Forum: Panorama
Todesschacht von Totalán: Ist Julen ein Opfer der "Mondscheinlöcher"?
DPA/ Bomberos De Malaga/ Europa Press

Starb der kleine Julen, weil Spanien verdorrt? Bauern helfen sich mit illegalen Brunnen-Bohrungen gegen die Dürre. Die geschätzte Zahl solcher tückischen, potenziell tödlichen Löcher: über eine Million.

Seite 8 von 9
schwarzweißinfarbe 26.01.2019, 20:36
70. Klimawandel?

Wohl eher nicht.

Wer ein ganzes Land für Schiffe abholzt (16. Jahrhundert) und diese in der Zeit nicht wieder aufforstet, muss sich über trockene Böden und sinkende Grundwasserspiegel nicht wundern. Spanien war bis zum Mittelalter zu 95% bewaldet!
Das die Abholzung nicht ohne Folgen bleibt, sollte jedem klar sein.

Das jetzt in dem land auch noch unbedingt Früchte angebaut werden müssen, die große Mengen Wasser benötigen (Blaubeeren!!!), ist auch nicht hilfreich.

Italien war auch bedeckt mit Wald, bis quasi jeder Baum gefällt wurde.
Sogar England war Waldlos im 18. Jahrhundert, wurde aber aufgeforstet. Wir verdanken unseren Wald König Friedrich den Große.

Es ist ein Versäumnis von Spanien (Italien etc.), dass sie ihre Wälder nicht aufgeforstet haben und nun an Trockenheit leiden. Das hat nichts mit dem Klimawandel zu tun.

Beitrag melden
zaplata 26.01.2019, 20:58
71. Schuld ist einzig

und allein der Grundstücksbesitzer. Er wußte, das ein kleiner Junge unbeaufsichtigt auf dem Grundstück rumläuft. Er hätte das Loch mit einer Stahlplatte oder einem massiven Stein abdecken müssen, und nicht mit einem instabilen Steinhaufen. So einfach ist das. Ich denke mal, er ist sowieso nicht der Hellste. Sollten die Eltern allerdings von diesen Löchern und der offensichtlich dort üblichen mangelhaften Abdeckung gewußt haben, sind sie zumindest mitschuldig. Und trotz aller Trauer kann man das so sagen. Besonders wenn dadurch weitere Unglücke verhindert werden. Mit dem Klimawandel hat dieser Unfall gar nichts zu tun, jeder einigermaßen intelligente Mensch hätte das Loch anders abgesichert und der Junge würde noch Leben. Trotz Klimawandel.

Beitrag melden
Teddi 26.01.2019, 21:02
72. Dann mal anders

Man hat meine Anklage wohl nicht ganz verstanden. Sie war: Moderne Menschen missbrauchen unsere gute Mutter Erde für eigene Zwecke ohne sogenannte Rücksicht auf Verluste. Das ist ganz ungeachtet jeder Klimawandeldiskussion. Man braucht einfach nicht seine Birne wofür man sie bekommen hat. So frage ich einfach mal ganz außerhalb jeder Gesetzgebung dies: Welcher intelligente Mensch gräbt tiefe Löcher, und wenn er sie dann nicht gebrauchen kann, füllt sie nicht wieder auf? EH??? Das macht mich sprachllos.

Beitrag melden
h.hass 26.01.2019, 23:12
73.

Zitat von Björn L
Selbst Helikopter-Eltern können sowas nicht kommen sehen, geschweige solches im Vorstellungsvermögen integrieren. Gut, dass ihre Kinder hinter Zäunen groß werden, dann können sie diese beruhigt auf den Schulhof lassen und deren Mobbing vorbereitend entgegen treten. Kinder sind keine Hunde. Grausamer Kommentar.
Dummer Kommentar. Man lässt einen Zweijährigen nicht unbewacht durchs Gelände kriechen, vor allem, wenn man weiß, dass es im eigenen Land eine Million gefährliche Bohrlöcher gibt.

Einen Zweijährigen bereitet man auch noch nicht aufs Schulhofmobbing vor. Der ist völlig hilflos und unselbständig und muss beschützt und bewacht werden. Der kann sich weder wehren noch ein Bewusstein für Gefahren entwickeln. Selten so einen blöden Kommentar gelesen...

Beitrag melden
opar 27.01.2019, 00:21
74. Welche Eltern lassen einen 2-jährigen unbeaufsichtigt

in der Gegend herumlaufen? Vor allem, wenn man weiß, dass es gefährliche Stellen in der Gegend gibt?
Und wie unfähig muss man sein, wenn man ein solch tiefes Bohrloch so dumm abdeckt, dass ein Kind mit 11 Kg Gewicht da schon durchbrechen kann.

Beitrag melden
seamanslife 27.01.2019, 00:31
75. Bürgermeister???

