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Studenten an päpstlicher Universität: Die Zeitlupen-Reformer
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Sie bezeichnen Schwule als Kranke, können auf weibliche Priester verzichten und sind gegen Abtreibung: An der Päpstlichen Universität Gregoriana ist von der Moderne wenig zu spüren. Theologie-Studenten aus aller Welt hier wollen die katholische Kirche reformieren - aber nur ein kleines, kleines bisschen.

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pfälza 13.03.2013, 15:26
20. Hat er ja auch nicht...

Zitat von sysop
Gott habe nicht gewollt, dass Männer Männer lieben - sonst hätte er wohl kaum Adam und Eva erschaffen
wer immer noch an die Geschichte vom Lehmklumpen und der Rippe glaubt, hat in einer Universität eigentlich nichts zu suchen.
Leider rennen immer noch Millionen Erwachsene in unserer heutigen technologisierten Welt diesem Ammenmärchen nach...

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to5824bo 13.03.2013, 15:27
21. Lernfähigkeit

Zitat von petrapanther
"Homosexualität ist eine Krankheit" - wer solche Ansichten vertritt, den kann man einfach nicht mehr ernst nehmen.
Einspruch: Man muss ihn besonders ernst nehmen und sachlich (und übrigens bei Theologen auch theologisch) klar dagegen halten.
In vielen protestantischen Kirchen hat sich speziell in Sachen "Homosexualität" in den letzten 50 Jahren schon eine Menge getan. Sicher noch nicht genug und nicht überall, aber immerhin.
Und Lernfähigkeit unterstelle ich auch der RKK.
Man muss halt drüber reden.

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Grafsteiner 13.03.2013, 15:28
22. Wann reformiert sich denn der Spiegel?

Es gibt erhebliche Zweifel an der Unabhängigkeit der Berichterstattung wen man so die Foren liest und ebenso an der ideologisierten Ausrichtung, die durchaus Religionscharakter hat.

Dazu kommen teilweise blödsinnige Titelüberschriften, die nur schrill sein sollen, aber nicht den Inhalt treffen. Also voll des sprachlichen Unvermögens sind.

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hamock 13.03.2013, 15:28
23. gruselig

dieser einblick in eine ausbildung zum zwiedenken

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Thorrbert 13.03.2013, 15:29
24.

Zitat von sponner_hoch2
Das kann man so sehen. Man kann es aber auch so sehen, das es erst ein Mensch ist, wenn der Fötus "draußen" ist. Man kann es auch so sehen, dass der Fötus nur ein Körperteil des Menschen ist. man kann es auch so sehen, dass der Fötus zwar ein Mensch ist, die Abtreibung ihn aber nicht tötet, sondern lediglich die Verbindungen zum Körper der Mutter trennt. Und man kann es auch so sehen, einer Frau zuzugestehen, über ihren eigenen Körper zu entscheiden.
Man kann es auch so sehen, dass Behinderte "nicht lebenswert" sind, man kann es auch so sehen, dass Demenzkranke doch eh nichts mehr vom Leben wahrnehmen, man kann es auch so sehen, dass Andersdenkende, Andergläubige, Menschen anderer Abstammung eliminiert werden müssen.

Hat es in der Geschichte alles schon gegeben, dass man das so sah - nicht nur im dritten Reich.
Speziell in diesem Punkt bin ich der katholischen Kirche äußerst dankbar, dass sie sich gegen den gesellschaftlichen Mainstream stellt.
Humanität und Zivilisation zeichnen sich dadurch aus, dass man sich nicht über das Lebensrecht von anderen Menschen hinwegsetzt, um seine eigenen Interessen (aka Selbstbestimmung) durchzusetzen. Auch nicht durch den "Trick", dass man diesen Menschen einfach ihr Menschsein abspricht.

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eismaschine 13.03.2013, 15:31
25.

Pille danach tötet Leben. Super. Aber in Afrika verrecken Tausende an Aids, weil die Kirche Kondome verbietet. Wie schizophren ist das denn?

