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Tatort Heilbronn: Verfassungsschützer dementieren Präsenz bei Polizistenmord

Waren deutsche Verfassungsschützer vor Ort, als die Polizistin Michèle Kiesewetter erschossen wurde?*Laut dem*Magazin "Stern" deutet der Bericht eines US-Geheimdienstes darauf hin. Deutsche Sicherheitsbehörden bestreiten die Darstellung vehement.

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katerramus 30.11.2011, 19:59
1. aua,

selbst wenn es so gewesen sein sollte, dürfte man das nicht veröffentlichen....

Ich fürchte, das kann sich kein Politiker leisten, etwas darüber zu sagen, ausser Dementis werden wir nichts hören.

Davon abgesehen, ich finde die Geschichte plausibel, die amerikanischen Geheimdienste toben sich hier ja richtig aus.

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Ingsoc 30.11.2011, 20:05
2. Wie immer ein glaubhaftes Dementi...

Zitat von sysop
Waren deutsche Verfassungsschützer vor Ort, als die Polizistin Michèle Kiesewetter erschossen wurde?*Laut dem*Magazin "Stern" deutet der Bericht eines US-Geheimdienstes darauf hin. Deutsche Sicherheitsbehörden bestreiten die Darstellung vehement. Ermittler der Polizei, die jahrelang mit der Aufklärung des Überfalls auf die Polizeimeisterin Kiesewetter und ihren Kollegen Martin A. befasst waren, wiesen zudem darauf hin, dass am Tatort seinerzeit nur zwei Projektilteile gefunden worden waren. Und die stammten aus den beiden Pistolen, mit denen auf Kiesewetter und A. geschossen worden war: einer Tokarew TT 33 und einer "Radom" VIS 35. An eine "Schießerei" glauben sie daher nicht. Zumal die Beamten in ihrem Streifenwagen sitzend aus nächster Nähe angegriffen worden waren.
Und weil Sie nur 2 Patronenhülsen am Tatort fanden kann also
sonst niemand anwesend gewesen sein ausser den mutmaßlichen Tätern...Saubere Schlussfolgerung unserer Beamten...Unglaublich...
Schon einmal davon gehört, das man Patronenhülsen auch wieder einsammeln kann ? Ganz davon zu schweigen, daß man
auch die passenden Hülsen vor Ort platzieren kann....

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Michael KaiRo 30.11.2011, 20:09
3. Die Wahrheit

Zitat von sysop
Waren deutsche Verfassungsschützer vor Ort, als die Polizistin Michèle Kiesewetter erschossen wurde?*Laut dem*Magazin "Stern" deutet der Bericht eines US-Geheimdienstes darauf hin. Deutsche Sicherheitsbehörden bestreiten die Darstellung vehement.
erfahren wir vielleicht noch eines Tages.
Auf jeden Fall ist die Sache mit dem Polizistinnenmord in Heilbronn äußerst dubios und die Polizei / Kripo sowie der Verf.Schutz machen eine immer miesere Figur

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Peer Ackermann 30.11.2011, 20:21
4. Das wird ja immer interessanter

"Bei den durch DIA und Verfassungsschutz eigentlich Observierten soll es sich laut "Stern" um einen Unbekannten und den Ludwigshafener Deutschtürken Mevlüt K. handeln, der nach Erkenntnissen des Bundeskriminalamtes den Terrroristen der islamistischen "Sauerland"-Terrorgruppe in der Türkei die Zünder besorgt haben soll." (n-tv)
"Wenige Wochen vor dem Prozessbeginn (Sauerland Gruppe) am 24. März erweist sich der Terror-Fall jedoch zunehmend als Agenten-Stück. In der Hauptrolle: Mevlüt K., ein 29-jähriger Türke aus Ludwigshafen. Das BKA ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts, bei der Beschaffung und Übergabe von 26 Sprengzündern an die "Sauerland-Gruppe" eine zentrale Rolle gespielt zu haben. K. soll zudem Kontakte zu hochrangigen al-Kaida-Mitgliedern und tschetschenischen sowie iranischen Mudschahidin haben. Doch seine Rolle ist noch in anderer Hinsicht interessant: Nach Informationen aus Sicherheitskreisen soll es sich bei Mevlüt K. um einen Kontaktmann des türkischen Geheimdienstes MIT und der amerikanischen CIA handeln." (Stern)

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Loewe_78 30.11.2011, 20:22
5. .

