Forum: Panorama
Tödlicher Polizeieinsatz: Erschossene Frau in München war psychisch krank

War es legitime Notwehr oder doch eine Überreaktion? In München hat ein Polizist bei einem Einsatz in ihrer Wohnung eine Frau mit seiner Dienstwaffe getötet. Die 49-Jährige, die früher psychiatrisch behandelt wurde, soll die Ermordung ihrer Tochter angekündigt und den Beamten bedroht haben.

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stormking 01.01.2011, 18:10
150. .

Zitat von bauern-cop
Ich bin Verfechter einer sauberen Polizei und weise auch regelmäßig darauf hin, dass echte "schwarze Schafe" rausgeworfen gehören und berechtigte Vorwürfe sauber aufgeklärt gehören.
Das ist aber rein theoretisch, bei konkreten Vorfällen hört man von Ihnen immer nur das eine: Alles in Ordnung, kein Anlaß zu Kritik.

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discurso 01.01.2011, 18:23
151. .

Zitat von darkmaan
Wie viel % an Menschenleben gerettet wurden, weil Taser eingesetzt wurden und nicht gleich mit scharfer Munition geschossen wird steht da nicht drin. Natürlich gibt es immer mal wieder Fälle von Polizisten, die den Taser aus bequemlichkeit einsetzen, aber genauso gibt es Polizisten die den Schlagstock übermäßig einsetzen. Es kommt immer auf die Ausbildung der Anwender an und ich denke da in Deutschland die Polizisten eine gute Ausbildung erhalten, werden sie wohl mit einem Taser verantwortungsvoll umgehen können.
Sie lenken ab, Sie haben behauptet Taser seien keine tödliche Waffe, das habe ich Ihnen widerlegt.

Hier können Sie einmal nachsehen, wieviel Menschen schon durch den Gebrauch(Miss)brauch des Tasers gestorben sind, schwer verletzt oder gefoltert wurden.
http://www.google.de/search?hl=de&cl...insatz&spell=1

Sehen Sie sich einmal die Videos an, wo viele wehrlose Bürger mit dieser Waffe gequält wurden.
http://www.google.de/search?q=youtub...ient=firefox-a

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discurso 01.01.2011, 18:35
152. Relativierungen sind, wenn es um getötete Menschen geht

Zitat von M@ESW
Und wie viele zehntausend Taserschüsse sind in diesen 8 Jahren abegeben worden? Im Vergleich zur Schusswaffe dürfte die tödlichkeit in der Tat bei liegen
zynisch.

334 Tote durch Taser innerhalb von 8 Jahren nur in den USA.

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bauern-cop 01.01.2011, 18:35
153. "rein theoretisch" ?

Zitat von stormking
Das ist aber rein theoretisch, bei konkreten Vorfällen hört man von Ihnen immer nur das eine: Alles in Ordnung, kein Anlaß zu Kritik.
Das stete Wiederholen dieser Ihrer unbelegten und unbelegbaren Behauptung steigert nicht deren Wahrheitsgehalt.

Ich versuche, in "konkreten Vorfällen" die Rechtslage sowie das Handeln der Beteiligten zu erklären. Ich exculpiere keinesfalls echtes, erkennbares Fehlverhalten.

Wenn Ihnen ein Handwerker oder Dienstleister erklärt, warum (s)ein Kollege so und nicht anders gearbeitet / gehandelt hat, unterstellen sie dem dann auch a priori "Corpsgeist" zur Vertuschung von Pfusch oder unrichtigen Arbeitens? Nein? Warum dann den hier schreibenden Polizisten??

Wie in SPON-Foren häufig beobachtet werden kann, ist es leider so, dass jemand, der etwas (noch so Falsches) glauben will, sich auch nicht mit noch sovielen Fakten und Erklärungen davon abbringen lassen oder gar zu anderen Erkenntnissen bringen läßt.

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delinquent 01.01.2011, 18:40
154. Buah!

