Forum: Panorama
Sturmfolgen: Mexiko kämpft mit der unerbittlichen Flut
AFP

Mexiko kämpft mit einer der schlimmsten Naturkatastrophen seiner Geschichte. Ein gewaltiger Doppelsturm hat schwere Verwüstungen angerichtet, mehr als 150 Menschen starben, Zehntausende sind obdachlos. Straßen, Schulen, Kliniken sind zerstört, die Lebensmittelpreise und Inflation steigen rasant.

snickerman 28.09.2013, 14:46
1. Die einen

diskutieren noch, andere leugnen wütend alles-
währenddessen kämpfen ganze Länder mit den Folgen der Klimaextreme. Uns läuft die Zeit davon.

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Medienkenner 28.09.2013, 14:52
2. optional

Laut Dokument AF 2025 der US Air Force (http://www.fas.org/spp/military/docops/usaf/2025/) ist es möglich Überflutungen, Hurrikane, Trockenheit und Erdbeben auszulösen. "Wetterveränderungen sind Teil der internen und internationalen Sicherheit und kann unilateral eingesetzt werden ... Es kann eine offensive und defensive Anwendung finden und sogar als Abschreckung. Die Möglichkeit Niederschlag auszulösen, Nebel und Stürme auf der Erde oder das Wetter in grosser Höhe ... und die Herstellung von künstlichen Wetter sind alles Teil einer integrierten Palette an militärischer Technologie."

Schon in Vietnam haben die USA die Wetterwaffe eingesetzt; ich lasse mal etliche Stationen aus und erwähne noch das Seebeben in Fukushima, das 2013-Erdbeben in China und die aktuellen extremen Regenfälle im russischen Sotschi. Wer andere schädigt, kann seine strategische oder taktische Position verbessern.

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singlesylvia 28.09.2013, 16:37
3.

Ich weiß ja nicht, wie die Haushaltslage in Mexico ist und ob die Regierung ein eventuelles Millionenhilfeangebot der dortigen Drogenkartelle ablehnen kann. Ich vermute aber mal ganz stark, dass es in Mexico Regionen gibt, die sich für Hilfe in Abhängigkeit der Drogenkartelle begeben werden.

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kf_mailer 28.09.2013, 16:40
4.

na klar da kann die Klimamafia wieder Stimmung machen, das es vielleicht am Raubbau an der Natur liegt und der Überbevölkerung ist natürlich ausgeschlossen und natürlich macht es auch keinen Sinn, ein Wirtschaftssystem in Frage zu stellen, das in einer endlichen Welt auf unbegrenztes Wachstum setzt. Und so ist Gutmensch zufrieden, das mit dem Ökostrom einige wenige einen guten Reibach machen, er billiged Fleisch dank Massentierhaltung bekommt oder so ein Unsinn, wie die Häuserdämmung gefördert wird, egal ob die Dämmung was bringt oder der Schimmel sich nach ein paar Jahren durch die Gemäuer frisst.

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Blaue Fee 28.09.2013, 17:19
5.

Von Überbevölkerung in den betroffenen Gebieten zu sprechen ist bei 120 Millionen und eines sechsfach so grossen Territoriums im Vergleich zu Deutschland einfach lächerlich.
Besonders betroffen waren die Urwälder und nicht die Städte (wir hatten "nur" Schnürlregen, das allerdings tagelang), mit Ausnahme Acapulcos und Veracruz.
Wenn Dörfer, die ohnehin fernab der Hauptarterien in der Hügel- bzw. der Berglandschaft der Sierras und der Vulkanachse, von Geröllmassen mitgerissen werden und mehr als 100 Menschen sterben, dann ist das sehr traurig, aber keine Katastrophe wie das Erdbeben von 1985 (geschätzte 30,000 Tote).

Probleme machen die kaputte Infrastruktur und die überfluteten Agrarflächen. Bisher gibt es aber in der Hauptstadt keinen Nahrungsmittelmangel (in Acapulco schon, da alles aus der Hauptstadt per LKW oder Flugzeug geliefert wird) und auch noch keine Preissteigerung auf den Wochenmärkten, geschweige denn in den Supermärkten, die hauptsächlich US-Landwirtschaftsprodukte verkaufen. Monterrey und Guadalajara waren ebenfalls nur marginal betroffen und in den drei Städten leben mehr als ein Drittel der Landesbevölkerung.

Was allerdings ein Skandal ist, ist die Tatsache, dass die Drogenkartelle schneller auf die Fluten reagiert haben als die Bundesregierung und schon vor Tagen Nahrungsmittel an die betroffene Bevölkerung verteilten.

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