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Streitschrift von Beyoncé: Gleichberechtigung? Mythos!
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Beyoncé verdient Millionen - und macht sich doch um das Gehalt anderer Frauen Sorgen. Die verdienen im Schnitt immer noch deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen, kritisiert die Sängerin nun in einem Essay und befindet: Künftige Generationen sollten das richten.

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divStar 15.01.2014, 23:26
30. Ich finde..

.. jeder Mensch - egal ob Mann oder Frau - hat für die gleiche Arbeit den gleichen Lohn verdient. Wenn die Frau EXAKT das gleiche leistet wie ein Mann, hat sie auch das gleiche Geld zu bekommen (ganz unabhängig von den möglichen Fehlzeiten etc.).
Wenn ich mir aber ansehe, dass teilweise Prüfungen an den Schulen oder für Soldaten an Frauen angepasst werden (statt andersherum), dann frage ich mich, ob das dann immer noch als gleiche Arbeit zählt. Ob nun körperlicher Unterschied oder nicht: wenn man nicht die gleiche Arbeit leistet, hat man auch keinen Anspruch aufs gleiche Geld.

Da, wo die Frauen tatsächlich die gleiche Arbeit leisten aber nicht das gleiche Gehalt bekommen, muss verbessert werden.

Für alles weitere ist diese Diskussion belanglos, denn damit hetzt man nur das eine Geschlecht gegen das andere auf. Ich glaube nicht, dass das das Ziel sein darf. Und: wenn Gleichberechtigung, dann bitte tatsächlich für alle. Wenn ich in meinen Betrieb schaue, gibt es das Amt einer "Gleichstellungsbeauftragten" (ehemals Frauenbeauftragten), welches nur von einer Frau bekleidet werden darf und bei dem nur Frauen wählen dürfen. Das hört sich für mich jedoch nicht nach Gleichberechtigung / Gleichstellung an.

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warholandy 15.01.2014, 23:55
31. hmm

Zitat von sysop
Beyoncé verdient Millionen - und macht sich doch um das Gehalt anderer Frauen Sorgen. Die verdienen im Schnitt immer noch deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen, kritisiert die Sängerin nun in einem Essay und befindet: Künftige Generationen sollten das richten.

Entscheidend ist wieviel Frauen auszugeben haben. Ich arbeite in einem Bereich, in welchem Frauen durchgängig ziemlich wenig (wg. Teilzeit nicht weil sie schlechter bezahlt würden!) verdienen, aber durchgängig! sehr viel mehr auszugeben haben ( Auto, Eigenheim, teure Urlaube etc.pp.).

Immer schön seriös bilanzieren ;)

Die Benachteiligung von Frauen ist nicht zu bilanzieren. In Teilbereichen gibt es Benachteiligungen von unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen.

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nagevog 15.01.2014, 23:57
32. A Step Down for Women?

Bei Gleicherechtigung zwischen Mann und Frau kommt mir gerade ein sehr aufschlussreiches Video in den Sinn, welches einfach mal den Gedanken zu Ende spielt wie es wäre, würden Männer und Frauen "gleich behandelt/gleich berechtigt".

http://www.youtube.com/watch?v=icV-V...&feature=share

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fathge 15.01.2014, 00:10
33. Es gibt auch viele Gründe warum Frauen weniger verdienen

- Sie selber haben meist eine andere Einstellung. sie wollen keine Karriere machen sondern Kinder bekommen. Deswegen leisten sie weniger Überstunden etc.. Eine Frau die Karriere machen möchte hat durch die Quoten schon bessere Chancen. Und sowohl das Bevölkerungsreichste Bundesland als auch die BRD an sich werden von einer Frau regiert. Heutzutage grenzt es schon an Diskriminierung gegenüber Männern. Viele Frauen sind zb nicht bereit schwere Arbeit oder Drecksarbeit zu machen: Diese Jobs werden ordentlich bezahlt. Und zudem gibt es ja auch viel mehr Frisörinnen und Erzieherinnen als Frisöre und Erzieher. Das war die eigene Entscheidung. Wir werden nie eine tolerante emanzipierte Gesellschaft erreichen wenn man aus Emotionen und falsch interpretierten Quellen heraus handelt

