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Streitschrift von Beyoncé: Gleichberechtigung? Mythos!
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Beyoncé verdient Millionen - und macht sich doch um das Gehalt anderer Frauen Sorgen. Die verdienen im Schnitt immer noch deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen, kritisiert die Sängerin nun in einem Essay und befindet: Künftige Generationen sollten das richten.

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warholandy 15.01.2014, 12:54
60. hmm

Zitat von petrapanther
Sie irren sich. Unterhalten Sie sich am besten einmal mit ein paar Frauen über das Thema. Die Berichte über sexuelle Belästigungen z.B. auf Tech Konferenzen sind Legion.
Ebenso wie die erfolgreiche Anbahnung von zwischenmenschlichen Kontakten.

Zitat von petrapanther
Diese Fördermassnahmen gibt es nur deswegen, weil sie notwendig sind! Haben Sie vergessen, dass Frauen bis vor kurzem noch die Erlaubnis des Ehemannes benötigten, um überhaupt zu arbeiten? Haben Sie vergessen, dass es für unsere Grosseltern noch unvorstellbar war, dass Frauen eine Führungsposition übernehmen? Und infolge dessen sind nach wie vor die meisten Schlüsselpositionen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft mit Männern besetzt. Das wird langsam besser, aber es ist und bleibt ein steter Kampf, gerade auch gegen den erbitterten Widerstand minderbegabter Männer, die sich vor der neuen Konkurrenz fürchten.
Die Machthaber fürchten Konkurrenz von beiden Geschlechtern, und beide Geschlechter haben damit zu kämpfen.

Gegen den steten Kampf hat niemand etwas einzuwenden, aber dann bitte mit denselben Mittel wie die um dieselben Positionen kämpfenden männlichen Mitkonkurrenten.

Es ist eben eine Benachteiligung all der Männer, die genau dasselbe Ziel haben mögen wie die Frauen, nämlich in die Chefetagen aufzusteigen, wenn die Frauen besonders (z.B. durch Quote) gefördert werden.

Es ist kompletter Unfug, die Männer als solche zu diskriminieren. Es sind die machthabenden Männer, die sie ablösen wollen. Einverstanden, aber dann müssen sich die Frauen eben fair der Konkurrenz stellen und nicht nach unbilligen Vorteilen heischen.

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warholandy 15.01.2014, 13:01
61. hmm

Zitat von fr.unbequem
Z.B solche Berufe? Aber mit einem Frauenanteil von 70% bei den Medizinstudenten enden die Absolventen bald mit Gehältern wie Grundschullehrerinnen. Was Ingenieurinnen betrifft, so verdienen sie in der Privatwirtschaft auch nicht soviel wie ihre männlichen Kollegen bei gleicher Qualifikation. Wie erklären Sie denn das ihrer Tochter?
In frei verhandelbaren Lohngruppen wird frei verhandelt - kämpfen sie um die Abschaffung und Eingliederung in ein Tarifsystem, dann ist Schluss mit unterschiedlichen Löhnen. Das würde auch viele Männer freuen, die weniger verdienen als andere Männer und Frauen

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marcus tullius cicero 15.01.2014, 13:52
62. Wo ist denn da die Diskriminierung?

Zitat von fr.unbequem
Und das soll ein gutes Argument für Frauendiskriminierung sein?! Männer schieben mehr Überstunden und Frauen können das nicht, weil sie sich um ihre Familie kümmern müssen! Nun, meine Herren, dann schauen Sie sich schon mal nach andern Rentenmodellen um, weil kluge Frauen in Zukunft auf das Kinderkriegen ganz verzichten werden und einfach niemand mehr da ist, der Ihre üppigen Pensionen bezahlen und sie im Pflegeheim umsorgen wird.
Inwiefern werden Frauen diskriminiert, wenn Sie kürzer treten und der Mann den Verdienstausfall durch Überstunden auffängt?
Werden Frauen etwa gezwungen eine Teilzeit stelle anzunehmen?
Außerdem verfügen die Frauen über ein Grossteil des Verdienten Familieneinkommens!
Im Alter haben dann die Frauen auch was von der Rente des Ehepartners und da sei die Witwenrente nicht vergessen.
Also wo sehen Sie eine Diskriminierung?

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Körperklaus 17.01.2014, 10:50
63. Lächerlich und unglaubwürdig.

Ja, sie hat recht: DURCHSCHNITTLICH verdienen Frauen magische 23% weniger wie Männer. Aber bestimmt nicht im gleichen Beruf und bei gleicher Qualifikation und Erfahrung. Aber das ist egal, wann dann diese 23% Gewäsche nicht mehr funktionieren würden. Man sollte auch mal zur Kenntnis nehmen, dass Männer fast alle Überstunden machen die es gibt. Aber sowas wird den Männern dann auch wieder vorgeworfen. Von der Berufs- und Studienfachwahl will ich gar nicht anfangen. Man kann echt sagen, dass Frauen unmündig sind und nicht für ihrer Entscheidungen verantwortlich gemacht werden könnnen.

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