Forum: Panorama
Til Schweiger gegen Facebook-Fans: "Verpisst euch von meiner Seite"
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Til Schweiger rief auf Facebook dazu auf, für Flüchtlinge zu spenden. Viele seiner Fans schrieben rassistische Kommentare - bis es dem Schauspieler reichte: "Ihr seid zum Kotzen!"

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TPunkt 19.07.2015, 18:48
1. Bravo!

Ich halte Til Schweiger für keinen guten Schauspieler und konnte ihn auch nicht so richtig leiden. Aber für diese Aktion und die klaren Worte: Daumen hoch!

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wago 19.07.2015, 18:56
2. Das waren keine Fans,

das waren klassische Trolle und Rechtsradikale. Ähnlich ging es ja auch Nuhr mit seiner Griechenland-Kritik. Dort schlug allerdings die linke Fraktion zurück. Man muss sich aber deutlich machen, dass das ein Phänomen des Internets ist und beileibe nicht neu. Ich habe mal 1997 einen Vortrag über Hasstiraden und Ähnliches im Netz auf einer Veranstaltung gehalten. Schon damals brannte das Thema unter den Nägeln. Vermutlich dürfte das Ganze sogar auf die BTX-Zeit zurückgehen.

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stand.40 19.07.2015, 18:58
3. Ein gut aussehender

Mann.Seine Filme sind angeblich für Kinder sehenswert . Ich sehe sie nicht aber andere auch nicht.Also übe ich keine Kritik. Aber gute Manieren hat er nicht.Wenn jemand spenden will braucht er keinen Impuls von einen Hr. Schweiger.

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ChrisQa 19.07.2015, 18:59
4. Würdelos

Ich könnte heulen, wenn ich als mitbekomme, dass Leute solch rassistisches, menschenverachtendes Gesabber von sich geben. Die wenigsten dieser selbsternannten 'richtigen Deutschen' haben je mit Ausländern oder gar Flüchtlingen zu tun gehabt, gar wenige davon haben ein nennenswertes Einkommen, als dass es gerechtfeertigt wäre auch nur die Worte 'unsere Steuergelder' in den Mund zu nehmen. Und doch stellen sich solche Versager, die auf nichts selbt erschaffenes stolz sind und deswegen meinen stolz auf ihre Geburtsumstände sein zu müssen, hin und meinen, sie müssten auf Leute verbal oder gar physisch herumtrampeln, die alles verloren haben ausser ihrem Leben. Mein Hochachtung an Herrn Schweiger, dass er klare Worte nicht scheut und sich engagiert.

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pauschaltourist 19.07.2015, 19:03
5.

Millionäre, die den gemeinen Bürger um Spenden bitten. Das fand ich bei Grönemeyer und Bono bereits amüsant.

Was tut man nicht alles, um in der sonst feindlich gesinnte liberale Presse PR zu erfahren...

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horstu 19.07.2015, 19:06
6. Schwere Zeit für Hilfsbedürftige ohne Lobby

Schön wären auch mal Spenden für Hartz-IV-Familien, Obdachlose oder Senioren mit Minimalrente, die vergessen vor sich hin rotten. So wirkt das humanitäre Engagement der Prominenz etwas einseitig und opportunistisch orientiert. Ein wahres Herz beweist der, der abseits der Medien Menschen ohne gesellschaftliche Lobby und Medienpräsenz nachhaltig auf die Beine hilft.

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Cotti 19.07.2015, 19:10
7.

Zitat von wago
das waren klassische Trolle und Rechtsradikale. Ähnlich ging es ja auch Nuhr mit seiner Griechenland-Kritik. Dort schlug allerdings die linke Fraktion zurück...
Nuhr war gegen Griechenland, da musste man ebenso klare Kante zeigen, wie jetzt Schweiger gegen den NPD-Pegida-Afd-ALFA-Mob.

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loeweneule 19.07.2015, 19:11
8.

Zitat von TPunkt
Ich halte Til Schweiger für keinen guten Schauspieler und konnte ihn auch nicht so richtig leiden. Aber für diese Aktion und die klaren Worte: Daumen hoch!
Geht mir genau so. Bei Schweiger teilte ich bisher stets der Kommentar einer guten Freundin, die mal schrieb "Schweig' Er!" In diesem Falle allerdings hat er meine volle Zustimmung. Hau rein, Til!

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HEK 19.07.2015, 19:12
9.

Ein Kommentator schrieb: "Bis jetzt mochte ich den Schweiger Til nicht. Jetzt mag ich ihn. Respekt."

Stimmt genauso auch für mich. Wenn er jetzt noch seine Facebookseite schliesst und diesen Socialmedia-Hype nicht weiter fördert, dann würde er sogar Größe zeigen.
Facebook nutzt nämlich nur sich selbst, bzw. Mark Zuckerberg, der (bzw. dessen Software) dank fehlender Datenschutzgesetze in den USA jeden noch so unwichtigen Beitrag seiner Nutzer zur Verfeinerung der Nutzerprofile ausschlachtet, um an zielgerichteter Werbung Milliarden zu verdienen.
Wer wie Schweiger mit Fans kommunizieren will, kann das auch über eine eigene Webseite tun, dann setzt er sich auch eher nicht mit diesen Nazi-Prolls an einen Tisch.

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