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analyse 15.01.2014, 00:15
34. Sie spricht sich dagegen aus,daß Mädchen beigebracht

bekommen,sich klein zu machen ! Nun bei uns wird seit Jahrzehnten den Mädchengesagt,sie könnten alle Rechtsanwältin,Ärztin und Pilotin werden,wenn sie nicht mehr von den Männern unterdrückt werden .Von Bergarbeitern, Stahlkochern etc.war nicht die Rede,die sollten dann nach schwerer Schicht,den Frauen im Haushalt helfen.Ich bin sehr dafür,daß nach Leistung bezahlt wird,die zu messen ist allerdings schwierig:Unterbezahlt sind m.E. Mütter,Bergleute,Stahlkocher,Verkäuferinnen, unselbständige Architekten,Kinderärzte,überbezahlt dagegen Augenärzte, hohe Verwaltungsangestellte,Marketing-Leute,selbsternannte Psychologen,und alle die ihr Geld verdienen aufgrund ihrer Ausbildung und nicht aufgrund ihrer Leistung !Aber das alles gerecht zu beurteilen ist sehr schwierig,zumal die Menschen entgegen bestimmter Ideologien sehr sehr unterschiedlich sind !

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nagevog 15.01.2014, 00:18
35.

Zitat von petrapanther;14648808 -
Und woran liegt das? Glauben Sie ernsthaft, Frauen werden in männerdominierten Berufen mit offenen Armen willkommen geheissen? -Da fallen mir momentan nur so hochbezahlte Top-Jobs wie Kindergärtnerin und Grundschullehrerin ein.
1. Ja!

2. Öffentlicher Dienst, Quoten-Frauen in Wirtschaft und Politik, Gleichstellungsbeauftragte(dürfen ausschließlich Frauen ausüben, und werden von Frauen gewählt...siehe:Wahlrecht), Professorinnen-Programm..etc. Die weiße, westliche Frau ist eine der priviligiertesten Spezien auf diesem Plaenten.

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Julez 15.01.2014, 00:37
36. Ehrlich, Männer?

Ihr regt Euch wegen Äußerungen einer einigermaßen begabten Sängerin auf und klagt hier die Frauen an und schert sie alle über einen Kamm? Das ist ja mal echt albern.

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fr.unbequem 15.01.2014, 05:37
37. Präeklampsie ist kein Tropenurlaub

Zitat von the_speaker
Diese Diskussion ist so scheinheilig. Klar verdienen Frauen durchschnittlich weniger als Männer.Aber mal ehrlich: das ist doch völlig logisch. Zum einen hat ein Chef immer das "Risiko", das seine gut bezahlte Mitarbeiterin plötzlich doch auch Kinder will und dann für Monate oder Jahre eine Stelle freigehalten werden muss. Außerdem sind die Lohnnebenkosten für eine Frau statistisch gesehen höher, da sie durchschnittlich mehr Fehlzeiten hat, da sie bei Schwangerschaft (zu Recht) nur bedingt eingesetzt werden kann usw. Ich meine mich an psychologische Studien zu erinnern, die besagen, das Frauen eher Harmonie und Spaß an der Arbeit wichtig ist, Männer aber viel mehr Wert auf Position und Einkommen legen und ein höheres Gehalt auch viel häufiger mal einfordern (bspw mit einem Angebot eines Mitbewerbers) als Frauen. Da kann ich jeden Chef versteheb
Wenn Deutschland mehr Kinder möchte, sollten Männer endlich verstehen, dass die Aufzucht von Kindern der gesamten Gesellschaft zugute kommt und von daher eine gesellschaftliche Leistung ist, die entsprechend honoriert werden muß. Frauen machen ja schließlich während der Schwangerschaft, Entbindung und dem Kinderaufziehen keinen Urlaub, das ist Arbeit.
Ansonsten nicht wundern, wenn es in Deutschland bald gar keine Kinder mehr gibt!

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frank1980 15.01.2014, 06:21
38. 50% wollen 100%

Sehr klar formuliert. Das Ruder umschwenken von Benachteiligung von Frauen in Richtung Benachteiligung von Männern. In einigen Bereichen ist das schon geschehen. Im übrigen verdienen Frauen bei gleicher Arbeit nicht weniger als Männer.

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sascha.l.schneider 15.01.2014, 06:30
39. Feministenlügen

Unsere Bundesregierunh hat endlich zugegeben, das es kein Gehaltsgefälle gibt. Die Untersuchungen waren "fehlerhaft". Inklusive Transferleistungen haben dann die Frauen ein erheblich höheres Realeinkommen - bei gleichzeitig erheblich weniger Arbeit. Auch alle anderen gesellschaftlichen Kennzahlen belegen, dass Frauen das privilegierte Geschlecht sind. Der Abstand wird sich weiter vergrößern.

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