Forum: Panorama
Tod von Tugce Albayrak: Schläger Sanel M. war betrunken
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Als er Tugce Albayrak niederschlug, war Sanel M. schwer alkoholisiert - noch Stunden später hatte er 1,4 Promille Alkohol im Blut. Der SPIEGEL rekonstruiert die Biografie eines jungen Mannes, bei dem die Integration verheerend scheiterte.

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charlybird 07.12.2014, 14:03
40. Davon bin ich ganz und gar nicht überzeugt.

Zitat von imotion87
War Alkohol der mitauslöser einer Gewalttat. Ich persönlich als kompletter Antialkoholiker warte auf den Tag an dem die Flasche Bier 5€ kostet. Resultat wären weniger Verkehrstote, weniger Gewalt, weniger Pöbelei... Und von denen die es trotzdem nicht lassen wollen kassiert der Staat gut. Win/Win. Meine Meinung.
Die Beschaffungskriminalität würde rasch zunehmen,
damit wiederum Gewalt. Aber der Staat entschlankt die Sozialarbeit, damit notwendige Betreuung, spart an Justiz und Polizei und ein stärker werdender Lehrermangel lässt immer mehr Schüler auf der Strecke, die vielleicht nur eine Schwächephase haben.
Ich behaupte sogar, das ist gewollt. Leider.
Und nebenbei, der Staat kassiert schon ganz ordentlich am Alkohol, da gäbe es woanders deutlich mehr zu holen Das sage ich als hin und wieder mit Freuden ein und auch mal zwei Glas Wein Genießender.

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Gonzo67 07.12.2014, 14:04
41. Erziehung?

Bitte hört auf, die Integration da vorzuschieben. Da ist ganz wo anders was falsch gelaufen! Zum einen und vor allem haben da wohl die Eltern auf ganzer Linie versagt. Und zum anderen ist er wohl mit seinen 18 Jahren selber verantwortlich für das, was er erreicht oder nicht. Den Arsch immer auf ein weiches Kissen legen und warten, dass was passiert, geht wohl nicht, Ging auch nie!

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wollerm 07.12.2014, 14:04
42.

Sowas passiert doch ständig, Alkohol hat tausend Tote und noch weit mehr Verletzte zu verantworten jedes Jahr auf die verschiedenste Art und Weise. Letztlich war das Ganze ein Unfall, denn der Täter wollte wohl kaum einen Mord begehen.

An sich krak, was für ein Politikum jetzt aus dieser einen Tat unter unzähligen gemacht wird, noch dazu ein völlig Falsches. Immer schlimm, wenn sowas auch noch missbraucht wird.

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traurigeWahrheit 07.12.2014, 14:04
43. Sandschakaner?

Wenn sich jemand als Sandschakaner bezeichnet, obwohl er sein komplettes Leben in Deutschland verbracht hat, dann ist das wohl ein Zeichen von fehlender Integration. Es ist ein Beweis, das selbst jahrzehntelang lebende Ausländer aus bestimmten Regionen keinen Frieden mit Bundesrepublik schliessen können. Die offene Gesellschaft wird als schwach interpretiert, das Recht des Stärkeren als Selbstverständlich angesehen. Minderheiten wie Homosexuelle und Juden oder Frauen ohne "Aufpasser" sind für diese Klientel Freiwild.

Wir müssen in Deutschland gewaltig aufpassen, das wir die letzten 70 Jahre Freiheit und Selbstbestimmung nicht auf dem Altar des Multikultirismus opfern.

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Europäischer Realist 07.12.2014, 14:06
44. SPon, kommt mal klar!

Was hat das mit verfehlter Integration zu tun? Was? Wenn überhaupt hat das etwas mit einem allgemein akzeptierten und politisch forcierten Werteverfall, Erziehungsdefiziten und zu laschen Strafen bei vorherigen Vergehen zu tun!
Der anti-autoritäre Stil ist gescheitert, das sieht man an diesem und an unzähligen anderen Fällen (selbst im Supermarkt ist man nicht mehr sicher, sie Hannover vor einigen Tagen etc pp).

Wenn man sich den Verlauf der "Karriere" des Jungen ansieht hat es vermutlich auch etwas mit falschen Freunden und Drogen zu tun.

