Forum: Panorama
Tödlicher Polizeieinsatz: Erschossene Frau in München war psychisch krank

War es legitime Notwehr oder doch eine Überreaktion? In München hat ein Polizist bei einem Einsatz in ihrer Wohnung eine Frau mit seiner Dienstwaffe getötet. Die 49-Jährige, die früher psychiatrisch behandelt wurde, soll die Ermordung ihrer Tochter angekündigt und den Beamten bedroht haben.

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woscha 01.01.2011, 15:23
120. Wissen Sie was ?

Zitat von discurso
Dies ist nun wirklich nicht der erste Fall, bei dem psychisch kranke Menschen von der Polizei erschossen wurden. Warum gibt es kein Konzept bei der Polizei, wie in solchen Fällen verfahren wird? Warum werden keine psychologisch geschulten Beamten zum Ort des Geschehens hingeschickt? Warum haben die Beamten keine Schutzwesten an? Warum wird kein (ehemals) behandelnder Arzt zu Rate gezogen? Warum versucht ein Polizeibeamte sich nicht erst durch Flucht in Sicherheit zu bringen? War der Einsatz hier wegen mangelnder Rückzugsmöglichkeit (mittels Drehleiter) nicht ein Fehler? Warum wird, wie in diesem Fall, nicht auf das SEK gewartet? Hier sind viele offene Fragen, die, wie ich befürchte, nicht hinreichend beantwortet werden.
Malen Sie sich doch einfach ein großes Schild und schreiben drauf : Warum ?

Und dann stellen Sie sich vor die Eingangstüre des Wohnhauses.

Da stehen bestimmt noch mehr.

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arborea 01.01.2011, 15:24
121. rhetorisch

Zitat von discurso
Dies ist nun wirklich nicht der erste Fall, bei dem psychisch kranke Menschen von der Polizei erschossen wurden. Warum gibt es kein Konzept bei der Polizei, wie in solchen Fällen verfahren wird? Warum werden keine psychologisch geschulten Beamten zum Ort des Geschehens hingeschickt? Warum haben die Beamten keine Schutzwesten an? Warum wird kein (ehemals) behandelnder Arzt zu Rate gezogen? Warum versucht ein Polizeibeamte sich nicht erst durch Flucht in Sicherheit zu bringen? War der Einsatz hier wegen mangelnder Rückzugsmöglichkeit (mittels Drehleiter) nicht ein Fehler? Warum wird, wie in diesem Fall, nicht auf das SEK gewartet? Hier sind viele offene Fragen, die, wie ich befürchte, nicht hinreichend beantwortet werden.
Ihre Fragen, die ja rein rhetorischer Natur sind, da sie die Beantwortung bereits beinhalten, hätten durchaus ihre Berechtigung, wenn kein Zeitdruck bestanden hätte. Davon kann hier aber wohl keine Rede sein, da die Polizei von der akuten Bedrohung eines Menschenlebens ausgehen musste. Da kann es halt auf jede Minute ankommen. Ob vor Ort dann alles richtig gemacht wurde, ist allerdings durchaus dikussionswert.

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stevie76 01.01.2011, 15:25
122. ..

Zitat von blowup
Ein junger Polizist sieht sich durch eine 49-jährige (!) Frau mit Messer in Lebensgefahr. Das soll doch wohl ein Witz sein. Der Tod dieser Frau ist ein handfester Skandal!
was ist an 49 jahren so bemerkenswert? sollte man da bereits halb tot sein oder warum betonen sie das so? und warum ist das ein skandal? haben sie etwa weitere infos?

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stormking 01.01.2011, 15:34
123. .

Zitat von arborea
Ob vor Ort dann alles richtig gemacht wurde, ist allerdings durchaus dikussionswert.
Achwas! Folgt man unserem hiesigen Freundschaftsverein der bayrischen Polizei, dann ist schon diese Frage ein sicheres Anzeichen für eine staatsfeindliche Gesinnung. Haben Sie eigentlich den anderen Thread zum Thema nicht gelesen? Das Vorgehen des Polizisten war offensichtlich beispielhaft und wer sich einem solchen mit einem Messer nähert, der gehört erschossen. So konnte man das jedenfalls von so manchem Foristen hören.

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delinquent 01.01.2011, 15:36
124. Da kann man stolz sein....

Zitat von arborea
Ihre Fragen, die ja rein rhetorischer Natur sind, da sie die Beantwortung bereits beinhalten, hätten durchaus ihre Berechtigung, wenn kein Zeitdruck bestanden hätte. Davon kann hier aber wohl keine Rede sein, da die Polizei von der akuten Bedrohung eines Menschenlebens ausgehen musste. Da kann es halt auf jede Minute ankommen. Ob vor Ort dann alles richtig gemacht wurde, ist allerdings durchaus dikussionswert.
Das ist dann nicht nur diskussionswert.Wenn der Beamte in Ausübung seines Berufes einen Fehler, oder wie in diesem Falle hier offensichtlich gleich mehrere gemacht hat,so ist er dafür zur Verantwortung zu ziehen.Jeder Handwerker haftet täglich für seine Arbeit.Wenn denen Fehler mit Todesfolge passieren fackelt man nicht lange!
Was derzeit in diesem Fall zu beobachten ist, das auch von Seiten der Staatsanwaltschaft ein Fehlverhalten generell von vornherein ausgeschlossen wird.---Das stinkt zum Himmel!

