Forum: Panorama
Streitschrift von Beyoncé: Gleichberechtigung? Mythos!
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Beyoncé verdient Millionen - und macht sich doch um das Gehalt anderer Frauen Sorgen. Die verdienen im Schnitt immer noch deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen, kritisiert die Sängerin nun in einem Essay und befindet: Künftige Generationen sollten das richten.

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7212 15.01.2014, 10:01
50. Sagt ausgerechnet eine Popinterpretin...

...die reihenweise sexistische Klischees bedient. Davon abgesehen hat sie natürlich leider vollkommen recht, und der Unterschied in Deutschland ist eben nicht "marginal"!! Das zeigt sich nicht nur in der Gehaltsdifferenz, sondern auch in den sonstigen Konditionen. Ich war drei Jahre in einem Unternehmen, in dem alle Männer angestellt und alle Frauen "feste freie" Mitarbeiter (also Scheinsellbständige, weil Vollzeit) waren, damit man sie möglichst kurzfristig loswerden konnte. Hieß: Männer: BAV, Urlaubsgeld, Lohnfortzahlung etc. Frauen: Sozialversicherung selber zahlen, keine BAV, kein Urlaubsgeld, keine Lohnfortzahlung. Deutschland 2012 Soviel zum Thema "marginal", enivid. Vielleicht erst informieren und dann reden?

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FocusTurnier 15.01.2014, 10:04
51. Was passiert, wenn man(n) nachfragt

Zitat von mathmag
- Gender Studies. (Bei Kritik an derren Wissenschaftlichkeit wird gerne mal der Begriff "wissenschaftlich" in Frage gestellt, statt sich der Kritik zu stellen.) - die überall zu findende Frauenbeauftragten, auch in Bereichen mit Frauenüberschuss - selbst wenn Studien Nachteile furs männliche Geschlecht (Jungen warden in der Schule von Mädchen abgehängt) ergeben, wird nach Mädchenförderung gerufen aber nicht umgekehrt die Jungen gefördert etc. etc.
Wenn man mal bei den Gender-Leuten nachfragt, dann werden die Schotten dichtgemacht:

""Humboldt-Universität Berlin: Genderforscher vor Beantwortung von kritischen Fragen gewarnt "

http://genderama.blogspot.de/2013/08...at-berlin.html

Die bei den letzten Pisa-Studien auffallende Leseschwäche besonders im Geschlechtsfeld der männlichen Schüler ist für die deutsche Regierung kein Grund, irgendetwas zu unternehmen:

"Hamburg, 12.09.2013: Jungenleseförderung wird es nach dem Willen der Bundesregierung nicht geben. Das hat eine Anfrage der geschlechterpolitischen Initiative MANNdat bei der Bundesjugendministerin Schröder ergeben. "

http://genderama.blogspot.de/2013/09...etzt-sich.html

Aber für die Mädels - da legt frau sich ins Zeug:

"Grüne Schulministerin will Jungen und Mädchen im Unterricht trennen

Grund dafür sind diejenigen Erkenntnisse der jüngsten PISA-Studie, denen zufolge Mädchen gegenüber Jungen im Fach Mathematik zurückliegen. (Dass Jungen in vielfacher anderer Hinsicht gegenüber Mädchen deutlich zurückliegen scheint für die Ministerin kaum von Interesse zu sein, andernfalls wäre sie auch in der falschen Partei.)"

http://genderama.blogspot.fr/2014/01...ungen-und.html

So sieht's aus in Deutschland....

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petrapanther 15.01.2014, 10:10
52.

Zitat von nagevog
1. Ja!
Sie irren sich. Unterhalten Sie sich am besten einmal mit ein paar Frauen über das Thema. Die Berichte über sexuelle Belästigungen z.B. auf Tech Konferenzen sind Legion.

Zitat von nagevog
2. Öffentlicher Dienst, Quoten-Frauen in Wirtschaft und Politik, Gleichstellungsbeauftragte(dürfen ausschließlich Frauen ausüben, und werden von Frauen gewählt...siehe:Wahlrecht), Professorinnen-Programm..etc. Die weiße, westliche Frau ist eine der priviligiertesten Spezien auf diesem Plaenten.
Diese Fördermassnahmen gibt es nur deswegen, weil sie notwendig sind! Haben Sie vergessen, dass Frauen bis vor kurzem noch die Erlaubnis des Ehemannes benötigten, um überhaupt zu arbeiten? Haben Sie vergessen, dass es für unsere Grosseltern noch unvorstellbar war, dass Frauen eine Führungsposition übernehmen? Und infolge dessen sind nach wie vor die meisten Schlüsselpositionen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft mit Männern besetzt. Das wird langsam besser, aber es ist und bleibt ein steter Kampf, gerade auch gegen den erbitterten Widerstand minderbegabter Männer, die sich vor der neuen Konkurrenz fürchten.

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marcus tullius cicero 15.01.2014, 10:41
53. Wo sind ihre Beweise?

@Petrapanther:
Wo sind denn ihre Belege/Beweise dafür das es ja unendlich viele Sexuelle Belästigungen in Führungspositionen geben soll.
Wissen Sie eigentlich wie oft dieses Gesetz in der Wirklichkeit angewendet worden ist? Ausserdem ist diesen Gesetz vor mehreren Jahrzehnten ausser kraft gesetzt worden, daraus einen anspruch auf Förderungsmassnahnen abzuleiten ist schon sehr abstruss.
Es liegt doch an ein selbst welchen Beruf er ausübt, sprichwort Freie Berufswahl! Ist auch schon mehrfach in Studien bewiesen worden, dass Frauen einfach "schlechter" verhandeln bzw. ein geringeres Gehalt in kauf nehmen.
Wenn man ihren letzten Satz liesst, wird einen schon klar aus Ecke Sie kommen....