Fakt ist, dass der Staat immer weniger Sicherheit gewährt, obwohl er (der Staat, also CDUSPDGrüne) bewusst dem organisierten Verbrechen inkl. Drogenhandel alle Türen (Grenzen) geöffnet hat.

Alles hat seine Ursachen, man muss sich nur trauen, diese auch zu sehen.

Aber in SPon wird ja selbst noch der EUR schön geredet, obwohl er langsam aber sicher allen Wohlstand in Europa verfrühstückt. Die Zeiten werden definitiv noch härter, die Verrohung wird weiter zunehmen weil in der Politik zu viele Dogmatiker und Theoretiker ohne Bodenkontakt und Realitätsnähe ihr Unwesen treiben dürfen.

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wollerm 07.12.2014, 14:06
45.

Zitat von Zapallar
"Er schwänzte die Schule und zeigte im Beruf kein Interesse" Es ist nicht die Integration, die an ihm gescheitert ist, sondern einfach sein Interesse an seiner Zukunft und sein Wille, den inneren Schweinehund zu überwinden und etwas aus seinem Leben zu machen. Der ewige Schrei nach "der Gesellschaft" ist lächerlich, wenn sich die Personen selbst verweigern und kein Interesse haben, ihr Leben voran zu bringen. Des Weiteren sollte und darf Akholosierung hier nicht strafmildernd sein sondern im Gegenteil verschärfend hinzukommen, dass sich jemand nach Alkohol nicht unter Kontrollehat und somit die Gesellschaft vor ihm geschützt werden muss
Diese Gesellschaft hat so oder so für zig Millionen Menschen keinen Platz. Und natürlich merken das die Menschen und viele verzweifeln eben daran. Wie dann der Einzelne mit der Verzweiflung umgeht, ist dann wieder eine andere Sache.

Seltsamerweise soll es als Vergewaltigung gelten, wenn jemand mit einer alkoholisierten Frau schläft, weil diese ja nicht mehr zurechnungsfähig ist. Nun, dann war der junge Mann definitiv aber auch nicht mehr zurechnungsfähig, wenn man denselben Maßstab ansetzt, was man unserer Verfassung nach nun Mal muss.

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m.huelder 07.12.2014, 14:06
46. Integration

Schade, dass hier auf der einen Seite Integration gefordert wird, während der Autor gleichzeitig betont, dass Tugce eine "türkischstämmige Studentin" ist. Integration ist keine Einbahnstraße sondern sollte auch durch die heutzutage viel beschriebene Willkommenskultur ausgedrückt werden. Andere Adjektive wie "mutig" oder "couragiert" hätten wohl besser gepasst!

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nichtfritz 07.12.2014, 14:07
47. Nö.

Zitat von fabse69
Diese Aussage ist, sooft man sie auch in ähnlichen Zusammenhängen liest, grob falsch und grenzt an Rassismus. Zusammen mit dem folgenden Text impliziert sie dass Schulversagen, kriminelle Energie und Gewalttätigkeit den Deutschen fremd sind.
Überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil wurde sehr differenziert und sachlich berichtet. Wenn Sie das anders sehen, sollten Sie dringend an Ihrem Textverständnis arbeiten.

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kritischerkritiker 07.12.2014, 14:08
48. Willkommen in der Realität.

Zitat: "Obwohl Sanel M. in Offenbach geboren wurde, soll er sich gegenüber Freunden als "Sandschakaner" bezeichnet haben, nach der Region Sandschak, woher seine Eltern stammen."

Wieso so überrascht? Solche Bekenntnisse sind eher die Regel in Deutschland.
Auf der Straße schickt es sich nicht deutsch zu sein.

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specialsymbol 07.12.2014, 14:08
49. Na und?

Wie oft war ich schon betrunken? Einmal habe ich nur dank eines Freundes den Weg nach Hause gefunden, sonst wäre ich noch zum aufräumen dageblieben.
Und NIEMALS habe ich mit jemandem Streit anfangen müssen. NIEMALS habe ich jemanden verletzt.

Der Alkohol war nicht schuld. Schuld ist derjenige, der zuschlägt. Das hätte er auch ohne Alkohol bereits getan - vielleicht höchstens nicht so stark, und auch das ist kein Naturgesetz. Die Absicht, das grundsätzliche Verhalten ist bereits vor dem Alkohol vorhanden.

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