Zitat von M@ESW
Und wie viele zehntausend Taserschüsse sind in diesen 8 Jahren abegeben worden? Im Vergleich zur Schusswaffe dürfte die tödlichkeit in der Tat bei nahezu 0 liegen
Wenn sachliche Fakten fehlen versucht man es mit Relationen.
In Bezug auf getötete Menschen gibt es kein nahezu Null.
Leuten die so etwas herausposaunen wünsche ich ,das sie in ihrem persönlichen, vielleicht familieren Umfeld einmal damit konfrontiert werden.Anders kommen die nicht zur Besinnung!

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Neurovore 01.01.2011, 18:50
155. ...

Zitat von bauern-cop
...Ansonsten bestätigen Sie ja, was ich zuvor geschrieben habe: Es kommt in solchen Fällen zwangsläufig zur Aufklärung und Ermittlungen des Sachverhaltes mit ggfls. Anklage vor und Urteil durch unabhängige Gerichte...
"ggfls." reicht hier aber nicht aus. Hier ist ein Mensch getötet worde. Sowohl die Angehörigen, als auch die Gesellschaft und der Täter selber haben ein Recht darauf, daß die Schuld/Unschuld von einem Gericht festgestellt wird und nicht von der mit der örtlichen Polizei zusammenarbeitenden Staatsanwaltschaft. Wo kommen wir denn hin, wenn weisungsgebundene Staatsanwälte über die Aufnahme eines Ermittlungsverfahrens bei schweren Gewalttaten entscheiden? Wohlgemerkt: "die Aufnahme"; es geht hier noch nicht einmal um die Einstellung des Verfahrens.

Zitat von bauern-cop
...Ich bin Verfechter einer sauberen Polizei und weise auch regelmäßig darauf hin, dass echte "schwarze Schafe" rausgeworfen gehören und berechtigte Vorwürfe sauber aufgeklärt gehören...
Wäre ich der einzige, dem Gegenteiliges aufgefallen wäre, könnten Sie mich ja zurecht als Spinner abtun. Da aber auch andere Foristen ääääh..Fragwürdigkeiten an ihrer üblichen Argumentation bemerken, wäre es vielleicht angebracht, daß Sie diese mal überdenken...

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bauern-cop 01.01.2011, 19:31
156. Staatsanwaltschaft

Zitat von Neurovore
"" reicht hier aber nicht aus. Hier ist ein Mensch getötet worde. Sowohl die Angehörigen, als auch die Gesellschaft und der Täter selber haben ein Recht darauf, daß die Schuld/Unschuld von einem Gericht festgestellt wird und nicht von der mit der örtlichen Polizei zusammenarbeitenden Staatsanwaltschaft. Wo kommen wir denn hin, wenn Staatsanwälte über die Aufnahme eines Ermittlungsverfahrens bei schweren Gewalttaten entscheiden? Wohlgemerkt: "die Aufnahme"; es geht hier noch nicht einmal um die Einstellung des Verfahrens.
Seit wann unterläge die Staatsanwaltschaft polizeilicher Weisungsbefugnis oder Weisungen des für die Polizei zuständigen Innenministers?

Die Staatsanwaltschaft prüft, wie in jedem anderen Fale auch, ob ein strafrechtlich relevantes (Fehl-)Verhalten vorliegt und erhebt Anklage, wenn sie solches erkennt.

Kommt sie nach Prüfung zu dem Ergebnis, dass rechtmäßig im Rahmen der Spezial-Gesetze zur Zwangsanwendung oder -nachrangig- in rechtmäßger Notwehr/-Hilfe gehandelt wurde, stellt sie die Ermittlungen zu Recht ein.

Es ist die primäre und vornehmste Haupt-Aufgabe der Staatsanwaltschaft, zu prüfen, ob Lebenssachverhalte von strafrechtlichem Interesse (und vor den Richter zu bringen) sind, oder nicht. Dafür ist sie als eigenständige und strikt von der Polizei getrennte Behörde eingerichtet. Die Staatsanwaltschaft ist als "Herrin des Ermittlungsverfahrens" der Polizei gegenüber weisungsbefugt - nicht umgekehrt!

