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Tod von Tugce Albayrak: Schläger Sanel M. war betrunken
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Als er Tugce Albayrak niederschlug, war Sanel M. schwer alkoholisiert - noch Stunden später hatte er 1,4 Promille Alkohol im Blut. Der SPIEGEL rekonstruiert die Biografie eines jungen Mannes, bei dem die Integration verheerend scheiterte.

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darthmax 07.12.2014, 13:47
20. Die lieben Gerichte

haben bei diesem Früchtchen offenbar mal wieder voll versagt.
Seit die Richterin Heisig in Berlin darüber in Ihrem Leben scheiterte, solltne Ihre Richterkollegen mal gründlich über ihre Einstellung nachdenken.
Kuschelerziehung ist eben nicht immer erfolgreich.
Die Richter sollten sich am Tode von Tugce mit schuldig fühlen.
Wahrscheinlich wird er aber wieder nur zu einer kurzen Jugendstrafe verurteult, Alkohol und der Sturz waren Schuld.

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Kurt2.1 07.12.2014, 13:47
21. #8

Zitat von jojack
Wirklich empörend war die schnelle Verkündung der hessischen Polizei, dass der Schläger kein Intensivtäter sei. Mit 18 ein prall gefülltes Strafregister, das schwere Straftaten umfasst - aber "Intensivtäter"? Oh Gott, nein, da könnte sich ja eine zarte Seele stigmatisiert fühlen. Oder aber die Justiz hat in seinem Fall ganz einfach nicht ihren Job gemacht. Wie kann es sein, dass ein offensichtlich unbelehrbarer Wiederholungstäter bei vorherigen Verurteilungen so glimpflich davonkam?
Wie mag wohl das Kerbholz eines Intesivtäters aussehen?
Der junge Mann hat mit Integration nichts zu tun. Er ist nicht sozialisiert worden in seiner Erziehung aus dem Elternhaus heraus.
Vorwürfe muss man dem Staat machen, dass er auch hier mal wieder viel zu lasch umgegangen ist mit jugendlichen Tätern, deren Werdegang absehbar war. Es gilt in erster Linie, die Bürger zu schützen und nicht diese hirnrissigen Idioten zu betüdern. Er hätte viel früher einsitzen müssen. Der deutsche Pass wird einbehalten mit der Möglichkeit, dass er ihn gar nicht mehr zurückbekommt.

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neo99999 07.12.2014, 13:48
22. Erziehungsmangel

ich sehe hier auch kein Integrationsproblem, sondern schlicht eine nicht vorhandene Erziehung. Dann noch unsere sehr nachgiebige Rechtsprechung, die m. M. zu sehr auf Wiedereingliederung und zuwenig auf Bestrafung orientiert ist. Wie soll denn ein Jugendlicher bitte lernen, dass sein Verhalten so in der Gesellschaft nicht, wenn er stets mit Samthandschuhen angefasst wird? Bei Jugendlichen mit einer solchen Entwicklung hat das Elternhaus ganz offensichtlich schon lange versagt und keinerlei Einwirkung mehr auf die weitere Entwicklung. Irgendwo muessen den Jugendlichen dann endlich mal klare Konsequenzen und auch Strafen auferlegt werden, die wehtun. Beispiele solcher Fehlentwicklungen gibt es auch genug unter 'ur'deutschen Jugendlichen - da braucht man sich nur das braune Gesocks anschauen.

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silenced 07.12.2014, 13:48
23.

"Er war betrunken", höre ich da etwa schon den leisen Ruf nach "Unzurechnungsfähigkeit" und "strafmildernden Umständen"?

Man sollte immer bedenken, eine Person welche betrunken ist, war nüchtern als sie sich dazu entschied sich zu betrinken.


Integration funktioniert nicht wenn die zu integrierenden Personen nicht wollen. Da hilft nichts, gar nichts. Nur aushalten und mit den Konsequenzen leben. Zumal, warum muss ein in Offenbach geborener integriert werden? Sein Umfeld hat aus ihm das gemacht was er wurde, nicht die gescheiterte Integration von ihm selbst.

