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Studie: Muslime sind besser integriert - aber nicht akzeptiert
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In Deutschland leben etwa 4,7 Millionen Muslime. Verglichen mit anderen westeuropäischen Ländern sind sie vor allem auf dem Arbeitsmarkt immer besser integriert - als Nachbarn aber nicht gern gesehen.

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stefan.p1 24.08.2017, 06:03
1. Alles Gut und Richtig

Aber das Problem sind doch die Muslime die sich nicht anpassen wollen! Die Probleme sind da wo Parallelstrukturen aufgebaut werden, wo deutsches Recht nicht mehr gilt, wo Wohnraum derart verlebt wird das nur noch Kernsaniert werden kann.Probleme bereiten die Gettos und No-Go Areas und nicht der Ausländer der sich intregriert und zB täglich zur Arbeit geht.
Das eben genau das nicht passiert zeigt die Studie (36% Schulabbrecher bei Migraten der 2. und 3. Generation). Nicht nur wir haben noch einen weiten Weg vor uns sondern eben auch die Menschen die an dem deutschen Sozialwesen teilhaben wollen - den die haben eben auch eine Bringschuld!

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Poli Tische 24.08.2017, 06:17
2. Religion, ganz gleich welche,

ist Privatsache und sollte als solche auch privat gelebt werden. Sie
darf keine Rolle in der Politik spielen. Dafür gibt es bei uns das Grundgesetz.
Religiöse Einflüsse sind ein ewiger "Zankapfel" zwischen den Völkern.

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jakker 24.08.2017, 06:19
3. Ich bin Atheist..

.. und habe mit jedem Nachbarn ein Problem, der seine Religion nach außen "zur Schau stellt" und da ist es wurscht, welchem "Verein" Selbige angehören. Nur sind es halt beispielsweise vor Allem Muslime und Juden in meinem Umfeld, die als solche aufgrund ihrer Kleidung oder Verhalten besonders gut als religiöse Anhänger erkennbar und in ihren Ansichten von ihrer jeweiligen Religion geprägt sind.
Schade, dass die Studie nicht besser heraus gearbeitet hat, wer denn seinen religösen Nachbarn nicht mag.
Gab es da nicht mal einen Satz "im stillen Kämmerlein sollt ihr beten" oder so ähnlich?
Wenn jeder Gläubige seine Religion als seine Privatsache betrachten würde und dies auch so leben würde, hätten wir deutlich weniger Probleme! Auch mit dem Nachbarn! ;-)

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trackingerror 24.08.2017, 06:50
4.

Widerspruch! Ich weiß von einem Referenzbeispiel mit hohem Bildungsgrad, das auf dem Arbeitsmarkt signifikant benachteiligt wurde und immer noch wird. Sofern sich diese Studie also nicht nur auf die Jobs bezieht, die sowieso kein Nicht-Muslime machen möchte, dann ist diese Studie in dieser Hinsicht anzuzweifeln. Neben der gesellschaftlichen Ausgrenzung findet de facto auch eine Ausgrenzung im Arbeitsmarkt statt. Das ist auch insofern demütigend, da auf der einen Seite der vermeintlich geringe Bildungsgrad bei den Muslimen kritisiert wird, aber gebildete Muslime aber nicht geduldet werden (etwa weil sie als Bedrohung wahrgenommen werden?). Diese ständige Diskussion über den Bildungsgrad/die Integration ist eine solche Heuchelei. Man will die Muslime einfach nicht um sich herum haben. Egal wo.

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skylarkin 24.08.2017, 07:07
5.

So positiv wie im Header beschrienen liest sich der Beitrag bei weitem nicht. Fast die Hälfte der Muslime (die Hochreligösen) hat Schwierigkeiten, die Sprachkompetenz ist schlechter als in einigen anderen Ländern und es gibt mehr junge Muslime ohne Abschluss. Das die Mehrheitsgesellschaft die überwiegende Schuld daran trägt ist selbstverständlich. Es gibt auch Studien, die die Schuld an der Integrationsmisere teilweise in der Religion und Kultur der Zuwanderer sehen. Es bleibt also schwierig.

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arghh 24.08.2017, 07:13
6. Wie sich die Gesellschaft verändern muss?

