Forum: Panorama
Streitschrift von Beyoncé: Gleichberechtigung? Mythos!
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Beyoncé verdient Millionen - und macht sich doch um das Gehalt anderer Frauen Sorgen. Die verdienen im Schnitt immer noch deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen, kritisiert die Sängerin nun in einem Essay und befindet: Künftige Generationen sollten das richten.

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muellersusanne 15.01.2014, 06:43
40. wenn Frauen Männerberufe ergreifen

so geschehen massenweise in der Juristerei, sinken da einfach die Gehälter. Das Geld läuft vor den Frauen davon. Frauen tragen das Kinderrisiko, und Kinder sind ein wirtschtliches Risiko, weil es auf der Welt mehr als genug davon gibt. Deshalb wurde ja auch bei uns in Deutschland zu Zeiten der demografischen Explosion vor Jahrhunderten das Kinderkriegen für die Männer finanziell bestraft (Unterhaltspflicht) (und seither nicht geändert).

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anderermeinung 15.01.2014, 07:00
41. tatsächlich weniger?

Verdienen Frauen mit Beinzeigen, Po- und Brust-Wackeln tatsächlich weniger als Männer?

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liliane66 15.01.2014, 07:06
42. Sie hat mehr als Recht!

"Nein hat sie nicht Natürlich wird eine Kindergärtnerin schlechter bezahlt als ein Polizist oder Soldat aber das hat nix mit Benachteiligung von Frauen zu tun."

Und wieso ist das richtig so? Ist Menschen erschiessen wichtiger als Menschen erziehen? Dieser Frauenhass in diesem Forum macht mir Angst. Tatsache ist, das Löhne sinken je mehr Frauen eine Beruf ausüben. Bestes Beispiel der Arzt: Früher Gott in Weiss und hervorragend bezahlt als der Beruf fast nur von Männern ausgeübt wurde. Jetzt, da es immer mehr Frauen gibt, sinkt das Gehalt und Prestige rapide. So nach dem Motto, wenn das Frauen können………kann's ja nicht so anspruchsvoll sein. Man kann dies an mehreren Berufen feststellen. Die Mechanismen sind eine in der Gesellschaft tief sitzende Frauenverrachtung!

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addit 15.01.2014, 07:27
43. Alles Frauenbasher in diesem Forum!

Frauen sind GANZ KLAR im Nachteil, und das sieht man besonders an der Uneinsichtigkeit vieler Foristen! Einer hat ja schon auf das 'Risiko' des Arbeitgebers hingedeutet, dass eine Frau schwanger werden kann. Ja herrje, die Kinder wollt ihr doch auch, ihr Männer, aber die Nachteile müssen wir uns als Frauen schön allein reinziehen. Die meisten Alleinerziehenden sind FRAUEN, die von ihren Männern verlassen werden. Nicht umgekehrt! Man wird einfach mit allem allein gelassen und soll dann auch noch im gleichen Job weniger verdienen, selbst wenn es 'nur' ein paar % weniger ist. Schon das 'weniger' egal wie viel ist eine Diskriminierung. Aber solange Männer solch Macho-Gehabe an den Tag legen, wird sich hier sowieso nix ändern. Frauen, die Unternehmen hochziehen gibt es auch zur Genüge, aber nur, wenn der Mann aktiv bei Kindererziehung und im HAUSHALT mithilft (ist ja auch nur Frauensache!). Leider hab ich jetzt keine Zeit mehr zu schreiben, denn ich muss arbeiten gehen, damit ich mit den paar Kröten mein Kind aufziehen und meine horrende Miete zahlen kann!

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SasX 15.01.2014, 07:28
44.

Zitat von petrapanther
Und die meisten frauendominierten Berufe enden mit den Anhängseln "-assistent", "-helfer" oder "-pfleger". Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.
Doch, dazu gibt es einiges zu sagen.

Erstens, dass in den USA und hier das Recht auf freie Berufswahl besteht. Wenn man sich dann Berufe aussucht, in denen man wenig verdient (nicht zuletzt, weil das Angebot an Arbeitskräften extrem hoch ist), ist man für seine Wahl selbst verantwortlich. Es ist bekannt, dass man als Friseurin oder Arzthelferin nur sehr wenig verdient. Trotzdem sind das zwei der Top-Berufe, für die sich Mädchen nach der Schule entscheiden.

Männer nehmen für mehr Gehalt oft andere deutliche Nachteile in Kauf. Primär das Risiko von (tötlichen) Berufsunfällen. 95% der Berufsunfälle treffen Männer. Je gefährlicher ein Job ist, desto höher ist der Männeranteil: Holzfäller, Schwertransport, Baugewerbe, Kohlebergbau, Feuerwehr, ... Hier gilt wie oben: Selbst gewählt.