Zitat von Bernhard.R
Wenn nachts ein solches Loch gebohrt wird, verursacht das Lärm. Es belibt ein tonnenschwerer Aushub. So etwas hat keine Amtsperson bemerkt?
Seit 10 Jahren fahre ich jeden Winter nach Puerto de la Cruz auf Teneriffa. Da haben vor über 10 Jahren die Wellen eines Wintersturms eine Kaimauer zum Einsturz gebracht. Jedes Jahr wird das Loch größer und jetzt ist der Damm zur Stadt max. 5m stark. Beim nächsten Sturm gibt es eine Katastrophe wenn der Damm bricht. Die Stadtverwaltung unternimmt nichts, aber der Bürgermeister von Puerto de la Cruz kandidiert jetzt für den Posten des Inselpräsidenten. Vollkommen verantwortungslos genau wie die illegalen Brunnenbohrer und alle Mitwisser sind diese Leute.

Beitrag melden
seamanslife 27.01.2019, 00:52
76. Schuld ist die spanische Kommunalverwaltung!

Zitat von zaplata
und allein der Grundstücksbesitzer. Er wußte, das ein kleiner Junge unbeaufsichtigt auf dem Grundstück rumläuft. Er hätte das Loch mit einer Stahlplatte oder einem massiven Stein abdecken müssen, und nicht mit einem instabilen Steinhaufen. So einfach ist das. Ich denke mal, er ist sowieso nicht der Hellste. Sollten die Eltern allerdings von diesen Löchern und der offensichtlich dort üblichen mangelhaften Abdeckung gewußt haben, sind sie zumindest mitschuldig. Und trotz aller Trauer kann man das so sagen. Besonders wenn dadurch weitere Unglücke verhindert werden. Mit dem Klimawandel hat dieser Unfall gar nichts zu tun, jeder einigermaßen intelligente Mensch hätte das Loch anders abgesichert und der Junge würde noch Leben. Trotz Klimawandel.
Hier baut jeder wie er will und hier bohrt eben auch jeder wie er will und damit basta. Strafzettel werden nicht bezahlt und Kredite nur widerwillig bedient. Ob die Ampel auf rot steht interessiert die Fußgänger am allerwenigsten. Das nennt man Anarchie. Das durch dieses System buchstäblich ein Kind in den Brunnen gefallen ist, ist tragisch. Aber es wird nicht viel passieren.

Beitrag melden
irgendwas 27.01.2019, 01:47
77. @kuschl

So so Herr/Frau Kuschl, Sie sind ein richtiger Schlaumeier. 1) Die Eltern des Jungen waren in der Nähe und haben ihn ins Loch fallen gesehen. 2) Das Loch war durch Steine abgedeckt, daher konnten die Eltern nicht ahnen, dass innerhalb der Sichtweite sich eine Gefahrenquelle befindet. 3) Um das Unglück zu verhindern, hätten die Eltern das Kind permanent(!) und ununterbrochen(!) fest an der Hand halten müssen. --- ich glaube kaum, dass Sie dies bei Ihren Kindern auch getan haben. Niemand rechnet doch damit, dass sich unter irgendwelchen Steinen ein 100m tiefes Loch befindet.

Beitrag melden
nixus_minimax 27.01.2019, 04:28
78. Erstmal

mein tiefes Mitgefühl der Familie die Ihr zweites Kind auf höchst tragischeweise verliert und das brutale Unglück ein Kind zu verlieren ,ein zweites Mal erleben muss. Ruhe in Freiden Julen.

Den Menschen die die tatsächlich meinen das es möglich ist ein Kind 24/7/365 zu kontrollieren un zu sichern. Lesen sie regelmäßig eine Zeitung und lernen Sie das es schlicht Glück ist wenn Ihr Kind nicht eines dieser höchst seltenen aber dennoch immer wieder vorkommenden Unfälle erleidet. Das ist schlicht Glück. Es ist völlig unmöglich jeder potentiellen Gefahr zu begegnen. Danken SIe wem auch immer aber haben Sie genug Demut zu erkennen das Sie nicht dem Schicksal/Zufall/wasauchimmer ein Schnippchen geschlagen haben. Sie und ich, die meisten hier hatten das Glück das die Familie von Julen nicht gehabt hat.

Das Bohrloch soll angeblich seinerzeit paasend abgedeckt worden sein und erst vor kurzem wegen eines Umbaus entfernt worden sein.

So schrecklich das Schicksal auch sein mag es scheint als ob der Kleine nur kurz nach seinem Fall in das Loch verstorben ist. Es bleibt zu hoffen das der Junge nicht unnötig lange leiden mußte.

Beitrag melden
Reissack 27.01.2019, 07:52
79. man sollte pietätvoller umgehen

mit diesem schlimmen Schicksal des Buben. Es ist nicht dazu geeignet, aus dem Tod des Kindes auch nur im entferntesten ein Opfer des Klimawandels zu konstruieren.

Beitrag melden
Seite 8 von 9
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!