Forum: Panorama
Tödliche Angriffe in London: Hauptstadt der Gewalt
AFP

London erlebt eine Welle tödlicher Gewalt, seit Jahresbeginn wurden mehr als 50 Menschen umgebracht. Drogenhandel, Jugendliche ohne Perspektive und ein Spardiktat bei der Polizei ergeben eine gefährliche Mischung.

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dunnhaupt 15.04.2018, 17:09
1. Junge Menschen ohne Perspektive

Auf der Reise begegnete mir ein junges britisches Ehepaar, die nach Deutschland auswandern wollten. Auf meine Frage weshalb entgegneten sie: "Wir können einfach nicht länger einem Antiquitätenladen leben."

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oisndoivnpsdv 15.04.2018, 17:09
2. Liberalisierung

Und schon ist der 11 Mrd-Markt nur noch einen Bruchteil so groß, denn die hohen Preise entstehen ausschließlich durch das kriminelle Risiko. Clever reguliert und besteuert könnte der Staat die Einnahmen an sich nehmen, statt sie den kriminellen Kartellen zu überlassen. Beschaffungskriminalität würde auf ein Minimum reduziert, Gewalt um Märkte und Verteilung gäbe es hat nicht mehr, da in staatlicher Hand. Die staatlich kontrollierten Drogen wären rein und frei von hochgefährlichen.Streckstoffen. Nur Vorteile also. Und welchen Nachteil hätte eine Legalisierung? Eigentlich keinen.

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dirkozoid 15.04.2018, 17:12
3. Die Tories ruinieren GB

Kürzen und privatisieren ohne Rücksicht auf Verluste. Und dann noch diese Inkompetenz beim Brexit. Die Menschen in GB können einem Leid tun. Besser wird nichts werden in Zukunft.

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andre1972 15.04.2018, 17:12
4. Wie bei innerpolitischen Spannungen üblich

Wird man vermutlich versuchen von den Problemen abzulenken.

Bei Trump hat man dies heute bereits aufgezeigt - Ablenkung durch den Einsatz in Syrien von Problemen im Land.
Wie wir hier lesen kann auch GB etwas Ablenkungen gebrauchen, und in Frankreich gibt es auch riesige Proteste wegen der Reformen.

Damit haben wir das Bündnis der willigen Krieger doch schon komplett. ..

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bikerrolf 15.04.2018, 17:27
5. Wen wundert's?

Das ist die schöne alte Welt des Manchester-Liberalismus, seit Thatcher als Neoliberalismus gepflegt. Auch von Blair und New Labour, eifrig von Schröder kopiert und jüngst von Scholz bekräftigt. Während in London Corbyn immerhin einen Sinneswandel erkennen lässt, sind die deutschen Sozialdemokraten in einer Endlosschleife gefangen, deren Ende in Frankreich zu besichtigen ist.

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haarer.15 15.04.2018, 17:29
6. Hauptstadt der Gewalt

Hätte ich nicht gedacht. Es stimmt schon bedenklich, wenn London als Hauptstadt der Gewalt nun sogar New York den Rang abläuft. Da scheint mittlerweile doch einiges aus dem Ruder zu laufen. Ich hab's zum Glück noch anders erlebt zu einer schöneren Zeit vor etlichen Jahren. Heut möchte ich nicht mal mit Reisegutschein dort hin. Zunehmende Gewaltexzesse ist das eine - Überheblichkeit das andere. Aber mit den Briten geht es eh bergab.

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thompopp 15.04.2018, 17:39
7. Warum ist London damit Hauptstadt der Gewalt ...

ich frage mich warum dieser Artikel mit dieser reißerischen Überschrift hier erscheint?
Vom Inhalt steht sicherlich nicht falsches drin (hoffe ich), aber etwas mehr Statistik und Vergleiche international wäre schon wichtig um zu verstehen, ob London tatsächlich eine "Hauptstadt der Gewalt" ist.
London hat 8 Mio Einwohner also ein 1/10 der Einwohner von Deutschland. In D gibt es wohl 3000 tötungsdelikte jedes Jahr, also auf 8 Mio macht das 300 pro Jahr und damit wäre London weniger von Tötungsdelikten betroffen als Deutschland!?

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eunegin 15.04.2018, 17:39
8. Berlin - London

Jedenfalls habe ich mich subjektiv bei London-Besuchen immer sicherer gefühlt als an meinem Wohnort Berlin. Wine dem auch sei: in Berlin würde ich mir auch smarte Investitionen in die Sicherheit wünschen.

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burgundy 15.04.2018, 17:43
9.

Soviel ist das gar nicht. In Berlin gab es 2017 91 Fälle mit Mord oder Totschlag. Berlin hat ungefähr 3.7 Mio Einwohner, London das Zweineinhalbfache. Damit müsste London - ist natürlich eine Milchmädchenrechnung, ohne die Spezifika zu berücksichtigen - im Jahr 220 - 230 solcher Fälle haben, in einem Vierteljahr also 55 - 60 Fälle. Kommt statistisch also durchaus hin, und damit wäre London nun eben nicht in einer besonderen Situation.

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