Ich lese immer, was sich in der Gesellschaft alles ändern müsste, damit Muslime besser integriert werden.

Natürlich würde die Integration leichter fallen, wenn sich die Gesellschaft an die Muslime anpasst - aber läuft Integration nicht genau andersrum?
Warum soll sich die Mehrheit ändern, damit eine Minderheit, die beschlossen hat dort zu leben wo andere Sitten, Gebräuche und Werte vorherrschen, es einfacher hat?
Es mag vielleicht naiv sein aber wer hier nicht heimisch wird sollte doch einfach weiterziehen, bis er seine Heimat gefunden hat oder in seine alte Heimat zurück kehren um dort wieder lebenswerte Umstände zu schaffen.

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echoanswer 24.08.2017, 07:30
7. Wieso ...

bezeichnet man Menschen als integriert, wenn sie nicht akzeptiert sind? Integration in das deutsche Abgabensystem und einen Arbeitsprozess. Mehr nicht. Das zeigt, wie die Bundesregierung allgemein über Menschen denkt. Sie sind nur ein Kostenfaktor. Soziale Bindungen und Zusammgehörigkeitdgefühle sind nicht erwünscht. Teile und herrsche.

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pascht 24.08.2017, 07:33
8. Sind besser integriert?

Was heißt nun "integriert"? Im Artikel lese ich erstmals Kriterien dazu, Arbeit, Bildung, Sprache, soziale Kontakte, mit nackten quantitativen Zahlen, allerdings ohne qualitative Zahlen. Jugendliche wachsen mit Deutsch als erster Sprache auf? Wie sehr nutzen sie diese im Alltag unter sich? Was heißt das schon wenn Zuhause die Muttersprache gesprochen wird und auswärts eher ein ungepflegtes Deutsch. Dann Schulabschluss gleich Bildung? Wohl eher nicht. Im Arbeitsmarkt integriert? Soll heißen sie haben eine Arbeit, das ist schon mal positiv aber wohl eher kein Integrationskriterium, denn es arbeiten auch viele Ausländer bei uns ohne das Merkmal der Integration zu tragen. Soziale Kontakte kann man auch als Ausländer pflegen, also ebenfalls kein Kriterium einer Integration.
Eine konstituierte Gemeinschaft von Menschen kann nur weiter bestehen, wenn sie die Merkmale der Existent, ihre physische und geistige Identität fortführt. Das ist keine ideale Wunschvorstellung, sondern ergibt sich aus ihrem Recht dazu und dem Wunsch ihres Weiterbestehens, hergeleitet aus dem Recht und der Pflicht zum Weiterbestehen. Insofern stellt sich die Frage ob Integration von dazu kommenden Menschen dies leisten soll, oder muss sich dahingehend anpassen zu wollen und zu müssen. Ob obig genannte Kriterien dazu ausreichen muss man bezweifeln. Das Kriterium der physischen Fortführung erledigt die Natur von alleine durch den Biologischen Instinkt der Fortpflanzung. Was ich vermisse ist das gelebte Bekenntnis zur geistigen Fortführung der Identität. Dazu reichen die obigen Kriterien nicht aus. dazu muss der Wille gelebt werden dies zu tun. Das allerdings verlangt den Verzicht der Zuwandere auf einen Großteil ihrer eigenen Identität. Wie uns die Geschichte der Menschheit lehrt. ist in der Menschheitsgeschichte bisher noch nie geschehen. Es war immer so, dass entweder die Zuwanderer assimiliert, nicht integriert, wurden oder die Einheimischen verdrängt wurden. Integration kann daher aus Sicht der Einheimischen nur der zeitweilige Zustand bis zur Assimilation oder Verdrängung sein.

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biesi61 24.08.2017, 07:37
9. Wenn nur 19% der Deutschen keine Muslime als Nachbarn wollen,

kann man doch nicht schlussfolgern, dass Muslime bei uns nicht akzeptiert werden. Im übrigen zeigt die Studie, dass die AfD-Bots und die exzessiv hetzenden Anhänger dieser Partei in den Foren unser Zeitungen ein total deformiertes Bild unserer Gesellschaft produzieren.

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