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Suche nach verschwundener Boeing: Zwei Fotoflecken als einzige Spur
AFP/ Australian Defence

Satellitenaufnahmen von zwei möglichen Wrackteilen sind der wichtigste Anhaltspunkt bei der Suche nach Flug MH370. Aber die Aussagekraft der Fotos ist gering, das Auffinden der beiden Gegenständen mühsam und schwierig. Experten bezweifeln, ob sie jemals gefunden werden.

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comfortzone 21.03.2014, 14:35
1. never ever

Die Chancen, dass das Wrack des Flugzeugs jemals gefunden wird, sind praktisch Nukk. Es liegt seit einer Woche iregndwo in tausenden metern Tiefe auf dem Meeresgrund. Selbst wenn - irgendwann und irgendwo - ein kleines Wrackteil angeschwemmt wird, das dann tausende von Kilometern "Reise" hinter sich hat, ist es naiv zu glauben, daraus Rückschlüsse auf die Fundstelle des Wracks schließen zu können.

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syracusa 21.03.2014, 14:59
2.

Zitat von comfortzone
Die Chancen, dass das Wrack des Flugzeugs jemals gefunden wird, sind praktisch Nukk. Es liegt seit einer Woche iregndwo in tausenden metern Tiefe auf dem Meeresgrund. Selbst wenn - irgendwann und irgendwo - ein kleines Wrackteil angeschwemmt wird, das dann tausende von Kilometern "Reise" hinter sich hat, ist es naiv zu glauben, daraus Rückschlüsse auf die Fundstelle des Wracks schließen zu können.
... aber immerhin weiß man dann, dass das Flugzeug im Ozean zerborsten ist, und nicht noch auf irgend einer einsamen unbewohnten Insel notgelandet ist. Und dieses Wissen ist für die Angehörigen der Opfer durchaus wertvoll.

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uzsjgb 21.03.2014, 15:05
3.

Zitat von syracusa
... aber immerhin weiß man dann, dass das Flugzeug im Ozean zerborsten ist, und nicht noch auf irgend einer einsamen unbewohnten Insel notgelandet ist. Und dieses Wissen ist für die Angehörigen der Opfer durchaus wertvoll.
Zumindest für die Verschwörungstheoretiker unter den Angehörigen.

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nota.bene 21.03.2014, 15:05
4.

Zitat von sysop
Satellitenaufnahmen von zwei möglichen Wrackteilen sind der wichtigste Anhaltspunkt bei der Suche nach Flug MH370. Aber die Aussagekraft der Fotos ist gering, das Auffinden der beiden Gegenständen mühsam und schwierig. Experten bezweifeln, ob sie jemals gefunden werden.
Es gibt keine Hoffnung mehr für Flug MH370. Man sollte das endlich akzeptieren und nicht noch weitere zig-Millionen für die Suche ausgeben. Oder sie zumindest dann einstellen, wenn es die ersten Beweise für den Absturz gibt. Natürlich wäre es wichtig zu wissen, was genau an Bord passiert ist, aber ein Bergungsversuch würde hunderte von Millionen von Dollar kosten. Da stehen dann Aufwand und Nutzen in keinem rationalen Verhältnis mehr. Die Weltmeere haben im Lauf der Geschichte hundertausende, wenn nicht Millionen von Seelen verschlungen. Da sollte man es halt akzeptieren, dass noch 270 weitere dazugekommen sind.

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Hans58 21.03.2014, 15:12
5.

Zitat von uzsjgb
Zumindest für die Verschwörungstheoretiker unter den Angehörigen.
Ich glaube nicht, dass es unter den Angehörigen Verschwörungstheoretiker gibt.

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kochavim1 21.03.2014, 15:14
6. ...

Zitat von nota.bene
Es gibt keine Hoffnung mehr für Flug MH370. Man sollte das endlich akzeptieren und nicht noch weitere zig-Millionen für die Suche ausgeben. Oder sie zumindest dann einstellen, wenn es die ersten Beweise für den Absturz gibt. Natürlich wäre es.....
Das können Sie den Angehörigen am besten persönlich sagen.

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kohlon 21.03.2014, 15:19
7. Logik !?

Zitat von sysop
Satellitenaufnahmen von zwei möglichen Wrackteilen sind der wichtigste Anhaltspunkt bei der Suche nach Flug MH370. Aber die Aussagekraft der Fotos ist gering, das Auffinden der beiden Gegenständen mühsam und schwierig. Experten bezweifeln, ob sie jemals gefunden werden.
Ich verstehe nicht wie man annehmen kann, dass Wrackteile in der genannten Größe von um die 20 Meter auch viele Tage nach einem wegen Treibstoffmangel bedingten Absturz so nahe beieinander schwimmen können.
Wie ich in Spon gelesen habe sind die Bedingungen dort so oder so ähnlich:
"Es herrsche dort ein mittlerer Wellengang von fünf Metern, sagt Quadfasel." und

"Ein starker Wind aus Westen mit einer Geschwindigkeit von durchschnittlich 15 Metern pro Sekunde treibt das Wasser an, begünstigt von Stürmen im Süden."

Ergo, die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Objekte sich unter solchen Bedingungen "einträchtig und ganz eng beieinander bleibend" über Tage fortbewegen, sehe ich nicht nur gegen Null gehend, sondern bei NULL KOMMA NULL!

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comfortzone 21.03.2014, 15:19
8. Makaber

Ich finde es höchst makaber, dass man die "Hoffnung" der Angehörigen künstlich am Leben hält, anstatt klipp und klar zu sagen, dass alle längst tot sind - egal wie der Verlauf der Tragödie sich im Einzelnen abspielte (vermutlich Treibstoffmangel). Wo genau das Wrack liegt, ist doch uninteressant. Die "zig" Millionen, die für eine sinnlose Suche ausgegeben werden, könnte man sinnvoller anlegen.

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uzsjgb 21.03.2014, 15:24
9.

Zitat von comfortzone
Ich finde es höchst makaber, dass man die "Hoffnung" der Angehörigen künstlich am Leben hält
Wer tut das?

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