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Taufliste aus Berlin-Mitte: "So heißt also die Gentrifizierung"
DPA

Ich taufe dich auf den Namen... - und was darauf in einer Gemeinde in Berlin-Mitte folgte, sorgt im Netz für Gesprächsstoff. Grund sind so klanghafte Namen wie Frederick Theodor Heinrich oder Leonore Anna Maria Chiara Helena.

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Philibus 27.12.2014, 14:53
1. Achso...

Tschakeline, Mandy, Dustin und Kevin wären den Herrschaften wohl genehmer. Dieses Gentrifizierungs-Gejammer ist so spannend wie der Rest der Neid-Debatten.

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seppiverseckelt 27.12.2014, 14:55
2. Jetzt ist Kevin...

...also auch in Berlin-Mitte bald allein zu Haus...

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thunderstorm305 27.12.2014, 14:58
3. Einige Namen fehlen aber.

Da fehlen aber Namen wie "Kevin, Cherome, Leon oder Chantal. Dann passt es auf jeden Fall. M.E. aber die Namensgebung hat tatsächlich einen Hintergrund.

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Khaled 27.12.2014, 15:01
4. Was will dieser schräge Artikel uns sagen?

Dass es ungewöhnliche Vornamen und unterschiedliche Namensvorlieben gibt? Dass es Menschen mit mehr und mit weniger ererbtem Reichtum gibt?

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optism 27.12.2014, 15:04
5.

Eine "Taufliste" umfasst naturgemäß nur die Kinder, die getauft werden. In einer Stadt wie Berlin ist sie als Datenquelle im besten Fall ungenügend.

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Hamstedt 27.12.2014, 15:06
6. Genau!

Am besten wir sortieren Menschen nach der Anzahl ihrer Vornamen! Und ab drei Vornamen zählt man als reich und bezahlt gefälligst eine Vornamensteuer! Unerhört das sich Menschen mehrere Vornamen leisten dürfen!

Was für ein Humbug dieses linke Geschwurbel mal wieder ist - aber muss ja kommt schließlich aus Berlin

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Axel Schön 27.12.2014, 15:09
7. system-änderung

Vielleicht sollte man überlegen ein staatliches Programm aufzulegen, dass es Mietern einfacher macht, statt den Wohnraum, den sie nutzen, zu mieten, ihn durch die monatlichen Zahlungen allmählich in Wohneigentum zu wandeln. Und, dass ihnen durch staatliche Unterstützung ermöglicht wird, ihren so allmählich in Eigentum übergehenden Wohnraum selbst zu sanieren. Damit würde man den Investoren, die aus Wohnraum nur Profit ziehen wollen, das Wasser abgraben. Das wäre mal ein wirklich zukunftsweisendes, soziales Projekt. Na, welche Partei will sich das vielleicht auf die Fahnen schreiben??!?

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graf.koks 27.12.2014, 15:15
8. Quatsch!

Zitat von Philibus
Tschakeline, Mandy, Dustin und Kevin wären den Herrschaften wohl genehmer. Dieses Gentrifizierungs-Gejammer ist so spannend wie der Rest der Neid-Debatten.
Es geht doch gar nicht darum, was nun wem angenehmer ist oder nicht. Es geht ganz einfach darum, daß jede soziale Schicht gewisse Vorlieben hat, an denen man sie erkennen kann. Und natürlich kann man dann aufgrund der Häufigkeiten dieser Vorlieben in einem Wohnviertel auf die Bewohner schließen. Schließlich ist es eine Tatsache, daß Menschen jeder sozialen Schicht auch das eigene Lebensumfeld bevorzugen.

Aufgrund dieser Merkmale kann man ganz einfach ablesen, wie sich Stadtbezirke sozial verändern. Das hat mit einer Bewertung zunächst einmal gar nichts zu tun.

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crazy_swayze 27.12.2014, 15:18
9.

Zitat von Axel Schön
Vielleicht sollte man überlegen ein staatliches Programm aufzulegen, dass es Mietern einfacher macht, statt den Wohnraum, den sie nutzen, zu mieten, ihn durch die monatlichen Zahlungen allmählich in Wohneigentum zu wandeln. Und, dass ihnen durch staatliche Unterstützung ermöglicht wird, ihren so allmählich in Eigentum übergehenden Wohnraum selbst zu sanieren. Damit würde man den Investoren, die aus Wohnraum nur Profit ziehen wollen, das Wasser abgraben. Das wäre mal ein wirklich zukunftsweisendes, soziales Projekt. Na, welche Partei will sich das vielleicht auf die Fahnen schreiben??!?
So ein Projekt würde die Banken ausklammern und untergraben (die verlangen nämlich Zinsen für Darlehen und verdienen daran), und daher wird die Politik das auch keinesfalls tun.

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