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fr.unbequem 15.01.2014, 11:15
54. Nichts Neues

Zitat von captainpetrov
(...) Bei all den vergleichen wer wieviel verdient, muss man immer innerhalb der Berufsgruppen vergleichen. Ansonsten macht das keinen Sinn... Wenn Sie die Situation für Frauen verbessern wollen, schicken Sie die mehr in die Berufe, wo es das Geld gibt.
Z.B solche Berufe?

http://www.aerztezeitung.de/politik_...2000-euro.html

Aber mit einem Frauenanteil von 70% bei den Medizinstudenten enden die Absolventen bald mit Gehältern wie Grundschullehrerinnen.

Was Ingenieurinnen betrifft, so verdienen sie in der Privatwirtschaft auch nicht soviel wie ihre männlichen Kollegen bei gleicher Qualifikation. Wie erklären Sie denn das ihrer Tochter?

http://www.bmfsfj.de/doku/Publikatio...engruppen.html

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SasX 15.01.2014, 11:39
55.

Zitat von fr.unbequem
Was Ingenieurinnen betrifft, so verdienen sie in der Privatwirtschaft auch nicht soviel wie ihre männlichen Kollegen bei gleicher Qualifikation. Wie erklären Sie denn das ihrer Tochter?
So, wie es der Focus auf Basis von Untersuchungen (und nicht Behauptungen, wie es gerne bei einer anderen Gruppe der Fall ist) tut:

http://www.focus.de/finanzen/karrier...d_3540237.html

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nagevog 15.01.2014, 11:53
56.

Zitat von petrapanther
...Die Berichte über sexuelle Belästigungen z.B. auf Tech Konferenzen sind Legion.
Diese Behauptung ist aus der Luft gegriffen. Haben sie dazu seriöse Untersuchungen oder Statistiken? Behaupten kann man anhand von Einzelbeispielen viel.


Des weiteren frage ich sie, wie sie zum NICHT-Wahlrecht der Männer bei Gleichstellungsbeauftragten stehen. Immerhin wurde der Begriff von "Frauenbeauftragte" zu "Gleichstellungsbeauftragte" geändert. Dies ist aber angesichts der Tatsache, daß dieser Posten nur von Frauen zu besetzten und von Frauen gewählt werden darf, eine reine Farce! Wahlrecht für Männer im Jahre 2014? Aber nicht doch! Wo kämen wir da auch hin, wenn sich Männer für die tatsächlichen/juristisch verankerten und politisch gewollten Ungerechtigkeiten gegenüber ihrem Geschlecht einsetzen würden?

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fr.unbequem 15.01.2014, 11:57
57. ???

Zitat von SasX
So, wie es der Focus auf Basis von Untersuchungen (und nicht Behauptungen, wie es gerne bei einer anderen Gruppe der Fall ist) tut:
Und das soll ein gutes Argument für Frauendiskriminierung sein?! Männer schieben mehr Überstunden und Frauen können das nicht, weil sie sich um ihre Familie kümmern müssen!

Nun, meine Herren, dann schauen Sie sich schon mal nach andern Rentenmodellen um, weil kluge Frauen in Zukunft auf das Kinderkriegen ganz verzichten werden und einfach niemand mehr da ist, der Ihre üppigen Pensionen bezahlen und sie im Pflegeheim umsorgen wird.

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SasX 15.01.2014, 12:34
58.

Zitat von fr.unbequem
Und das soll ein gutes Argument für Frauendiskriminierung sein?! Männer schieben mehr Überstunden und Frauen können das nicht, weil sie sich um ihre Familie kümmern müssen!
Wer was tut, kann innerfamiliär besprochen werden. Soll gerne die Frau die Überstunden machen und der Mann ist dann zu Hause. Das Problem ist, dass die wenigsten Frauen das wollen. Die werden nicht gezwungen.

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FocusTurnier 15.01.2014, 12:40
59. Unbequeme Frau

Zitat von fr.unbequem
Z.B solche Berufe? Aber mit einem Frauenanteil von 70% bei den Medizinstudenten enden die Absolventen bald mit Gehältern wie Grundschullehrerinnen. Was Ingenieurinnen betrifft, so verdienen sie in der Privatwirtschaft auch nicht soviel wie ihre männlichen Kollegen bei gleicher Qualifikation. Wie erklären Sie denn das ihrer Tochter?


Lesen Sie eigentlich die Seiten, die Sie verlinken? Gleich auf der Seite, auf der man die von Ihnen verlinkte Studie des Für-Alles-Ausser-Männer-Ministeriums findet man folgenden Satz:

"Während sich der durchschnittliche Einkommensabstand zwischen vollzeitbeschäftigten Frauen und Männern im Rückblick auf die letzten Jahre insgesamt relativ stabil zeigt, divergieren die zeitgleich feststellbaren geschlechtsspezifischen Einkommensdifferenzen zwischen unterschiedlichen Beschäftigtengruppen sehr deutlich."

Also: Frauen und Männer im gleichen Berufsfeld verdienen annähernd gleich viel, aber Männer und Frauen in unterschiedlichen Berufsgruppen verdienen unterschiedlich viel (dh zB Altenpflegerinnen verdienen unter Umständen weniger als ein Ingenieur). Da aber im Berufsfeld der Altenpfleger auch Männer arbeiten, verdienen diese Männer auch weniger als ihre Geschlechtsgenossen in der Ingenieursbranche.

So einfach, wie Ihnen die Gewerkschaften und die Gleichstellungsbeauftragte das Leben erklären, ist es nicht.

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