith, die damit für einige mediale Aufmerksamkeit sorgte."

http://www.cuncti.net/streitbar/485-...ik-der-maenner

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TS_Alien 14.01.2014, 21:59
25. Scheindebatte.

Die Gehälter im Durchschnitt interessieren nicht. Es geht um die Gehälter bei gleicher Arbeit. Und die dürften bei Männern und Frauen sehr nahe beieinander liegen, Tarifverträge sehen das vor.

Beyonce hätte als Mann mit ihrer nervenden Stimme nicht so viel Geld verdient. Aber Powackeln reicht bei manchen Kunden aus, ihre CDs zu kaufen. Ein Skandal!

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petrapanther 14.01.2014, 22:03
26.

Zitat von querulant1892
Naja... Es gibt halt Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Diese sind (meiner Meinung nach) sowohl der gesellschaftlichen Erziehung, aber auch der Biologie geschuldet. Und in manchen Jobs werden nun mal Vorraussetzungen genannt, in welchen Männer (Oder auch Frauen) besser sind. Jungen wird bspw. schon früh beigebracht, dass sie (körperlich) stark sein sollten. Männer achten mehr als Frauen auf den Muskelanteil in ihrem Körper, sodass sie später in bestimmten Jobs (wo eine körperliche Robustheit von Nöten ist) besser sind.
Der Mitforist, der diese Diskussion begann, benutzte den geringen Frauenanteil in diesen eher "körperbetonten" Jobs, um die Diskriminierung von Frauen in anderen Bereichen zu entschuldigen. Dieses Argument bleibt absurd, auch (bzw. gerade dann) wenn Sie mit Ihrer Sichtweise Recht haben.

Zitat von querulant1892
Naja... Da gibts auch noch ein paar andere Beispiele:
Und die meisten frauendominierten Berufe enden mit den Anhängseln "-assistent", "-helfer" oder "-pfleger". Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.

Zitat von querulant1892
Das Problem ist: Es gibt "Feministen", welche bereits Das als chauvinistische Hass-Propaganda abtuen.... [...] Was soll man dazu noch sagen? Und dann wundert sich Frau Berg, wenn die Maskulinisten massenhaft Zulauf bekommen und immer mehr Männer glauben, dass die Feministen den frauenfeindlichen Sexismus NICHT durch Anti-Sexismus - Sondern männerfeindlichen Sexismus ersetzen wollen.
Ich will jetzt auf Frau Bergs Texte nicht im einzelnen eingehen (das führt zu weit vom Thema weg), deshalb nur so viel: Selbst wenn die Dame eine männerhassende, geifernde und dem Wahnsinn verfallene Hardcore-Kampf-Feministin wäre - warum um alles in der Welt glauben Sie, dass sie für alle Feministinnen (oder gar für alle Frauen) spricht? Wie wäre es mit ein bisschen differenzieren? Das ist ja so, als würden Sie den Fussball hassen, nur weil Sie Lothar Matthäus nicht mögen!

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FocusTurnier 14.01.2014, 22:13
27. Differenzierungen

Zitat von petrapanther
- Und die meisten frauendominierten Berufe enden mit den Anhängseln "-assistent", "-helfer" oder "-pfleger". Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. [...] - warum um alles in der Welt glauben Sie, dass sie für alle Feministinnen (oder gar für alle Frauen) spricht? Wie wäre es mit ein bisschen differenzieren? Das ist ja so, als würden Sie den Fussball hassen, nur weil Sie Lothar Matthäus nicht mögen!
Eigentlich gibt es doch was dazu zu sagen. Was ist denn an den Anhängseln so schlimm? Ohne Helfer und Asiistenten würde die auszuführende Arbeit in der Qualität sinken. Frauen können ja auch Oberärztin werden (sogar mit Quotenlobby im Rücken).

Und das mit der Diskriminierung sollten die Medien selbst ernst nehmen:

"Für eine ausgewogene Berichterstattung zur Gleichstellungspolitik: Offener Brief an den Deutschen Presserat

Wir, die Unterzeichner des Offenen Briefes, wenden uns an Sie, weil wir über die Berichterstattung der deutschen Leitmedien zur Gleichstellungspolitik besorgt sind. Seit Jahren werden wir fast täglich mit Artikeln konfrontiert, die sehr einseitig über die Gleichstellungspolitik, insbesondere über die Frauenquote, berichten. "

http://genderama.blogspot.de/2014/01...rstattung.html

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petrapanther 14.01.2014, 22:53
28.

Zitat von FocusTurnier
Eigentlich gibt es doch was dazu zu sagen. Was ist denn an den Anhängseln so schlimm? Ohne Helfer und Asiistenten würde die auszuführende Arbeit in der Qualität sinken.
Natürlich sind diese Jobs wichtig, ich habe nie etwas anderes behauptet. Allerdings sind sie vergleichsweise schlecht bezahlt und geniessen ein geringes soziales Ansehen. Dasselbe gilt für die meisten frauendominierten Berufe, darum ging es bei der Diskussion.

Zitat von FocusTurnier
Frauen können ja auch Oberärztin werden (sogar mit Quotenlobby im Rücken).
Natürlich, und das machen ja auch immer mehr Frauen, auch Dank der Bemühungen um Gleichberechtigung. Zum Glück hat es seit den Fünfziger Jahren Fortschritte gegeben.

Zitat von FocusTurnier
Und das mit der Diskriminierung sollten die Medien selbst ernst nehmen: [...]
Danke, dass Sie mich auf "ProQuote" aufmerksam gemacht haben, die haben ein paar interessante Zahlen zu bieten. Ich wusste nicht, dass die deutsche Medienlandschaft immer noch derart männerdominiert ist (offenbar mit Ausnahme der taz).

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Ijob 14.01.2014, 22:59
29. optional

"Die durchschnittlich arbeitende Frau verdient gerade 77 Prozent dessen, was ein Mann durchschnittlich verdient."

Das mag stimmen aber man darf eben nicht nur die Anzahl der gearbeitenten Stunden vergleichen sondern was gearbeitet wird. Frauen angaieren sich eben mehr in schlecht bezahlten Berufen. Solange da kein Umdenken bei den Frauen eintritt wird sich daran auch nichts ändern.

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