Warren Farrel hat einmal eine Tabelle von 8 Kriterien aufgestellt. Treffen 7 davon zu, wird der Beruf hauptsächlich von Frauen ausgeübt:

1) Die Möglichkeit, am Ende des Arbeitstages abzuschalten.
2) Geringe körperliche Belastung und Risiken.
3) Tätigkeiten, die in Räumlichkeiten ausgeübt werden.
4) Geringes Jobrisiko.
5) Angenehme oder flexible Arbeitszeit.
6) Kein Zwang zum Ortswechsel.
7) Hohe Befriedigung im Vergleich zu Ausbildung.
8) Kontakt mit Menschen in einem angenehmen Umfeld.

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skade 15.01.2014, 07:31
45.

das übliche Spiel, Männer Dämonisieren und Frauen als Opfer darstellen.

Lustig ist, das der permanente Gendermainstream langsam eine Gegenwelle auslöst.
Fällt langsam mittlerweile auch Leuten auf, die sich nicht mit der Materie beschäftigen, das immer die gleiche Leier gespielt wird .

Frauen verdienen 25% weniger
Foreneinträge die beweisen das es nicht so ist
Frauen verdienen 25% weniger
Foreneinträge die beweisen das es nicht so ist
usw.usw.

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gweihir 15.01.2014, 07:39
46. Gleichberechtigung ist erreicht

Zumindest hier. Das ist aber nicht "gleiches Geld", sondern "gleiches Geld bei gleicher Qualifikation". Nach Auskunft mehrerer Ingenieurinnen aus meinem Umfeld warum denn weniger Frauen in den hoeheren Gehaltsklassen zu finden sind liegt das daran, dass "die Damen halt zu faul sind sich durch ein anspruchsvolles Studium zu quaelen" (Zitat Informatikerin). Mehrere hatten auch Freundinnen und weibliche Bekannte, die sich lieber versogen lassen wollten und das auch direkt so sagten. Damit wird der Durchschnitt bei den Frauen immer niedriger sein, aber das bedeutet eben nicht, dass es keine Gleichberechtigung gaebe oder dass die Frauen bei gleicher Qualifikation weniger vedienen wuerden.

Gleichberechtigung bedeutet nur initiale Chancengleichheit. Wer die Chancen nicht nutzt hat nacher weniger. Das ist auch gerecht so.

Das ganze zeigt auch direkt, warum Quoten die Situation verschlimmern.

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captainpetrov 15.01.2014, 07:55
47. @petra Panther

Wenn Sie eine Tochter haben, schicken Sie die in die Ingenieur Studiengänge. Wir haben einen Frauenanteil von 5%. In bio Ingenieurwesen sind es ca 30, aber dass ist die Ausnahme.
Bei all den vergleichen wer wieviel verdient, muss man immer innerhalb der Berufsgruppen vergleichen. Ansonsten macht das keinen Sinn. Ich studiere an einer TU mit einem Frauenanteil von 50%. Wow!
Aber wo sind die Frauen?
In den Lehramt Studiengängen. Das Lehrer für Gymnasium und Co mehr verdienen sehe ich an meiner Schwester, die es locker mit Ingenieuren aufnehmen kann. Aber halt nicht bei Grundschulen etc.
Wenn Sie die Situation für Frauen verbessern wollen, schicken Sie die mehr in die Berufe, wo es das Geld gibt.

Und die Unterstellung das viele Männer ihre Kinder nicht wollen verbiete ich mir! In meinem Freundeskreis sehe ich eher Kerle die sich geplant drauf freuen und die trotz eines 'Unfalls' zu Frau UND Kind stehen!

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mathmag 15.01.2014, 08:01
48. petrapanther: auweia

Wäre schön, wenn wir mal die Regeln klären könnten:
weist eine Ungleichverteilung eines Jobs bzgl. Geschlechter zwingend auf Diskriminierung hin oder nicht?
Oder hängt das von weiteren Bedingungen ab, und wenn dann welchen?
Zitat von petrapanther
Der Mitforist, der diese Diskussion begann, benutzte den geringen Frauenanteil in diesen eher "körperbetonten" Jobs, um die Diskriminierung von Frauen in anderen Bereichen zu entschuldigen. Dieses Argument bleibt absurd, auch (bzw. gerade dann) wenn Sie mit Ihrer Sichtweise Recht haben.
Absurd ist, sich das je nach Wunsch umzudefinieren. Mir scheint, hier wird gerade eher so verfahren:
Großer Frauenanteil in schlecht bezahlten Berufen -> Diskriminierung
Großer Männeranteil in schlecht bezahltem Beruf -> liegt an was anderem
Für gut bezahlte Berufe natürlich umgekehrt.

