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Thailand: Eingeschlossene Jungen müssen möglicherweise aus Höhle tauchen
ROYAL THAI ARMY/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock

Den in einer Höhle in Thailand festsitzenden Jugendfußballern und ihrem Trainer steht offenbar eine riskante Rettungsaktion bevor. Der Wetterbericht setzt die Einsatzkräfte zusätzlich unter Druck.

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taglöhner 03.07.2018, 13:46
1.

Ohne Taucherfahrung wäre das schon in tiefem Freiwasser eine ungeheure psychische Herausforderung für die Kinder. Es ist Aussenstehenden kaum zu vermitteln, vielleicht am ehesten damit, sich vorzustellen, unter Zeitdruck und ohne Sicht in fachlicher Begleitung aus einer Steilwand herausklettern zu müssen, wobei eine eventuelle Panikattacke den sicheren Tod bedeutet.

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comfortzone 03.07.2018, 13:49
2. Tauchen ist

über lange Strecken für einen ungeübten Taucher sehr riskant. Kann man nicht eine Tauchkapsel, also eine Art Mini-U-Boot einsetzen ?

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Hörbört 03.07.2018, 14:00
3. Dahlbuschbombe

Zitat von comfortzone
über lange Strecken für einen ungeübten Taucher sehr riskant. Kann man nicht eine Tauchkapsel, also eine Art Mini-U-Boot einsetzen ?
War auch mein erster Gedanke. Vielleicht ginge das mit einer wasserdichten Variante der Dahlbuschbombe, die man an Seilen durch die überfluteten Bereiche zieht.

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taglöhner 03.07.2018, 14:18
4.

Zitat von comfortzone
über lange Strecken für einen ungeübten Taucher sehr riskant. Kann man nicht eine Tauchkapsel, also eine Art Mini-U-Boot einsetzen ?
Kommt auf die Höhle an. Es gibt Scooter, die allerdings vom Profi bedient werden müssen. Wäre eine Erleichterung beim abschleppen, wenn der Platz reicht.
Das absolut Heikelste aber ist, den zu Rettenden ruhig zu halten, damit er nicht um sich schlägt, klammert, sein Atemgerät ausspuckt etc..

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oschn 03.07.2018, 14:26
5. Full-Face-Mask

Oder wenigstens mit einer Full-Face-Mask. Dann könnte man normal atmen und sogar miteinander sprechen, was es für die Kinder deutlich einfacher machen dürfte. Andererseits könnte ich mir vorstellen, dass ein Kind auch viel gelassener an eine Tauch-Exkursion herangehen könnte. Je älter ich werde, desto mehr Respekt habe ich vor jedem Tauchgang.

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spiegelzelt 03.07.2018, 14:39
6. Das Problem dürfte sein, dass

sie sich in einer Unterwasserströmung mit nahezu Null Sicht durch Engpässe durchquetschen müssten. Da kann schnell Panik aufkommen - das ist ja im Trockenen schon kritisch.

Aber ich denke sie werden alle wohlbehalten nach draußen gelangen - zur Not warten sie eben. Hauptsache das Wasser steigt nicht noch stark an. Nach dem Bild zu urteilen geht es von ihrem Plätzchen nicht mehr sehr weit nach oben.

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bafibo 03.07.2018, 14:47
7. Warum die Eile?

Es mag reichlich öde für die Eingeschlossenen sein, aber sie sind nicht in akuter Lebensgefahr. Die Helfer, die Profitaucher sind, können sie voraussichtlich sehr lange mit Licht, Nahrung, Klopapier, Schlafsäcken und sauberer Kleidung versorgen, möglicherweise sogar Bücher und Schreibmaterial, damit sie was zu tun haben. Irgendwann wird die Höhle wieder trocken sein, auch wenn es ein paar Monate dauert. Dagegen wäre der Versuch, die als Taucher ungeübten jungen Leute durch das Wasser herauszuholen, wahrscheinlich sehr riskant für sie und daher möglichst zu vermeiden.
Das angekündigte Regenwetter wird die Höhle wahrscheinlich wieder vollaufen lassen und alle bisherigen Anstrengungen zunichte machen, aber vielleicht verhindert es die Überschwemmung ihres derzeitigen Zufluchtsorts. Es ist zudem zweifelhaft, wieviel das Abpumpen tatsächlich bringen kann. Wenn, wie im Artikel beschrieben, die Felder der benachbarten Bauern mit dem herausgepumpten Wasser überschwemmt wurden, erhöht sich beim Versickern der dortige Grundwasserspiegel und drückt auf das Wasser in der Höhle. Eine wirksame Sperre zwischen Grundwasserspiegel und Höhlenwasserspiegel zu errichten dürfte nämlich kaum möglich sein.

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Havel Pavel 03.07.2018, 14:51
8. Vielleicht Mini Uboot?

Es ist schon erstaunlich welches Ausmass die überfluteten Höhlengänge aufweisen und wie gross die darin enthaltenen Wassermassen sind, womit ein Abpumpen wohl eine Mammutaufgabe darstellt. Die Jungs werden wohl allesamt keine Tauchererfahrung haben und somit ist es wohl schwierig diesen Weg des Ausstiegs zu wählen. Zum Glück befinden sich vor Ort gleich mehrere wohl bestens qualifizierte Rettungsteams die mit Bedacht bestimmt die beste und sicherste Methode zur Rettung wählen werden. Hauptsache dürfte zunächst mal sein es gibt eine Verbindung zur Versorgung der Jungs und alle sind soweit wohlauf. Die Rettung wird bestimmt noch interessante Details zutage fördern und man kann nur wünschen, dass am Ende alle Beteiligten glücklich und gesund sind.

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HorstDederichs 03.07.2018, 15:01
9.

Das ist eine ganz schwierige Kiste. Für Kapseln oder sogar Mini-U-Boote ist sicherlich nicht genug Platz vorhanden. Vollgesichtsmaske - würde ich auch nicht machen. Wenn diese nicht optimal passt und voll Wasser läuft, ist es super schwierig diese auszublasen (also das Wasser rauszudrücken) für einen Nicht-Taucher nahezu unmöglich. Es sind eine Menge erfahrene Höhlentaucher vor Ort. Kinder vorne und hinten absichern und dann hoffen, dass sie nicht in Panik verfallen und ruhig atmen.

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