Forum: Panorama
Tod von Tugce Albayrak: Schläger Sanel M. war betrunken
Getty Images

Als er Tugce Albayrak niederschlug, war Sanel M. schwer alkoholisiert - noch Stunden später hatte er 1,4 Promille Alkohol im Blut. Der SPIEGEL rekonstruiert die Biografie eines jungen Mannes, bei dem die Integration verheerend scheiterte.

Seite 10 von 17
bazingabazinga 07.12.2014, 14:47
90. An die islamophoben AfD-ler

Sanel M. war zwar von Geburt an Moslem - aber er praktizierte nicht. Er trank Alkohol und wurde gewalttätig - somit hat er sich doch vollständig integriert. Typisch deutsch eben.

Beitrag melden
heini1946 07.12.2014, 14:50
91. Natürlich wir sind ran schuld !

oder? Und zwar wer genau? Alle Erzieher, Lehrer, Sozialarbeiter usw. Alle aus dem sozialpolitischen Komplex. Wir haben nicht genug Geld ausgegeben. Haben ihn nicht nach Hawaii in ein Surfcamp geschickt, weil wir zu geizig waren des 5 Sternehotel dazu zu buchen. Wir sind auch daran schuld, weil wir ihm nicht genug Geld gegeben haben, damit er standesgemäss und
nicht diskrimniert im Sternelokal speisen kann. So haben wir auch die Situation heraufbeschworen bei Mac Donald.
Diejenigen, die Schuld beim Täter suchen sind Populisten,
rechtsgerichtete AfDler. Wir müssen jetzt für unser Versagen büßen. Er hat uns durch seine Handlung die Augen geöffnet für unsere Schuld. Deshalb müssen wir dankbar sein und ihm eine lebenslange Pension zahlen in Höhe der Diäten die MdBs bekommen. Zunächst erst mal Wellnessurlaub in einem Skiparadies, später im Jahr, dann auch auf Malle. Bis dahin kann unser Bundes-präsident herausfinden wie sehr wir ihm gegenüber zu Dank verpflichtet sind. Keine Schwierigkeiten, denn das Bundesverdienstkreuz kann ja einem Lebenden verliehen werden.

Beitrag melden
freidenker49 07.12.2014, 14:51
92. Alkoholiker

Wer derartig hochgradig alkoholisiert noch klar sprechen kann, ist Alkoholiker.
Alkoholiker zu werden, hat nichts mit Integration zu tun.
Die ständigen positiven Werbebotschaften und das Bagatellisieren der Nachteile von Alkohol tun ihre Wirkung.
Werbeverbot für Alkohol und strikte Alterskontrolle beim Verkauf wären eine gute Möglichkeit, die Nachteile zu reduzieren.

Beitrag melden
Brennstoff 07.12.2014, 14:51
93. Die übliche Tendenz zeichnet sich bereits ab

Warten wir es einmal ab, bis der Tod des Mädchens medial abschließend verwertet wurde.
Es wird nicht lange dauern, bis der Totschläger plötzlich von Medien und Verteidigung als Opfer unserer Gesellschaft dargestellt wird.
Eigentlich ist er dann, allen polizeilichen Vorerkenntnissen zum Trotz, nach aktuellen Darstellungen eher ein unschuldiger Engel, war immer zu allen Nachbarn nett und hatte eine schwere Kindheit.
Als solches darf er natürlich nicht vollständig für seine Tat zur Verantwortung gezogen werden.
Der angerichtete Schaden, soweit er sich monetär ausdrücken lässt, muss selbstredend vollständig von dieser bösen Gesellschaft übernommen werden.
Dann bekommt der vom Täter zum Opfer mutierte, zum Entsetzen der Angehörigen des getöteten Mädchens, final menschenrechtsverletzende 4 Wochen Fernsehverbot aufgebrummt und wird wieder auf die Gesellschaft losgelassen.
Und wenn, nicht falls (!), er dann wieder polizeilich auffällig wird, ist er nicht etwa ein Krimineller, sondern dann hat die Resozialisierung versagt und er kommt auf eine Südseeinsel.

Beitrag melden
phillz79 07.12.2014, 14:51
94. Gescheiterte Justiz

Hier kann man nicht von gescheiterter Integration sprechen, sondern nur von gescheiterter Justiz. Der Täter hat doch binnen 2 Jahren 4 Verbrechen begangen und wurde verurteilt. Mir stellt sich nur die Frage wozu? Sozialstunden im Streichelzoo? Segelturn in der Karibik? Die Justiz sollte sich hier die Frage gefallen lassen warum ein Täter, der offensichtlich zu Gewalt neigt, nicht zum Schutze der Gesellschaft hinter Gittern gelandet ist? Leider ist diese Art von Kuscheljustiz auch kein Einzelfall.