Zitat von petrapanther
Und die meisten frauendominierten Berufe enden mit den Anhängseln "-assistent", "-helfer" oder "-pfleger". Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.
Doch. Wir leben in einem Land, in dem es die freie Berufswahl gibt. Und auch das Studienfach dürfen Sie sich frei wählen. Nach wie vor, und noch nie in diesen Foren widerlegt, haben wir z.B. in MINT-Fächern bisweilen einen sehr geringen Frauenanteil. In "sozialen" Fächern und Studiengängen wie Germanistik einen wesentlich höheren. Das später eben diese Verteilung sich auch in der Verteilung im Beruf widerspiegelt, ist wohl kein Wunder.

Zitat von petrapanther
Ich will jetzt auf Frau Bergs Texte nicht im einzelnen eingehen (das führt zu weit vom Thema weg), deshalb nur so viel: Selbst wenn die Dame eine männerhassende, geifernde und dem Wahnsinn verfallene Hardcore-Kampf-Feministin wäre - warum um alles in der Welt glauben Sie, dass sie für alle Feministinnen (oder gar für alle Frauen) spricht? Wie wäre es mit ein bisschen differenzieren? Das ist ja so, als würden Sie den Fussball hassen, nur weil Sie Lothar Matthäus nicht mögen!
Ich glaube gar nicht, dass von Beyoncé auf alle Feministen geschlossen wird. Nur die Positionen hört man auch hier sehr häufig:
- der Gender Pay Gap Mythos.
- Gender Studies. (Bei Kritik an derren Wissenschaftlichkeit wird gerne mal der Begriff "wissenschaftlich" in Frage gestellt, statt sich der Kritik zu stellen.)
- die überall zu findende Frauenbeauftragten, auch in Bereichen mit Frauenüberschuss
- selbst wenn Studien Nachteile furs männliche Geschlecht (Jungen warden in der Schule von Mädchen abgehängt) ergeben, wird nach Mädchenförderung gerufen aber nicht umgekehrt die Jungen gefördert
etc. etc.

Insgesamt das Ersetzen des löblichen Zieles der Gleichberechtigung durch das der Gleichstellung und die Unfähigkeit, das auseinanderzuhalten.

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SasX 15.01.2014, 08:55
49.

Zitat von liliane66
Dieser Frauenhass in diesem Forum macht mir Angst. Tatsache ist, das Löhne sinken je mehr Frauen eine Beruf ausüben. Bestes Beispiel der Arzt: Früher Gott in Weiss und hervorragend bezahlt als der Beruf fast nur von Männern ausgeübt wurde. Jetzt, da es immer mehr Frauen gibt, sinkt das Gehalt und Prestige rapide. So nach dem Motto, wenn das Frauen können………kann's ja nicht so anspruchsvoll sein. Man kann dies an mehreren Berufen feststellen. Die Mechanismen sind eine in der Gesellschaft tief sitzende Frauenverrachtung!
Das hat absolut nichts mit Frauenhass und Frauenverachtung zu tun. Hatten Sie in der Schule denn nie Wirtschaftskunde?

Nehmen wir an, wir hätten einen Beruf, der hauptsächlich von Männern ausgeführt wird. Nun haben wir als Beispiel jedes Jahr 50.000 Berufsanfänger und 40.000 offene Stellen. Nun beginnen Frauen zunehmend, den gleichen Beruf auszuüben. Und auf einmal haben wir in dem Sektor 80.000 Berufsanfänger und 40.000 offene Stellen. Was passiert wohl mit den Löhnen, wenn es ein Überangebot an Arbeitskräften gibt?

Wenn es so wenige Friseurinnen gäbe, dass man für einen Friseurbesuch 30km fahren müsste, dann könnten die auch völlig andere Preise für einen Haarschnitt nehmen.

Gleiches bei Nagelstudios. Solange die Dinger an jeder zweiten Ecke stehen und sich dir Frauen gegenseitig im Preis unterbieten können da keine vernünftigen Löhne entstehen.

Und wenn eine freiberufliche z.B. Hebamme davon überzeugt ist, dass sie nur aus Frauenverachtung zu wenig verdient, kann sie doch ihren Stundensatz auf 100€ hochsetzen. Sie wird dann aber feststellen, dass es mehr als genug Hebammen gibt, die weniger nehmen und ihr einfach die Kunden ausbleiben.

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