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Luna-lucia 13.03.2013, 15:31
26. ja! das sehen wir genau so

Zitat von kugelsicher99
Einen nicht unerheblichen Teil seinesgleichen als "krank" zu bezeichnen, ist schon bemerkenswert. Orwell würde es wohl Zwidenken nennen. Dass nämlich prozentual mehr Männer in der Kirche schwul sind als im Schnitt der Gesamtbevölkerung, ist kein Geheimnis mehr. Vielleicht manchmal sogar der Grund für das ganze Tun. Und dann dieses penetrante, und vor allem ungefragte Missionieren. Das geht mir echt auf den Zeiger. Die Menschen haben euch nicht aufgerufen mit euren Lehren um die Ecke zu kommen und sie zu bekehren werte Frau Wöhle.
unsere Ellis (Eltern) haben uns zum Glück nie taufen lassen, und wir (jetzt 23, zwei Freundinnen), haben auch nie einen Religionsunterricht besuchen müssen. Trotzdem interessiert uns dieses Problem, weil wir es nicht verstehen können, wie es möglich ist, dass Erwachsene Menschen dieses "ewigen Lügen" – und belogen werden, einfach hinnehmen, und immer noch glauben! So war z.B. die "heilige Maria" bei ihrer Entbindung - heute nachgewiesen - erst 14 Jahre alt! Josef Josef ;-)) - und der damals gesichtete "Stern von Bethlehem", ja, den hat es gegeben, - allerdings sechs (6) Jahre vorher. Das ist in der Astronomie nachgewiesen worden. Da stimmt was mit den Jahreszahlen von Jesus Geburt nicht überein – oder? Und - die schönen Hirten der Weihnachtskrippen > damals durfte KEIN Mann, über einen Zeitraum von zwei Wochen, den Raum einer Gebärenden, betreten. Sonst wäre mindestens er, unrein geworden. Also, warum kann die RKK die Dinge nicht so erzählen, wie sie sich wirklich zugetragen haben? Weil es dann keinen Märcheneffekt mehr gibt?

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kannmanauchsosehen 13.03.2013, 15:36
27. Hoffnungslos

Zitat von sysop
Sie bezeichnen Schwule als Kranke, können auf weibliche Priester verzichten und sind gegen Abtreibung: An der Päpstlichen Universität Gregoriana ist von der Moderne wenig zu spüren. Theologie-Studenten aus aller Welt hier wollen die katholische Kirche reformieren - aber nur ein kleines, kleines bisschen.
Habe mich auch mal mit einem jungen polnischen Katholiken unterhalten, ist einfach sinnlos: "Heiden und Atheisten sind die größte Herausforderung der katholischen Kirche" ... ich dachte die größte Herausforderung für einen Christen sei, seinen Herrn zu lieben. Und dies durch die Liebe zu seinem Nächsten, zu denen man zu Jesus Zeiten noch die "Anderen" dazurechnete (Zöllner, Huren, Hauptmann von Kafarnaum... ).

Ist die größte Herausforderung dann nicht vielleicht doch Krieg, Krankheiten und Hunger??? Und diese Probleme löst man nicht im Gegeneinander, sondern nur im Miteinander. Naja, man hats ja kommen sehen: "viele werden kommen, die in meinem Namen predigen ... an ihren Taten werdet ihr sie erkennen".

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sponner_hoch2 13.03.2013, 15:37
28.

Ich gehe davon aus, dass sich die katholische Studentin Wöhle eher mit Altären und der damit verbundenen Religionspraxis auskennt und Frau Stanek sich somit beim indirekten Zitat verhaspelt hat. Und? Die Frage / die Bemerkung war ja, wer sich besser mit Grammatik auskennt. Und da tippe ich grundsätzlich erstmal eher auf die Journalistin als auf die Theologie-Studentin.

Die Frage war aber nicht, wer sich besser mit der (katholischen ) religionsparxis auskennt. Da traue ich selbst den meisten Atheisten das Wissen zu, dass der kath. Priester während der Messe nicht auf dem Altar steht.

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petrapanther 13.03.2013, 15:40
29.

Zitat von to5824bo
Einspruch: Man muss ihn besonders ernst nehmen und sachlich (und übrigens bei Theologen auch theologisch) klar dagegen halten.
Muss man auch mit einem Holocaust-Leugner sachlich argumentieren? Mit einem Rassisten, der glaubt, dass dunkelhäutige Menschen von Natur aus dumm sind? Mit einem Sexisten, der glaubt, dass Frauen nur zum Gebären taugen?
Diese Schlachten sind alle längst geschlagen - die Fakten liegen auf dem Tisch, und wer sie immer noch ignoriert, der gehört öffentlich ausgelacht. Mit Homophobie verhält es sich nicht anders.

Zitat von to5824bo
In vielen protestantischen Kirchen hat sich speziell in Sachen "Homosexualität" in den letzten 50 Jahren schon eine Menge getan. Sicher noch nicht genug und nicht überall, aber immerhin. Und Lernfähigkeit unterstelle ich auch der RKK. Man muss halt drüber reden.
Warum muss es uns interessieren, wie sich das Dogma in irgendwelchen religiösen Gruppen mit der Zeit verändert? Organisationen, die ihre Weltsicht auf bronzezeitliche Mythologie aufbauen, kann man nicht für voll nehmen.

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