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Tod von Tugce Albayrak: Schläger Sanel M. war betrunken
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Als er Tugce Albayrak niederschlug, war Sanel M. schwer alkoholisiert - noch Stunden später hatte er 1,4 Promille Alkohol im Blut. Der SPIEGEL rekonstruiert die Biografie eines jungen Mannes, bei dem die Integration verheerend scheiterte.

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Zapallar 07.12.2014, 13:11
1.

"Er schwänzte die Schule und zeigte im Beruf kein Interesse"
Es ist nicht die Integration, die an ihm gescheitert ist, sondern einfach sein Interesse an seiner Zukunft und sein Wille, den inneren Schweinehund zu überwinden und etwas aus seinem Leben zu machen. Der ewige Schrei nach "der Gesellschaft" ist lächerlich, wenn sich die Personen selbst verweigern und kein Interesse haben, ihr Leben voran zu bringen.

Des Weiteren sollte und darf Akholosierung hier nicht strafmildernd sein sondern im Gegenteil verschärfend hinzukommen, dass sich jemand nach Alkohol nicht unter Kontrollehat und somit die Gesellschaft vor ihm geschützt werden muss

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empörteuch! 07.12.2014, 13:14
2. Das

ist zunächst mal ein gescheitertes Heranwachsen und keine "gescheiterte Integration". Und jetzt hat dieser unreife Mensch einen Menschen auf dem Gewissen. Wenn Sie je Jugendliche erziehen müssen und einer so aus dem Ruder läuft, dann ist das Horror, egal ob deutsch oder sonstwas.

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Matyaz 07.12.2014, 13:17
3. Integration?

Die geschilderte Biographie spricht eher für das Vorliegen erheblicher dissozialer Persönlichkeitszüge, im Erwachsenenalter würde man diese Sörung des Sozialverhaltens wahrscheinlich einmal auf eine dissoziale Persönlichkeitsstörung zurückführen.
Was das mit Integration oder nicht zu tun haben soll erschliesst sich mir nicht.Wenn sich der Jugendliche hier als "Sandschakaner" bezeichnet, dann ja wohl eher um seinen gesellschaftlichen Misserfolg zu kaschieren.

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fanlula 07.12.2014, 13:22
4. Integration

Dieser tragische Fall zeigt eindrucksvoll, das Integration nicht immer planbar und vorhersehbar ist. Da ist diese junge Frau, mit türkischen Wurzeln, die sich vorbildlich integriert hat und studierte. Auf der anderen Seite ein ebenfalls gebürtiger deutscher mit serbischen Wurzeln, der sich nie als deutscher gefühlt hat. Das zeigt abermals, das die Integrations- Debatten differenziert und ausgewogen geführt werden müssen.

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Hank Hill 07.12.2014, 13:24
5. Integration

ist in erster Linie die Aufgabe des Betreffenden und des Elternhauses. Da der junge Mann hier geboren ist fällt das Gerede von dem sogenannten "Migrationshintergrund" weg. Man ist in 18 Jahren sehr gut in der Lage sich zu integrieren. Wenn das nicht geht und man mit dem Gesetz in Konflikt gerät wird man wie jeder Gesetzesbrecher behandelt. Es gibt keinen Bonus für Kinder von zugewanderten Eltern. Warum auch ? Die Mehrheit der Zuwanderer ist integriert.

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fabse69 07.12.2014, 13:24
6.

Diese Aussage ist, sooft man sie auch in ähnlichen Zusammenhängen liest, grob falsch und grenzt an Rassismus. Zusammen mit dem folgenden Text impliziert sie dass Schulversagen, kriminelle Energie und Gewalttätigkeit den Deutschen fremd sind.

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bundesheiner 07.12.2014, 13:28
7. Missglückte Integraton?

.....der Staat trägt wirklich eine gehörige Portion an Mitschuld, nämlich in der Form, dass er solchen "Menschen" nicht schon viel früher harte Grenzen ihres Handelns aufgezeigt hat. Mitleid oder Rücksicht für seine Situation, Fehlanzeige. Höchststrafe. Er hat nicht nur ein Leben genommen, das Leben der Familie ist seit der Tat ein anderes.

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jojack 07.12.2014, 13:29
8. Aber kein

Wirklich empörend war die schnelle Verkündung der hessischen Polizei, dass der Schläger kein Intensivtäter sei. Mit 18 ein prall gefülltes Strafregister, das schwere Straftaten umfasst - aber "Intensivtäter"? Oh Gott, nein, da könnte sich ja eine zarte Seele stigmatisiert fühlen. Oder aber die Justiz hat in seinem Fall ganz einfach nicht ihren Job gemacht. Wie kann es sein, dass ein offensichtlich unbelehrbarer Wiederholungstäter bei vorherigen Verurteilungen so glimpflich davonkam?

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monteclara 07.12.2014, 13:32
9.

Dieser traurige Fall hat meines Erachtens überhaupt nichts mit gescheiterter Integration zu tun. Offenbach war schon immer eine Hochburg der ex-yugoslawischen Kriminalität. Geht der Junge öfters in die "Balkan-Disco", so hat er schnell Kontakt zu den falschen Leuten, die ihm erklären und vormachen das man anders viel schneller Geld verdienen kann. Und dann will er AMG Mercedes fahren und nicht putzen.
So etwas ist dann völlig unabhängig von der Abstammung. Das Problem ist, das die grossen Kriminellen machen was sie wollen.
Die Polizei in Offenbach ist schon wirklich sehr gut, aber sie müsste eigentlich 4 Mal im Monat unangekündigt in diesen "Discos" Razzia machen um die Kriminellen jeder Nationalität aus der Stadt zu treiben. Und jeden Fahrer eines Fahrzeug mit 400PS auf seine Steuerzahlungen kontrollieren (Die Strassen sind hier voll davon). Aber dazu fehlen leider die Mittel.

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