Zitat von katerramus
selbst wenn es so gewesen sein sollte, dürfte man das nicht veröffentlichen.... Ich fürchte, das kann sich kein Politiker leisten, etwas darüber zu sagen, ausser Dementis werden wir nichts hören. [...]
Wenn es denn wo war, dann stimmt das. Wenn's die Amis wussten, dass es rechtsradikale Kommandoeinheiten waren - wusste es die deutsche Sektion von Horch und Guck auch. Damals schon.

Das wäre schon 'ne Wurst: Wissen, was läuft - in den Berichten aber weiterhin schreiben "keine Gefahr von rechts (höhö)" und sich so über die Leute lustig machen, die von den rechten Kommandos gelyncht werden...

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Sumerer 30.11.2011, 20:32
6. Lichtjahre Entfernung

Zitat von sysop
Waren deutsche Verfassungsschützer vor Ort, als die Polizistin Michèle Kiesewetter erschossen wurde?*Laut dem*Magazin "Stern" deutet der Bericht eines US-Geheimdienstes darauf hin. Deutsche Sicherheitsbehörden bestreiten die Darstellung vehement.
Wenn V-Leute, oder auch ehemalige V-Leute, wie der Bosenhof-Mörder, unkontrolliert ihre Absichten realisieren, dann sind Deutsche Sicherheitsbehörden immer bereits Lichtjahre davon schon entfernt.

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user_01 30.11.2011, 20:38
7. gelogen und betrogen..

naja.. bereits mehr als einmal wurde die öffentlichkeit in diesem jahr belogen und betrogen. man erinnere sich zb. nur mal an die cause guttenberg: der hat ja auch bis zum schluß geleugnet und gelogen, konnte sich an nichts mehr erinnern.
nehmen wir das als lediglich ein gutes beispiel (*derer man hier viel anbringen könnte) dafür, wie die hiesigen politiker und verwaltungsmitarbeiter mit der wahrheitsfindung umgehen, wenn es sich um ihren machterhalt dreht.
meines erachtens ist die sachlage, wie auch immer diese gelagert sein sollte, bereits jetzt schon viel zu verzwickt, als dass der 'ottonormalbürger' jemals die 'wahrheit' erfahren könnte.
dshalb schluss mit diesem unglückseligen thema und hin zu etwas erbaulicherem:
wie wär's denn zb. mit 'dem abbau des sozialstaates'? da hat man ja schon lange nichts mehr drüber zu lesen bekommen. geht's uns allen etwa wieder gut??

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dilletantes 30.11.2011, 20:41
8. *

Zitat von Ingsoc
Und weil Sie nur 2 Patronenhülsen am Tatort fanden kann also sonst niemand anwesend gewesen sein ausser den mutmaßlichen Tätern...Saubere Schlussfolgerung unserer Beamten...Unglaublich... Schon einmal davon gehört, das man Patronenhülsen auch wieder einsammeln kann ? Ganz davon zu schweigen, daß man auch die passenden Hülsen vor Ort platzieren kann....
Es ist vielleicht einiges schräg an der Nummer, aber dass kein Ermittler gemerkt haben soll, dass mit der Waffe der Polizistin geschossen wurde, bevor irgendwer ihre Patronenhülse eingesammelt hat, ist eher unwahrscheinlich. Oder vermuten sie eine Schießerei unter Rechten, bei der die beiden Polizisten zufällig reingeplatzt sind? Auch unwahrscheinlich, da die sich einen Dreck um die Hülsen geschert haben.

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Hubert Rudnick 30.11.2011, 20:43
9. Was ist wahr?

Zitat von sysop
Waren deutsche Verfassungsschützer vor Ort, als die Polizistin Michèle Kiesewetter erschossen wurde?*Laut dem*Magazin "Stern" deutet der Bericht eines US-Geheimdienstes darauf hin. Deutsche Sicherheitsbehörden bestreiten die Darstellung vehement.
In mir hat sich ein Gefühl der Ungewissheit stark gemacht, warum kann ich unseren Politikern und Sicherheitsbeamten nicht mehr glauben?
HR

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