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kayhawai 07.12.2014, 13:48
24. Wie immer

Wieder einmal zeigt sich in erschreckender Weise, wohin die tagtäglich praktizierte Kuscheljustiz führt - Tugce musste mit ihrem Leben dafür bezahlen. Solange man glaubt, Kriminalität mit Nachsicht begegnen zu können, wird sich nichts ändern. Richter und Staatsanwälte, die einen anderen Weg einschlagen, werden kaltgestellt. Beispielhaft nachzulesen unter:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-51448987.html

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/jugendgewalt-interview-senatorin-prueft-strafmassnahmen-gegen-oberstaatsanwalt-a-482474.html

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/jugendkriminalitaet-berliner-hardliner-staatsanwalt-wird-versetzt-a-530348.html

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/arabische-grossfamilien-staat-kuscht-vor-kriminellen-clans-a-721741.html

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dbrown 07.12.2014, 13:49
25. Egal, ob integriert oder nicht:

Dieser Kretin gehört verurteilt. Und zwar nach Erwachsenen-Strafrecht. Aber er bekommt sicherlich nur wieder ein bißchen Strafe, sonst nichts. Der deutsche Staat ist einfach strunzdumm und bekommt es nicht hin, für Mord, nichts anderes ist es, ein entsprechendes Urteil zu fällen. Ich muß diesen Mist mit durchfüttern.

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mischpot 07.12.2014, 13:49
26. Wieso bei der Tat erheblich alkoholisiert?

2 Stunden reichen aus um sich 1,4 Promille anzusaufen oder noch mehr zu trinken .
Der Täter wusste was er getan hat und trank dann vielleicht noch mehr Alkohol. Und wenn er schon vorher Alkohol in diesen Mengen in der Balkan-Discothek getrunken haben sollte, wäre es von dem Discotheken Betreiber unverantwortlich gewesen, dazumal gerade erst 18 wurde. Meines Wissens gibt es da eine gewisse Pflicht von Gastronomen gegenüber den Gästen. Sonst kann sich ja jeder in der Kneipe zu Tode saufen. Wer schon mit 16 derart auffällig und straffällig wird. Der will es und weiß was er tut. Trotz des Alkohols soll er ja klar und deutlich kommuniziert haben.

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Amadís 07.12.2014, 13:49
27.

Was hat denn Integration damit zu tun?!
Offenbar hat der junge Mann einmal Leistungen erbracht, die gut genug waren um das Gymnasium zu besuchen. Und zwei Jahre Realschule hat er auch durchgehalten. Ein "Schulversager" sieht für mich ganz anders aus, eine misslungene Integration auch.

Auch die "gewerbliche-technische Schule" scheint mir, nach kurzer Recherche (der erste Link ist übrigens gleich die GTS in Offenbach) eine erweiterte Berufschule. Also eigentlich kein Ort für "Schulversager".

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rucke 07.12.2014, 13:49
28. Alkohol als Sündenbock ?

Sorry Imotion , deine Aussage ist jenseits jeglicher Realität. Bier ist Kulturgut und zum Glück ist der KOnsum so weit verbreitet , dass die meisten auch damit umgehen können. Der Mensch hat einen natürlichen Drang sich zu berauschen. Bier für 5 Euro würde nur dazu führen , dass sich die Leute mit kleinen Destillen selbst Alkohol machen. Ich vermute , dass es dadurch noch mehr Tote geben würde.

Ich sehe auch eher ein gescheitertes Leben , als einen Migrationshintergrund.

Das Interessanteste an dem Artikel finde ich die Aussage , dass er sehr ehrgeizig am Gymnasium angefangen hat. Warum und an welchem Punkt war der Ehrgeiz weg und hat er sich aufgegeben ?

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reever_de 07.12.2014, 13:50
29. Alles klar ...

Fassen wir kurz zusammen, was bis jetzt zu diesem schlimmen Verbrechen zu lesen war: "Der Schläger war betrunken", "Migrationshintergrund des Täters", "vermutlich Jugendstrafrecht wird angewendet"... ein Tötungsvorsatz wird für das Gericht nicht erkennbar sein, der Anwalt wird also letztlich einen "unglücklicher Sturz" draus machen: damit dürften Sanel M. etliche Sozialstunden in der AWO-Suppenküche drohen.

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