Beitrag melden
kolhaas0815 07.12.2014, 14:51
95. SPONs gefährliche Halbwahrheiten

Zitat von fanlula
Dieser tragische Fall zeigt eindrucksvoll, das Integration nicht immer planbar und vorhersehbar ist. Da ist diese junge Frau, mit türkischen Wurzeln, die sich vorbildlich integriert hat und studierte. Auf der anderen Seite ein ebenfalls gebürtiger deutscher mit serbischen Wurzeln, der sich nie als deutscher gefühlt hat. Das zeigt abermals, das die Integrations- Debatten differenziert und ausgewogen geführt werden müssen.
Gratulation SPON. Ihr habt es wieder geschafft einen weiteren unwissenden Mitbürger unterschwellig zu manipulieren. Wenn schon diese völlig unnötige, rassistische Bemerkung, dass Sandschak unter anderem den Südwesten Serbiens umfasst, in den Raum geworfen wird, dann kann man auch dazu schreiben, dass der Täter albanischer Abstammung ist. Ob Sinti, Roma oder Kosovaren, egal, die sind doch alle aus Serbien. Das ist leider das Problem, wenn man von den sozialen Verhältissen in den Balkanstaaten keine Ahnung hat, oder so tut als wenn man keine hätte. Hier geht es nicht darum es beim Namen zu nennen, dass Sanol Kosovare ist, sondern darum, keine subtile Propaganda zu schüren ohne alle Fakten auf den Tisch zu legen.

Beitrag melden
CancunMM 07.12.2014, 14:51
96.

Zitat von Incredibleois
Sie haben zwar recht, dass man wegen Rauschtaten durchaus bestraft werden kann, aber natürlich kann wegen eines Rausches die Strafe gemildert werden. 21StGB versteht sich so, dass ab einer Tatzeit BAK von 2,0 eine Milderung in Betracht kommt. Allerdings NUR, wenn Indizien dafür vorliegen, dass der Täter auch wirklich so voll war, dass er Ausfallerscheinungen hatte. Und hier konnte der Beschuldigte ja offenbar noch klar sprechen...
Ja aber 2 Stunden nach der Tat. Unsere Anwälte und Richter bekommen es schon hin, dass es starfmildernd wird.
Man stelle sich mal vor:
Nach seiner 1. Tat hätte er eine Bewährungstrafe erhalten. Man hätte ihm unmissvertsändlich klar gemacht, dass er nach der nächsten Tat (wegen was auch immer) in den Bau muss. Und ok. Vielleicht auch bei der 2. Tat noch mal Bewährung. Aber spätestens bei der 3. Tat hätte er weggeschlossen gehört. Dann könnte diese junge Frau noch leben. Wenn ein Mensch in diesem Alter nicht begreift, dass er unrecht tut, dann braucht die Gesellschaft auch einen Finger mehr krumm machen un diesen Menschen wieder auf die rechte Bahn zu bringen, sondern dass muss die Gesellschaft nur noch vor ihm geschützt werden.

Beitrag melden
naklar? 07.12.2014, 14:51
97. Kein Problem. Aber bitte das Erwachsenenstrafrecht anwenden.

Zur Frage von Gerechtigkeit:
Die wird Ihn sicherlich eines Tages einholen. Ob mit Richterspruch oder ohne.

Beitrag melden
grenoble 07.12.2014, 14:52
98. gescheiterte Sozialisation

Zitat von empörteuch!
ist zunächst mal ein gescheitertes Heranwachsen und keine "gescheiterte Integration". Und jetzt hat dieser unreife Mensch einen Menschen auf dem Gewissen. Wenn Sie je Jugendliche erziehen müssen und einer so aus dem Ruder läuft, dann ist das Horror, egal ob deutsch oder sonstwas.
...durch die Eltern.

Beitrag melden
aufdenpunktgebracht 07.12.2014, 14:52
99. Perspektiven

Es ist bei dem 18-Jährigen keine gescheiterte Integration, sondern eine gescheiterte Existens festzustellen. Offensichtlich hat er keinen Bezug mehr zur (deutschen) Gesellschaft und sucht sich eine neue Identität als "Sandschakaner". Damit reiht er sich bewust in eine Gruppe weiterer Versager ein, die nach ihren eigenen Regeln lebt und handelt. Allmählich müsste die deutsche Justiz aufwachen und das erkennen. Mit gutem Zureden ist er nicht aus seiner neuen Identität herauszubringen. Er und sein Anwalt wissen genau, wie man die Richter manipuliert. Leider gibt es keine Patentrezept, wie man solche Typen wieder auf die richtige Spur bring. Der Lebenslauf scheint vorprogrammiert: Hartz-4, Beschaffungskriminalität, Körperverletzungen.

Beitrag melden
Seite 10 von 17
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!