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Studenten an päpstlicher Universität: Die Zeitlupen-Reformer
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Sie bezeichnen Schwule als Kranke, können auf weibliche Priester verzichten und sind gegen Abtreibung: An der Päpstlichen Universität Gregoriana ist von der Moderne wenig zu spüren. Theologie-Studenten aus aller Welt hier wollen die katholische Kirche reformieren - aber nur ein kleines, kleines bisschen.

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sponner_hoch2 13.03.2013, 14:51
10.

Zitat von flaschenöffner
"Es bringe der Kirche nicht mehr Mitglieder, wenn eine Frau auf dem Altar stehe." Hallo Julia Stanek! Mit gottesdienstlichen Vorgehensweisen kennen Sie sich nicht so gut aus? Bitte suchen und ändern Sie die falsche Präposition in dem zitierten Satz.
Frau Stanek zitiert (in indirekter Rede) Katja Wöhle. Es scheint also eher Frau Wöhle zu sein, die sich mit Präpositionen nicht auskennt.

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Sternenfrosch 13.03.2013, 14:52
11.

Zitat von kugelsicher99
Einen nicht unerheblichen Teil seinesgleichen als "krank" zu bezeichnen, ist schon bemerkenswert. Orwell würde es wohl Zwidenken nennen. Dass nämlich prozentual mehr Männer in der Kirche schwul sind als im Schnitt der Gesamtbevölkerung, ist kein Geheimnis mehr.
Wenn es doch nur das wäre, könnte man auf harmlose Doppelmoral erkennen. Schließlich ist gegen einen schwulen Priester nichts einzuwenden...

Stattdessen vertuscht und deckt insbesondere die Römisch Katholische Kirche sexuellen Kindesmissbrauch durch eigenes Personal systematisch. In einem Grad der selbst die abgebrühtesten Forensiker die Deutschland zu bieten hat zermürbt (=> Pfeiffer).
Gegen Kinderschänder kann man dann doch so einiges einwenden, gegen Dienstherren die bekannte Täter immer und immer decken und aufs neue auf Kinder loslassen ebenso...

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sponner_hoch2 13.03.2013, 14:53
12.

Zitat von parabellum
Naja, gegen Abtreibung sein ist ja nicht schlimmes. Das toetet doch kleine Menschen. Wenn SPON das "modern" nennt, dann bin ich wohl altmodisch.
Das kann man so sehen. Man kann es aber auch so sehen, das es erst ein Mensch ist, wenn der Fötus "draußen" ist. Man kann es auch so sehen, dass der Fötus nur ein Körperteil des Menschen ist. man kann es auch so sehen, dass der Fötus zwar ein Mensch ist, die Abtreibung ihn aber nicht tötet, sondern lediglich die Verbindungen zum Körper der Mutter trennt. Und man kann es auch so sehen, einer Frau zuzugestehen, über ihren eigenen Körper zu entscheiden.

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sponner_hoch2 13.03.2013, 14:54
13.

Zitat von bayernmuenchen
denn da für Priester und Akademiker nach bzw. heran? Mir schwant nichts Gutes.
Besucher solch einerIndoktriniation-Instutition als Akademiker zu bezeichnen ist meiner Meinung nach schon der erste bedenkliche Fehler.

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flaschenöffner 13.03.2013, 14:55
14.

Zitat von sponner_hoch2
Frau Stanek zitiert (in indirekter Rede) Katja Wöhle. Es scheint also eher Frau Wöhle zu sein, die sich mit Präpositionen nicht auskennt.
Ich gehe davon aus, dass sich die katholische Studentin Wöhle eher mit Altären und der damit verbundenen Religionspraxis auskennt und Frau Stanek sich somit beim indirekten Zitat verhaspelt hat.

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martinuzzu 13.03.2013, 14:55
15. Gott hat sicher auch nicht gewollt,

dass Menschen Birnen essen. Sonst hätte er sicher keine Äpfel geschaffen....

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peter_1974 13.03.2013, 15:14
16.

Zitat von sysop
Sie bezeichnen Schwule als Kranke, können auf weibliche Priester verzichten und sind gegen Abtreibung: An der Päpstlichen Universität Gregoriana ist von der Moderne wenig zu spüren. Theologie-Studenten aus aller Welt hier wollen die katholische Kirche reformieren - aber nur ein kleines, kleines bisschen.
Tja mei, was soll's? Jedem seine Meinung, auch wenn sie noch so abstrus ist.
Der Kackpunkt liegt doch eher darin, was wir/die Gesellschaft dazu neigen, auch die seltsamsten Typen als moralische Instanz anerkennen, nur weil "Kirche" drüber steht.
Wenn wir uns das abgewöhnen und die entsprechenden Konsequenzen ziehen, gibt's auch keinerlei Probleme mehr.

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christkinddu 13.03.2013, 15:14
17.

Das Menschen so denken kann ich nicht verstehen ... Da fehlt es mir vielleicht an Verstaendniss oder sowas

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wanda999 13.03.2013, 15:15
18. Reformen?

Ich glaube nicht mehr dran. Für die Deutschen mögen Reformen wichtig sein, allerdings sind die deutschen Katholiken mit 2 Prozent in der gesamten katholischen Kirche recht unwichtig. Auf die Reformforderungen wird im Vatikan wohl kaum jemand eingehen. Ich denke, wir müssen uns von dem Gedanken verabschieden, dass sich etwas ändern wird.

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Kohle&Reibach 13.03.2013, 15:15
19. Geht wohl wieder dahin

Zitat von bayernmuenchen
denn da für Priester und Akademiker nach bzw. heran? Mir schwant nichts Gutes.
»Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm:
Halt du sie dumm, ich halt sie arm!«

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