Wer mit einer Verfahrenseinstellung durch die Staatsanwaltschaft nicht einverstanden ist, kann sich des Instruments "Klageerzwingungsverfahren" bedienen und dann sehen, was ein Richter davon hält.

Was das "Recht und Interesse der Gesellschaft" betrifft, hat diese auch ein berechtigtes Interesse und Recht daran, dass die von ihr in ihrem Namen eingesetzten Polizeibeamte nicht an Leib oder Leben durch Menschen mit rechtswidrigen und gewalttätigen Verhalten geschädigt werden.

Zitat von Neurovore
Wäre ich der einzige, dem Gegenteiliges aufgefallen wäre, könnten Sie mich ja zurecht als Spinner abtun. Da aber auch andere Foristen ääääh..Fragwürdigkeiten an ihrer üblichen Argumentation bemerken, wäre es vielleicht angebracht, daß Sie diese mal überdenken...
Ich bin weit davon entfernt, Sie als "Spinner" abzutun. Für "Spinner" würde ich mir solche Mühe nicht machen.

Meinen Sie das nach dem Prinzip: "1000e Fliegen können nicht irren..." ?

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bauern-cop 01.01.2011, 19:40
157. Zahlenakrobatik

Zitat von discurso
zynisch. 334 Tote durch Taser innerhalb von 8 Jahren nur in den USA.
Ihre Zahlenakrobatik ist bemerkenswert.

Nicht einmal amnesty international behauptet in ihrem Bericht, auf den Sie sich beziehen, dass mehr als rd. 50 der untersuchten Todesfälle direkt oder indirekt auf den Taser-Einsatz zurück zu führen seien.

"Amnesty International does not suggest that Tasers necessarily caused or contributed to each of these deaths. [...] In most cases coroners or medical examiners have listed causes of death unrelated to the Taser. However, in more than 40 cases coroners/medical examiners have found that Taser shocks caused or contributed to the deceased’s fatal collapse, and in around a dozen other cases they could not rule this out (see below)."

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darkmaan 01.01.2011, 20:14
158. Wasser ist tödlich

Das Leben ist nun mal tödlich. Aber wenn sie sich aussuchen könnten, von einer Polizeikugel oder einem Polizeitaser getroffen zu werden, wie würden Sie sich entscheiden?


Zitat von discurso
Sie lenken ab, Sie haben behauptet Taser seien keine tödliche Waffe, das habe ich Ihnen widerlegt. Hier können Sie einmal nachsehen, wieviel Menschen schon durch den Gebrauch(Miss)brauch des Tasers gestorben sind, schwer verletzt oder gefoltert wurden. Sehen Sie sich einmal die Videos an, wo viele wehrlose Bürger mit dieser Waffe gequält wurden.

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Runzelrocker 01.01.2011, 21:41
159. Neues

Zitat von M@ESW
Sofern es sich nicht um eine schwere Version mit Keramikplattenverstärkung handelt geht eine Stichwaffe da durch wie durch Butter. Schutzwirkung nahe null.
Da möchte ich mich mit ihnen nicht streiten, weil es unterschiedliche davon gibt. Auch die Preislagen sind unterschiedlich und damit auch die Qualität. Es gibt da ja jedens Jahr etwas neues. Ich hatte Kampfsport seit meiner Kindheit gemacht. Mein Vater war Kampfsporttrainer.

Diese Security Zeit war einmal eine Lebens- und Entwicklungsphase. Ich fand es ganz interessant einmal in diesem sozialen Umfeld Erfahrungen zu sammeln
Der Sport hat mir u.a. die Möglichkeit gegeben aus dem normalen sozialen Umfeld auszubrechen und eine etwas andere Welt zu erfahren.

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