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bauern-cop 01.01.2011, 15:45
125. Keine Noitwehr, sondern rechtmäßiger Zwang

Zitat von sysop
In München hat ein Polizist bei einem Einsatz in ihrer Wohnung eine Frau mit seiner Dienstwaffe getötet. Die 49-Jährige, die früher psychiatrisch behandelt wurde, soll die Ermordung ihrer Tochter angekündigt und den Beamten bedroht haben.
Gesetz den Fall, alles, was bisher über den Sachverhalt berichtet wurde, sei auch in der Chronologie richtig, war es weder das eine ("legitime Notwehr"), noch das andere ("Überreaktion").

Es war schlicht und ergreifend eine rechtmäßige Zwangsanwendung im Rahmen geltender Spezial-Gesetze zur Anwendung unmttelbaren Zwanges.

Die Prüfung, ob es sich um eine allgemein-berechtigte Notwehr oder Nothilfe handelte, ist demmnach obsolet.

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delinquent 01.01.2011, 15:57
126. Polizeistaat

Zitat von stormking
Achwas! Folgt man unserem hiesigen Freundschaftsverein der bayrischen Polizei, dann ist schon diese Frage ein sicheres Anzeichen für eine staatsfeindliche Gesinnung. Haben Sie eigentlich den anderen Thread zum Thema nicht gelesen? Das Vorgehen des Polizisten war offensichtlich beispielhaft und wer sich einem solchen mit einem Messer nähert, der gehört erschossen. So konnte man das jedenfalls von so manchem Foristen hören.
Man kann deutlich die bemerkenswerte und beinahe beispielslose Solidarität erkennen.
Auf mehrere meiner Beiträge wurde mir zu verstehen gegeben, das sie inhaltslos, unbegründet bis dämlich wären.
So macht sich die Kumpanei der Polizei nach aussen hin ein erschreckendes Bild.
Zudem ist mir aufgefallen das einige der PRO --Foristen sich scheinbar explizid für diesen Strang eingelockt haben.
Alleine das spricht Bände.----MfG!

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delinquent 01.01.2011, 16:10
127. Man vermutet einiges....

Zitat von bauern-cop
Gesetz den Fall, alles, was bisher über den Sachverhalt berichtet wurde, sei auch in der Chronologie richtig, war es weder das eine ("legitime Notwehr"), noch das andere ("Überreaktion"). Es war schlicht und ergreifend im Rahmen geltender Spezial-Gesetze zur Anwendung unmttelbaren Zwanges. Die Prüfung, ob es sich um eine allgemein-berechtigte Notwehr oder Nothilfe handelte, ist demmnach obsolet.
...bei solchen Rechtfertigungen.
Ach ja,?---Sind Sie der Leiter einer neutralen Untersuchungskommission,der derartige Aussagen mit Bestimmtheit machen kann?---Oder standen Sie sogar hinter Ihrem Kollegen und haben alles gesehen?
Oder wollen Sie ganz einfach nur sagen:"Die Polizei dein Freund und Helfer macht keine Fehler und damit basta"?

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namlob 01.01.2011, 16:23
128. .....

Zitat von discurso
Dies ist nun wirklich nicht der erste Fall, bei dem psychisch kranke Menschen von der Polizei erschossen wurden. Warum gibt es kein Konzept bei der Polizei, wie in solchen Fällen verfahren wird? Warum werden keine psychologisch geschulten Beamten zum Ort des Geschehens hingeschickt? Warum haben die Beamten keine Schutzwesten an? Warum wird kein (ehemals) behandelnder Arzt zu Rate gezogen? Warum versucht ein Polizeibeamte sich nicht erst durch Flucht in Sicherheit zu bringen? War der Einsatz hier wegen mangelnder Rückzugsmöglichkeit (mittels Drehleiter) nicht ein Fehler? Warum wird, wie in diesem Fall, nicht auf das SEK gewartet? Hier sind viele offene Fragen, die, wie ich befürchte, nicht hinreichend beantwortet werden.
Wie hätten Sie reagiert, wenn die Polizei nicht eingegriffen und die Mutter - wie angekündigt - ihre Tochter getötet hätte?

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bauern-cop 01.01.2011, 16:24
129. "Rechtfertigung" ??

Zitat von delinquent
Man vermutet einiges....bei solchen Rechtfertigungen. Ach ja,?---Sind Sie der Leiter einer neutralen Untersuchungskommission,der derartige Aussagen mit Bestimmtheit machen kann?---Oder standen Sie sogar hinter Ihrem Kollegen und haben alles gesehen? Oder wollen Sie ganz einfach nur sagen:"Die Polizei dein Freund und Helfer macht keine Fehler und damit basta"?
Lesen und das gelesene auch zu verstehen ist nicht so ihr Ding, oder?

Ich schrieb:
"Gesetz den Fall, alles, was bisher über den Sachverhalt berichtet wurde, sei auch in der Chronologie richtig[/B], war es weder das eine ("legitime Notwehr"), noch das andere ("Überreaktion")."

In meinem Beitrag steht nix von einer "Rechtfertigung" irgendeines Verhaltens.

Wischen Sie sich den Schaum vom Mund und versuchen Sie's noch mal etwas rationaler!

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