Forum: Panorama
Terrorbekämpfung: Sicherheit muss geschützt werden
REUTERS

In Zeiten des globalen Terrors sind Polizei und Nachrichtendienste gefordert wie nie: Die Behörden brauchen eine angemessene Ausstattung und ausreichende Befugnisse. Eine Erwiderung auf Sascha Lobo.

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BoMbY 06.06.2017, 22:00
110. Und dafür die totale Überwachung der Bevölkerung?

Nein danke. Der Überwachungsfanatismus muss endlich ein Ende finden. Eure totale Überwachung bringt nichts, aber auch rein gar nichts, zur Verhinderung von Anschlägen. Der einzige Zweck ist die Unterdrückung der Bevölkerung.

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schlaueralsschlau 06.06.2017, 22:06
111.

Zitat von luny
Hallo Kiesch, wenn ALLE überwacht werden, kennen die Behörden natürlich auch die Gefährder bzw. die Terroristen. Die Behauptung, die Terroristen seien den Behörden bekannt ge- wesen, ist wohlfeil. Die Behörden kannten auch Maier, Müller und Schulze, die KEINE Angschläge verübten. Das ist eine reine Schutzbehauptung, die die Unfähigkeit der Behörden kaschieren soll. Nun sollen noch mehr Maiers, Müllers und Schulzes überwacht werden, denn dann ... ja, was denn? Dann sind die Behörden nicht weiter als vorher. Aus humanitaren, rechtlichen oder was auch immer für Gründen, ist ein Vorgehen gegen die Gefährder nicht möglich. Okay, dann sind terroristische Anschläge hinzunehmen und die Behörden können ihre Arbeit einstellen, die nicht von Erfolg gekrönt ist. Diese ganze Heuchelei geht mir auf den Keks. Wie wäre es denn mit Klartext? LUNY
Klartext! Da mein Beitrag nicht durchgekommen ist, versuche ich es erneut und hänge Ihnen am Anschluss unsortierte und unkommentierte Studien und Zeitungsartikel aus nicht rechten Kreisen!! an, da ich einfach keine Lust mehr habe alles noch einmal zu ordnen oder zu kommentieren!

Dieser Kampf kann in einem Rechtsstaat nicht gewonnen werden, weil wir es hier mit einer Ideologie, getarnt unter einer Religion, die alles zulässt, denn Frieden und Krieg sind beides in den Schriften erlaubt. Ich betone noch einmal, dass ich mich gegen Rassismus einsetze!! Selbst Agnostiker und mit Migrationshintergrund! Also mit Sicherheit kein Rassist!!! Aber das hier geht gegen um unsere freiheitlich demokratische Ordnung! Es geht gegen Frauen, Juden und Homosexuelle, sogar gegen Ungäubige und moderate Moslems! Da sind Attentate nur die Spitze des Eisbergs! Es gibt immer Unterstützer und Menschen, die es als gleichgültig hinnehmen. Unser Rechtsstaat ist dagegen leider machtlos. Es gibt einfach kein Mittel gegen diesen Terror. Es ist eine innerislamische Angelegenheit, in der sich die Hardliner durchsetzen werden, auch deswegen, weil es einen Wettbewerb um Religiösität und ein Ächten der weniger religiösen Menschen gibt. Hier gilt es zweiteres zu unterstützen und ersteres zu verdammen!

Links:

http://www.newsweek.com/16-french-citizens-support-isis-poll-finds-266795

http://polisci.berkeley.edu/sites/default/files/people/u3833/IslamAndLargeScalePoliticalViolence.pdf

https://www.wzb.eu/sites/default/files/u6/koopmans_englisch_ed.pdf

https://www.thelocal.de/20100606/27673

http://www.cspipublishing.com/statistical/pdf/Statistical_Islam.pdf

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article146876117/Der-lange-Arm-des-Islam-folgt-Muslimen-bis-zu-uns.html

http://cicero.de/salon/integration-herr-karim-herr-nassehi-hat-der-islam-ein-problem-oder-ist-der-islam-ein-problem-

http://tsas.ca/wp-content/uploads/2016/07/TSASWP16-14_Dawson-Amarasingam-Bain.pdf

dazu bitte Studien über das Demokratieverständnis der Uni Münster und vom Pew selbst googeln!

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forthi 06.06.2017, 22:09
112. ich finde..

..den gastbeitrag gut. ich fand aber auch den beitrag von sascha lobo gut.
noch: gibt es hier einen einzigen kommentator, der die problematik solcher ermittlungen wirklich versteht bzw. thematisiert? ansonsten schließe ich mich "zeichenkette" an (16:59 Uhr).

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Spiegulant 06.06.2017, 22:16
113. Sinnloser Ansatz

Zitat:" Bezieht man dann noch ein, dass der Entschluss einer Person, einen terroristischen Anschlag zu begehen, nicht selten recht kurzfristig gefasst und dann sehr schnell umgesetzt wird, (....) Sie sollen Täter im Vorfeld erkennen, die sich binnen Tagen oder vielleicht sogar nur binnen Stunden zu einem Anschlag entschließen."
Eben! Daran erkennt man, dass dre Ansatz, Bürgerrechte und Rechtsstaat gegen vermeintliche oder gefühlte Sicherheit zu tauschen, völlig falsch ist.
Sicherheitspolitik, Sicherheitsmassnahmen müssen bedeuten: Potenziellen Tätern das Motiv für solche Taten überhaupt zu nehmen.
Und das kann nur die Politik, indem die Aussenpolitik eine klare Linie ohne Verlogenheit fährt. Man kann nicht von Freiheit, Menschenrechten und Frieden faseln, wenn man durch Waffenlieferungen und Beteiligung an kriegerischen Handlungen samt zivilen Opfern Konflikte und Kriege auch noch anheizt. Und sich dann wundern wollen.

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